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Für Verleger

Ich setze grossen Wert auf Eigenständigkeit und Unveränderlichkeit. Denn Vharlorien existiert so, wie es erdacht wird. Viele Köche verderben den Brei. Trends hin oder her. Da ich keine Erfolgserwartungen habe, setze ich auf Selfpublishing.
Expose

Sollten Sie trotzdem an einer Print Version interessiert sein, gehen sie davon aus, dass ich bezüglich meines Schreibens oder dem Design, keine Kompromisse eingehen werde. Angebote schicken sie mir per Mail an: thorsten@greifvogel.info

Blutschwur auf dem Schattenpfad


- Manuskript -
Ein Pakt, der sie bindet. Ein Pfad, der keine Umkehr kennt.

Für Minova von Thorsten am 1. April 2025



Alle Bild und Namensrechte unterliegen dem Urheber. Das Buch enthält Gewalt, Angsteinflößende Szenen, Gewalt, Darstellung von Nacktheit und Sprache, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind.
Aktuelle Lese/Hörlänge: etwas mehr als 90 Minuten. Änderungen sind noch sehr wahrscheinlich.
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Seite 1

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Prolog
  • Für einen Gefallen
  • Gerecken aus anno dazumal (Alte Bekannte)
  • Schimmerndes Bernsteinlicht
  • Windschatten
  • Das Raunen im Zwielicht
  • Wandelbarer Siechtum
  • Sternstunde
  • Schattenwandler
  • Das ewige Firnmeer: Frosthauch
  • Auf Messers Rücken
  • Labyrinth aus Eis
  • Unter dem Silberlicht
  • Im Zenit der Epakten
  • Epilog

Anhänge - Enzyklopädisches Kompendium

  • Auszug aus der Chronik Wharloriens
  • Die Heilung der Verderbnis
  • Die Annalen Wharloriens
  • Der unvergängliche Zwist
  • König Vigor
  • Der Erlösten Konzil
  • Corven
  • Shrikk
  • Daros Drauwhyn
  • Ezekiel
  • Elyanor Lumenaar
  • Dryaden
  • Wheyl
  • Aphorismen


  • Mertin M.
  • Saliva Minora

Liber Bestiarum, Bestarium

  • Waldheischer
  • Schattenbinder
  • Zerrblick
  • Wehleid
  • Dämmerschleicher
  • Leibzehrer
  • Greife
  • Kaltrauschschwärmer
  • Ajanischer Tiefenkalmar
  • Echsenskorpion
  • Frostschweife
  • Eiswitwer
  • Winselwolf
  • Unglücksuhu
  • Moosnatter
  • Großhorniger Hochlandwidder
  • Nyoral
  • Senkenzwiesel

Codex Viridantes, Herbarium

  • kleinblättriges Mondtauveilchen
  • stinkender Sternenmorchel
  • Baronenbaum
  • Wickelweide
  • Klauenakelei (sehr selten, nur im Hochgebirge)
  • Vinea Mortis (Todesranke, Modermarsch)
  • schimmerndes Schleierhainmoos (Namensgeber für die Region: Mooshain)
  • kriechender Krampfwurz (sehr giftig)

  • Glossar
  • Ergänzungen
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Vorwort

So bildlich sich die Welt in meinem Kopf auch formt, gibt es doch Hürden, die ich durch Übung zu überwinden versuche. Zum einen, die einzelnen Stücke so zu verknüpfen, dass alles Sinn ergibt, belegbar ist und einem Handlungsstrang folgt, als auch die Spannung aufrecht zu erhalten. Aber auch Dialoge und sprachliche Wirkung sind herausfordernd, und trotz häufiger Überprüfung auftretende Rechtschreib-, Satzzeichen- und Grammatikfehler. Eines ist jedoch klar, die Welt wächst immer weiter und verdichtet sich, je länger ich mich damit befasse. Es ist schön so viele Ideen zu haben. So einfach lässt sich das Ganze, dann doch nicht vollenden. Die Ideen enstanden schon vor längerer Zeit, doch nun soll alles niedergeschrieben werden. Als ich mich früher für diese Genre begeistern konnte, kam ein Gefühl auf, dass ich in dieser Geschichte vermitteln möchte. Einigen ist es vielleicht unter dem Begriff "DSA-Feeling" bekannt. Den Einfluss daraus kann ich nicht bestreiten, und es mögen Parallelen auftreten; dennoch liegt es mir fern,


mich am Gedankengut anderer zu bereichern. Ich ziehe auch keine Vergleiche. Das ist die Welt die ich mir selbst schuf. Es macht Spass und ich halte mich gern in Wharlorien auf. Und darum schreibe ich auch. Nicht nur wegen des Dranges, kreativ zu sein. Ich hätte nicht gedacht, dass es dazu kommen würde. Zwar gelang es mir nicht, sie kontinuierlich zu schreiben. Deshalb gab es Pausen, aber so lastete auch kein Druck darauf ein hastiges Ende zu finden. Aber nun liegt Wharlorien vor uns. Es kann entdeckt werden und das Abenteuer wartet. Ich möchte betonen, dass ich Wert darauf lag, dass der Text ohne Hilfe von KI und komplett eigenen Ideen enstanden ist. Ob es das Zeug für ein gutes Buch hat, wird sich zeigen. Viele Stellen liessen sich sicherlich noch verfeinern ... ich bin auch kein Schriftsteller. Gründe zu Schreiben, gab es viele, und man hofft irgendwie doch, dass es anderen gefällt. Nun kannst Du an meiner Phantasie teilhaben.
- Gute Unterhaltung -
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Prolog

Wharlorien. [plb=prolog]Eine vielschichtige Welt voller geheimnisvoller Begegnungen und Orte. Karge Berggipfel mit weissen Spitzen und steil abfallenden Hängen, die in weite, grüne Wälder verlaufen - voller undurchdringlicher Tiefe. Offene Steppen durchzogen von sandigen Pfaden. Wild schlängelnde Ströme, in denen glitzerndes Wasser an Felsen vorbeirauscht. Umrandet von zerklüfteten Küsten am tobenden Meer. Dunkle Höhlen, weit verzweigt, sich grabend in die Tiefen. Eiskalte Wüsten, durchdrungen von Leblosigkeit in denen der Wind wie eine Klinge schneidet. Schauplatz von himmlischen und übernatürlichen Aufeinandertreffen. Hasserfüllte Kreaturen streifen, lauernd auf Opfer, über diese Ebenen. Vereinzelte mächtige Festungen, die sich vor den zahlreichen Gefahren behaupten. Umgeben von einfachen Hütten, deren Bewohner ums überleben kämpfen. Nach König Vigors Fall spaltete sich das Reich erneut, und außerhalb der Siedlungen lauerten
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viele Bedrohungen. Die Menschen führten ein hartes Leben. Abseits vom sagenumwogenen Kräftemessen um Macht, findet dazwischen das alltägliche Leben in der Rauheit seinen Gang.

Die Feste Schimmerstein, Hauptsitz der Herrscher und Standort des Sternenthrones, überragte das ganze Land erhaben auf den Klippen am Rand zum vereisten Meer - östlich der lebensfeindlichen Frostweitenwüste gelegen, und war von weit her sichtbar. Richtung Süden erstreckte sich die Provinz Mooshain, mit seiner offenen lockeren Siedlungsstruktur. Diese Gegend durchschlängelte aderartig der Fluss Kaltrausch. Im Westen von ihr grenzte der unheimlich düstere Flüsterforst und die menschenleere, sumpfige Modermarsch. In diese landstriche zog es Niemanden und es war besser sich von ihr fernzuhalten und sich in Sicherheit zu wiegen. Auf der gegenüberligenden Seite, ganz im Osten, an den Gestaden der Bernsteinsee, lag Klippenlauf, die alte Hafenstadt. Das Tor zum Meer und Handelsknoten der Seefahrer. Im Süden des


undurchdringlichen Waldes erhoben sich gewaltige Berge, die man die Gipfelzinnen nannte. Eine ebenso verachtende Landschaft, die jedoch in frühen Tagen des Reiches bewohnt war. Doch die Menschen verliessen die damals letzte Bastion Kahlsturz in den Bergen, nachdem ein gewaltiger Sturm das Bergmassiv verwüstete. Unter dem Gebirgszug verlief eine dünendurchzogene, endlose heisse Wüste, die unter dem Namen Sandschlund bekannt war und schliesslich im Meer versank. Unterhalb des Kontinents, im Meer von Ajonara, gab es die Sturmeszorninseln, die Ihrem Namen alle Ehre machten. Viele Abenteurer gerieten dort in Seenot oder ihre Schiffe zerschellten an den spitzen Felsen des Archipels.
Viele Ländereien waren nicht vollständig erkundet und verbargen Geheimnisse. Abseits der bewachten Gebiete lauerten viele Gefahren und Kreaturen mit denen man sich arrangieren musste. Von der einst glorreichen Zeit, als Schimmerstein noch in seiner voller Blüte stand, war kaum noch etwas zu spüren.
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Wenn du Gold hörst, ist es entweder dein Glückstag… oder, der Anfang vom Ende.
— Sprichwort der Diebesgilde von Klippenlauf


Weitere Informationen, zu Charakteren, Politik und Geschichte sind in den Anhängen nachzulesen.



Modermarsch, Midsommer, viertes Jahr nach Vigors Fall.
Der Sichelmond stand hoch. Sein Licht erhellte, bedeckt durch einige Wolkenfetzen, fast die gesamte Dunkelheit in dieser stillen, angsteinflößenden Nacht.
[plb=galopp] Aus der Ferne donnerte hastiges gallopieren, langsam immer deutlicher wahrzunehmen. Bis plötzlich, ein lautes Wiehern durch die Ödnis schallte.[plb=pferd] Krähen stiegen in den Himmel auf. [plb=ravencall] Dichter, schwafiger Nebel wabberte zwischen den kahlen Baumstämmen gespenstisch über brodelndes Moor. [plb=frog] Vereinzelt waren leise Rufe von Fröschen zu hören.
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Für einen Gefallen

Der Gaul schreckte hoch, der Reiter flog im hohen Bogen durch die Luft. Mir nichts, dir nichts befand er sich bis zur Hüfte im Sog des glucksenden Morasts. Schon zwei Tage sind vergangen, aber immer wieder verlor er die Kontrolle, fiel vom Pferd und fand sich dann hilflos und ausgesetzt vor. Forderte der Sumpf jetzt ein weiteres Opfer? Ist das nasse Grab jetzt mein Ende? Corven wollte sein Versagen nicht akzeptieren. Schon immer verstand er es, zu überleben. Doch diesmal musste er erkennen, dass die Rettung in weiter Ferne lag. Immer tiefer zog es Ihn hinunter, je mehr er sich bewegte. So gut es ging, versuchte der Waldläufer, sich an der Oberfläche zu halten. Hoffnungslos! Bis unerwartet von oben ein Seil herabbaumelte. Als der Jäger den Kopf hob, erblickte er einen kleinen grünen Kerl, der über ihm auf einem dünnen Ast saß und ihn erwartungsvoll anblinzelte: Wenn Du mir einen G-G-G-Gefallen erweist, ergreif das Seil und ich helf Dir raus! Blieb Ihm eine Wahl? Die kleine grüne Kreatur band das Seil an den Stamm, sodass er genügend Halt fand, um sich herauszuziehen. Als er sicheren Stand hatte, rieb er sich den Schlamm von der Lederrüstung. D-D-D-Du stehst in
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meiner Schuld! Du hast wohl Recht. Welchen Gefallen soll ich Dir erweisen? Lass mich raten, es hat mit Gold zu tun? Ich habe andere Sorge, die mich plagt.
Je-Je-Jeder jagt uns hinterher wie die Teufel und wollen an die Schätze. So, wie ich Dein L-L-Le-Leben rettete, sollst Du von nun an auf mich Acht geben!
Ich weiss nicht, ob ich der richtige dafür bin! versuchte der Waidmann klarzustellen und zeigte dem Klunkerkobold die Wunde an seiner Flanke.
O-O-O-Oh, das sieht ja fürchterlich aus! W-W-W-Wovon stammt das?
Es wird immer schlimmer, ich habe vielleicht nicht mehr viel Zeit, und muss schnellstens einen alten Freund aufsuchen, der mir bei solchen Leiden einen Rat geben kann! Ich war auf dem kürzesten Weg nach Mooshain, bis mein Pferd vor einer Schlange aufscheuchte, mich abwarf und in die Nacht fliehte. Ich muss es wiederfinden! Dann hast Du mich entdeckt. Im Moment fällt es mir schwer, gut für mich selbst zu sorgen.
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Ich brauche Hilfe – sonst fehlt mir die Kraft, dir beizustehen. Ich habe vielleicht eine Lösung für uns beide!
Der Klunkerkobold holte einen kleinen Stein aus seinem Sack.
Ich habe diesen Stein, d-d-de-der diejenigen schützt, die einen Pakt schliessen. Wir müssen es mit unserem B-B-B-Blut besiegeln. Du hast d-d-damit vielleicht etwas Zeit gewonnen und ich einen Beschützer?
Wenn wir uns zusammentun, leben wir womöglich gefährlicher. Ein Mensch in Begleitung eines Kobolds erregt schnell Aufmerksamkeit! Woher weisst Du was das ist und wie es funktioniert? Skeptisch beobachtete Corven den Kobold. Auf meiner Wanderung g-g-g-gelang ich in das Gewölbe eines Ma-Ma-Ma-Magiers, der den Stein mit einer Schriftrolle in einer Truhe versteckt hielt. Er war s-s-s-so anziehend. Mein Fluchtp-p-p-portal führte mich geradewegs in diesen Sumpf. Da hast du geschrien. Ich mags nich, ge-ge-ge-gescheucht zu werden, oder schlimmer. Er wird b-b-b-böse auf mich sein, dass ich was aus der Schatzkammer

geborgt habe. Magie? Zauberer gibt es nicht. Solche Leute führen einen hinters Licht. Wenn Magie im Spiel ist, was ich nicht glaube, ist es vielleicht auch etwas Böses? D-D-Doch! Wi-wi-wi-wirst schon sehn! So ein Wicht, wie Dir ist mir allerdings noch nicht begegnet. Was mir gestern passiert ist, kann ich mir allerdings auch nicht erklären. Aber, was haben wir zu verlieren, lass uns den Pakt besiegeln! Corven akzeptierte, weil er nichts anderes vorweisen konnte, was die Rettung beglich. Corven schnitt sich in den Finger und gab das Messer, das er im Stiefel versteckt hielt, an den Grünling.
Sprich, wie lautet Dein Name? Shrikk!
Gut, jetzt du, und wir sehen, ob es uns nützt. So hielten sie Ihre Finger, dass das Blut auf den Stein tropfte.
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In dem Augenblick, als es durch die Rillen des glatten Steins rann, begann das Muster zu leuchten. Sobald verspürten beide eine starke, sich ausbreitende innere Wärme.
Was geschieht hier? Warum beginnt er zu leuchten. Die beiden waren nicht sicher, aber zumindest für den Moment schien alles friedlich zu sein.
Ohne meinen Wallach sind wir ziemlich aufgeschmissen und kommen nicht weit. Lass uns nach Spuren suchen.
Bei seinem Pferd war all sein Hab und Gut, er trug es immer bei sich. Zwei grosse Taschen, jeweils eine an jeder Seite. Gefüllt mit nützlichen Dingen, die man zum überleben brauchte.
Dank seiner Erfahrung waren einige Hufabdrücke schnell gefunden. Hier im
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Schlamm setzten sich die Spuren gut ab und waren deutlich zu erkennen. Sie führten nach Osten aus dem Sumpf heraus. Auf der Suche ging das Feuchtgebiet allmählich in eine lichte Waldlandschaft über. [plb=thunderstorm]Der Himmel verdunkelte sich zunehmend und grossflächig breiteten sich bauschige, düstere turmartige Wolken aus. Erste Blitze liefen durch die Wolkendecke und erhellten einige Bereiche auf ihrem chaotischen Weg. Regen setzte ein. Grollen schallte über das Moor. Der Wolkenguss wurde zunehmend stärker, sodass es allmählich erschwerend war, die sich auflösenden Trittsiegel auszumachen.
Lass uns der Spur folgen, solange man noch was erkennen kann. Wenn der Regen anhält, brauchen wir ein Dach über dem Kopf. Wenn mich nicht alles täuscht, sollten wir bald wieder einen Weg finden.
W-W-W-Woher weisst du, wo wir sind?Vom Mond und den Sternen, kleiner Lebensretter. Nach einiger Zeit war die Fährte nicht mehr auszumachen. Kein Pferd weit und breit.
Wir sollten uns etwas ausruhen und Kräfte sparen. An den Steinen dort, finden wir vielleicht eine Höhle.
Völlig durchnässt durch die Suche,
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gelangten beide zwischen den Bäumen zu einer Felswand neben ihnen, in der sich ein klaffender Spalt befand. Die Höhle bot nichts weiter, als Schutz vor dem Regen. Aber besser als garnichts.
Wir müssen hier ausharren.Der Unterschlupf war auch nicht gerade trocken. Einige Fledermäuse hingen an der Decke und der Boden war ganz und garnicht bequem.
Corven ergriff die Gelegenheit mehr über seinen Kompanen herauszubekommen, der sich mit Informationen bedeckt hielt. Warum trägst Du diesen schweren Sack mit Dir herum? Was ist da eigentlich drin?
Geht Dich nichts an! Lass deine Finger davon, sonst ha-ha-hattest Du mal welche.Ist ja gut. Sei nicht albern! Ich frage ja nur. Alles was ich benötige, gibt mir die Natur. Wenn mir etwas fehlt, lass ich mich anheuern und tausche. Selbst das Leder für meine Rüstung habe ich selbst gegerbt und bei einem Handwerker, im Tausch gegen ein paar Fasane, anfertigen lassen. Und, wie steht es um Dich? Wie findest Du dein Auskommen?
Ich ne-ne-nehme mir einfach, was ich
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brauche - und z-z-z-ziehe dann weiter.
Und wenn Du anderen damit schadest? Hast du kein Gewissen?
Ich ha-ha-hab Angst, de-de-deshalb sollst du mich doch beschützen.
Wie dem auch sei, ich halte mein Wort, aber du tust besser was ich dir rate. Sonst enden wir noch als Winselwolfsfutter. Sobald sich das Wetter bessert und noch Hoffnung besteht, ziehen wir weiter. Wir sollten zusammenhalten. Ich habe noch Fragen, aber less uns das morgen betakeln. Unter den Sternen findest du Rast.
Shrikk legte seinen Kopf auf den prall gefüllten Sack und fing bald erschöpft an röchelnd zu schnarchen. In Corvens Kopf dehnten sich abermals bedrohliche Visionen aus, die er nach dem Vorfall in der Ruine durchleben musste. Schreckliche Bilder von einer Welt, wie in Schleier gehüllt, breiteten sich aus, bis auch er die Kontrolle verlor.
Ahnungslos, was für ihn auf dem Spiel für das Kopfgeld stand, das er nördlcih von Klippenlauf annahm, um seine Vorräte aufzustocken und das Pferd zu beschlagen. In einer Ruine sollte nach dem Rechten gesehen werden, da dort angeblich merkwürdige Dinge vor sich gingen, die dem Auftraggeber Sorgen bereiteten. Der Landbesitzer verlor nicht viele Worte als dieser großzügig einen schweren Beutel voller Münzen anbat.


Es gehört Dir, und versuch nich uns zu bescheissen! Diese Geste liess darauf schliessen, dass es dringlich war. Das ist alles, was wir aufbringen können. Enttäusche uns nicht. Mein Knecht wird Dich hinführn.
Gemeinsam brachen sie auf den Weg zum besagten Gebäude auf.
Weiter gehe ich nicht! liess ihn sein Begleiter wissen und verschwand schnurstraks in die Richtung, aus der sie gekommen waren. Beim betreten der Stufen zum Eingang, [plb=dergriff] überkam ihm ein eisiger Hauch von Kälte. Im Inneren schien jemand zu flüstern. Ist da Jemand? rief er durch die offenen Korridore. Keine Antwort. War es der Wind, der um die Ecken fegte? Dann wieder ein flüstern. Es hörte sich an, als wenn jemand seinen Namen aussprach. Vorsichtig ging er weiter durch das alte Gemäuer - bis er hinter sich etwas hörte. Er drehte sich um und urplötzlich formte sich vor Ihm eine groteske, nebulöse Gestalt, die ihn mit leuchtenden Augen fixierte. Das verschwommende, blasse Gesicht mit dem durchdringlichen Blick, liess einem den
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Schauer über den Rücken laufen. Es war Übermannsgross mit grossen langen Fingern und der schemenhafte Körper liess undeutlich den Hintergrund durchscheinen. Sowas hatte er noch nicht gesehen. Diese Kreatur war anders, als das, was er kannte. Mit herkömmlichen Waffen konnte er hier nichts ausrichten. Soviel stand fest. Trotzdem klammerte er sich verzweifelnd an seine Waffen. In dem Moment als er nach seinem Schwert zog, packte ihn ein zweites Schattenwesen hinterrücks an der Flanke. Ein frostiger Schock durchzog den Körper - sogleich verfiel er in eine Starre und konnte sich nicht mehr rühren.
Wir hoooohlen Diiiiich! zischte das widerliche Geschöpf. Als er wieder die Besinnung erhielt, waren die Geister verschwunden und er ergriff so schnell es nur ging in Richtung Siedlung die Flucht. Als er in Sicherheit war begutachtete er die Wunde. Sie bedeckte fast den ganzen Oberkörper und löste bei Berührung eine fast unerträgliche Kälte aus, die sich im Körper ausbreitete. Tut mir Leid, ich kann da nichts ausrichten. Werde aber jemanden.
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holen, der sich mit sowas auskennt. versuchte er den enttäuschten Siedlern beizubringen, als er nach den Zügeln seines Pferdes griff. Auf dem Ritt fühlte er sich benommen und war sich sicher, dass es an dem Mal lag, was die Geschöpfe ihn zugefügt hatten. Seine Gedanken drifteten allmählich ab, sodass er sich kaum haltend der Ohnmacht entziehen konnte. Das hatte er befürchtet - dennoch war es jetzt die Herausforderung durchzuhalten.
Kaum ein Auge zugetan, aber zumindest geschützt, brach der Morgen herein. Er kündigte sich mit warmen Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher an. Durchschwitzt öffnete Corven die Augen und besann sich auf die nächsten Schritte. In seinen Gedanken, erwartete er bereits die nächste Ohnmacht. Während Shrikk sich noch von den Strapazen ausruhte, wagte er sich aus der Höhle, die heute nacht die Zuflucht war. Sie bräuchten frischens Wasser und etwas zu essen, wenn sie vorankommen wollten.
Corven lukte aus dem Höhleneingang, vor dem sich ein Bachlauf durch die Landschaft
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schlängelte. Also brach sich Corven einen stangigen Ast von der Weide, die hier überall am Ufer wuchsen. Der Ast musste kräftig genug aussahen, damit er durch Zug durchschlagskraft entwickeln konnte. Diesen verarbeitete er mit dem Dolch, den er in seinem Stiefel versteckte, zu einem funktionsfähigen Schaft mit Kerben an jedem Ende. Jetzt bräuchte er eine rissfeste Sehne. Von Kaninchen konnte er keine verwenden. Sie waren einfach zu klein. Doch wie sollte er ein Reh erlegen? Eine Falle könnte helfen, fiel ihm nach kurzer Bedenkzeit ein. Doch nur eine, die aus einem Loch im Boden bestand. Es wäre eine grosse Anstrengung, alle Vorbereitungen zu treffen, und mit dem "Notfall"-Dolch eine Schaufel zu schnitzen, mit der er die Grube ausheben konnte und wäre äusserst mühsam ohne einen Happen im Bauch. Ausserdem wollte er dem Reh nichts anhaben. Corven überlegte, dass es auch mit Leinen, die zu Bast verbunden werden, viel "einfacher" umzusetzen sei. Sobald er am Bach einige Flachsstengel gesammelt hatte, begann er sie fest zu kordeln. Das eisige Frischwasser tat


ausserdem seinem Befinden gut. Nach verrichteter Arbeit durchstöberte er die Gegend nach Fährten. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Im Bach müssten doch Fische leben. Sein routiniertes Verhalten versprach Jagderfolg. Er brach sich einen weiteren Weidenzweig ab und spitzte diesen an. Geduldig hockte er am Bachbett zwischen knorrigen Kopfweiden, die wie märchenhafte Figuren aussahen und beobachtete das Wasser. Dort! Eine Bewegung. Aber das war kein Fisch. Ein Krebs suchte mit seinen Scheren am Boden nach Nahrung. So ist es auch einfacher! dachte er und griff nach dem Krustentier. Nebenher sammelte er noch ein paar Beeren und Kräuter für etwas Abwechslung. So konnte er bald wieder zu seinem neuen Gefährten zurückkehren. Komm schon, Shrikk, wir müssen aufbrechen! Es gibt was zu essen! Das Wetter ist gut. Wir machen ein Feuer und müssen dann weiter. Bevor sich die Wunde verschlimmert. Shrikk erhob sich vom Steinboden und torkelte noch etwas Schlaftrunken an die frische Luft. Vor der Höhle erblickte er den Bach. Als Corven das Feuer entfachen wollte, wurde seine Konzentration durch ein Geräusch von
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draussen gebrochen. Er stand am Höhleneingang und erblickte zwei grüne, haarige Arschbacken. Shrikk stand mit heruntergelassener Hose am Ufer und überprüfte ob sein Strahl wohl das andere Ufer erreichen würde. Was machst Du denn da? Doch nicht ins Wasser! Ich habe die Krebse aus dem Bach! Eigentlich wollte ich noch welche als Proviant mitnehmen. Ertappt von Corvens Entdeckung geriet der Kobold ins Wanken, merkte, dass Ihn die Hose beim fortkommen hinderte und landete wie ein gefällter Baumstamm im Wasser. Als Corven notdürftig versuchte Shrikks Kleidung am Feuer zu trocknen, suchte der Kobold das Gespräch: Heute Na-Na-Nacht habe ich schaurige Bilder gesehen. Mir war Angst und Bange. Doch war ich es nicht dem ich da zusah. Corven hörte aufmerksam zu. Nach Anbruch der Dunkelheit sollten wir ankommen. Nachdem sie sperrlich gespeist hatten, brachen Sie rasch auf. Shrikk hatte Mühe mit seinen kurzen Beinen, dem ausdauernden Gang von Corven Schritt zu halten. Vorbei an grossen Fichten und einigen Laubbäumen führte Corven die beiden zielstrebig weiter. Corven


nutzte abermals die Gelegenheit um seinen neuen Gefährten Fragen zu stellen, denn er wusste nichts von ihm, oder auf wen er sich da eingelassen hatte. Andererseits versuchte er zu erreichen, dass die Zeit besser zu nutzen, in der sie unterwegs waren. So, nun verrat mir doch wo du eigentlich herkommst. Du meintest, durch ein Portal. Wie bist du überhaupt in der Lage, so an einen anderen Ort zu gelangen? Ich sa-sa-sage einfach: Transfersalis - und sch-sch-scho kann ich durchschlüpfen. Wie kann das sein? Du sagst etwas und plötzlich erscheint ein Tor? Wenn das so einfach ist, warum spazieren wir nicht schnurrstracks hindurch und sparen uns den Weg! N-n-n-naja, man w-w-w-weiss nie wohin es führt! D-d-deshalb benutz ich es nich oft. N-n-nur wenn ess sein muss. Begleitet von zwei Bussarden, die hoch über ihren Köpfen am Himmel kreisten, ging es nun zügig voran. Shrikk berichtete nun offen und bereitwillig von seinen Tätigkeiten. Andächtig lauschte Corven, Geschichten von Diebstählen und hastigen sammeln von Schätzen, dem unentdeckten Entkommen und flieherischen Hetzjagden.
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Und wo ist Dein Zuhause? Bist du denn dein ganzes Leben nur unterwegs um Gold zu sammeln? Du musst ein reiches Geschöpf sein. Solch Reichtum reicht für mehrere Leben aus. wollte der Jäger wissen. Du meinst, w-w-wo die Menschen sich verkriechen, wenns r-r-r-regnet und ihr Gold aufbewahren. In sowas war ich sch-sch-schon oft. In etwa, dahin wo man nach einem harten Tag entspannen kann. Dorthin wo man gerne wieder zurückkehrt. Sich ausruht und Kräfte sammeln kann. Shrikk überlegte: Ne Burg. Mit einer riesigen Schatzkammer! Vielleicht nich ganz so gross. Man kann es auch in kleinen Hütten richtig heimelig haben. Ich sammle auch, nur kein Gold. Es sind Erinnerungen. Jetzt muss ich an meinen Vater denken. Er fehlt mir. Ich w-w-w-wüsste auch nicht, wer mich besuchen sollte? Du Corven, sag, woher bekommt man sowas? Corven hielt plötzlich inne. Da war er wieder, der Schmerz. Er biss die Zähne zusammen, aber sackte dann auf die Knie und hielt sich die Seite unter den Rippen. Er ahnte, was gleich eintreten würde.


Shrikk bemerkte, dass sein Beschützer sich quälte. Doch bereits bahnte sich Ihnen Gesellschaft an. Mehrere Hufe donnerten in einiger Entfernung. Steh auf, da kommt jemand. Nun musste Shrikk feststellen, dass an seinen Rippen auch ein ungewöhnlicher Schmerz pocherte. Aber es war nichts zu erkennen. Also stemmte er sich von hinten gegen Corven und setzte seine ganze Kraft ein um den Jäger ins Unterholz neben den Weg zu bugsieren. Doch Corven war zu schwer. Versteck Dich schnell! gelangte Corven noch über die Lippen, als Shrikk hastig ins Heckengebüsch sprang.
Die Reiter waren gedrungen anzuhalten, weil der benommene Corven, quer über dem Wer lag. Beiseite!, schrie der Vorderste, sonst wirst du zertrampelt!. Die Rücksichtslosen kamen hatten offenbar keinen Grund für Corven anzuhalten, und kamen gefährlich nah auf ihn zu. Shrikk sah alles hilflos mit an und bangte um das Leben seines neuen Gefährten. Die Aufsitzenden trieben ihre, sperrlich besattelten Pferde immer weiter mit der Gerte, dass nur noch ein Sprung, als einzige Möglichkeit erschien die Tiere nicht zu Fall zu bringen.
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Nach einigen weiteren Stunden Fußmarsch, als die Sonne schon mittig am Himmel stand, lockerte sich der Wald auf, und sie zogen an den ersten Kornfeldern vorbei. Von Zeit zu Zeit teilten sie sich den Wasserschlauch, den Corven diesen morgen gefüllt hatte. Corven war es jetzt irgendwie gleich, dass er diesen mit einem Kobold teilen musste, solange sie dem Ziel näher kamen. Jetzt liefen sie nicht mehr auf Trampelpfaden, sondern auf befestigten Wegen, die Spuren häufiger Benutzung aufwiesen. An einer Gabelung führte ein Schild in Richtung Mooshain und teilte die Strecke. Corven deutlicher leiden lassen...den Buckel krumm machen, um Gold zu schürfen. — Corven


Aphorismen

Man besteht nicht, weil die Welt uns verschont. Man überlebt, weil man lernt, ohne Trost weiterzugehen.
- Leitsatz eines Waldläufers der Grenzlande

Man weicht nicht zurück, weil man schwach ist. Man weicht zurück, weil ein toter Mann keinen zweiten Entschluss mehr fasst.
- Erkenntnisse eines Waldläufers

Die meisten fürchten, was unvermittelt über sie hereinbricht. Der Weise fürchtet mehr, was sich lange am Horizont erhob und dennoch niemand ernst nahm.
- Astronomische Erfahrung von Daros Drauwhyn

Die tiefste Kraft eines Eides liegt nicht in den Worten, sondern in der Lauterkeit dessen, der sie zu tragen wagt.
- Der Leibgardist Ezekiel

Der sicherste Schlag ist der, den der andere noch für einen Zufall hält.
— Urteil der Assasine Cadriel

[plx=takingthejourney]
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Es dämmerte bereits, als sich in der Ferne schemenhaft sanfte Lichter und Rauchschwaden abzeichneten
Bleib dicht bei mir! Und mach keinen Mucks. Was ist ein Mucks? wollte Shrikk wissen.
Im Schutze der Dunkelheit schlichen die beiden sich unbemerkt entlang der Palisade, bis sie zu einem offenen Verschlag gelangten und hindurchschlüpften. Sie landeten in dem Hinterhof einer einfachen Hütte, die mit sperrlich belegten Brettern, das Wetter nur unzureichend zu schützen vermochte. Corven wagte einen vorsichtigen Blick um das Gebäude, während er Shrikk hinter sich hielt. Im fahlen Schein flatterten Nachtschwärmer um die Laternen, die sperrlich den Strassenzug säumten. Die Gassen waren eng und es lag viel Unrat herum. Es stank. Ein Hund suchte in Überresten etwas fressbares bis er sich entschloss, seine Notdurft gegen die Mauer zu verrichten.
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Sprödes Licht, das durch die Fenster fiel, spiegelte sich auf dem nassen Kopfsteinpflaster. Aus einer Richtung konnte man durcheinander sprechende Menschen hören. Die beiden brauchten ein Pferd. Die naheliegensde Möglichkeit bestand darin, eines zu stehlen. Aber Corven hatte eine bessere Idee. Er wollte in der Taverne um einen Gaul spielen. Verwundert über seinen Gedanken stellte er fesst, er sei zwar kein guter Spieler, aber er konnte das besser mit seinem Gewissen vereinbaren. Versteck dich hier im Fass, es sollte nicht lang dauern. In di-di-di-diesem Ding? Dort is es d-d-d-dunkel und eng. Es ist ja nur für eine kleine Weile, bis ich Dich wieder raushole? Widerwillig stieg Shrikk in das Gefäss. Er vertraute Corvens Aussage, auch wenn ihm danach war das Weite zu suchen. Durch ein kleines Astloch, konnte er sogar einen kleinen Bereich der Strasse einsehen. Rühr Dich nicht vom Fleck, ich bin bald zurück..
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Kurz darauf stand Corven unter dem schaukelnden Schild am Eingang, nahm einen tiefen Atemzug und öffnete die Tür. [plb=taverne] Die Gäste in der heruntergekommenen Spelunke/Kaschemme Zum kichernden Krug, nahmen nichts von Corven wahr, der sich durch die Menge zwielichtiger Gestalten, den Weg zur Wirtin bahnte. Im Rausch, um sich gegen den Trist mit lautem Bohei zu wehren und ausgelassen zu feiern. Es war laut, stickig warm und so voll, dass Corven schwer nach Atem ring. Gefüllt von Gästen, die Gesellschaft der nächtlichen Dunkelheit vorzogen. Handwerker, Kaufleute, Tagelöhner, einfache Bürger. Menschen, denen man allerseits begegnete. Viel was eigentlich in einen Krug gehörte, benässte Tische und Boden oder landete auf Kleidung - und manchmal sogar in Gesichtern. Ein Barde zupfte an seiner verstimmten Laute scheusliche Klänge durch den Raum, während einige Gäste versuchten dazu im Takt klatschend zu begleiten. Corven gab sich Mühe, keine Aufmerksamkeit zu erregen. An der Theke sprach er die Wirtin an: Wird hier gespielt? Klar doch, der Kerl mit der Augenklappe. Falls ihr Hunger habt, geb ich Euch für 2 Silberlinge ne ordentliche Portion Grützwurst mit Kraut und Brot. antwortete die mit üppiger Oberweite ausgestattete Frau, während sie Krüge nachfüllte. In einem Kleid, das so eng saß, dass sie wie herausgewachsen erschien und die Knöpfe drohten allzeit bereit, darauf zu warten wie ein Pfeil durch den Saal zu schiessen.


Mir verlangt es im Moment nicht nach Nahrung. Deutlicher als je zuvor vernahm er jetzt das helle Klimpern der Münzen aus einer Ecke der Taverne. Und das obwohl, es ziemlich chaotisch einher ging. Er hielt inne und konzentrierte sich auf die Aufgabe. Corven schob einige Gäste beiseite, damit er den umstellten Tisch in der Ecke erreichen konnte. Er schob sich zwischen den Zuschauern durch die Menge und als Ihn der besagte Mann erblickte - forderte ihn dieser direkt zum Spiel auf. Wie wäre es mit einer Runde, Jäger. Willst du Dein Glück beim Wheyl versuchen? Lange nicht gespielt. murmelte Corven.
Dann wirds ja mal wieder Zeit.

Ich biete mein Pferd. Misstrauisch beäugte ihn der kernige Einäugige. Normalerweise spielen wir hier um Münzen. Also gut, meinetwegen. Weil dein Einsatz beim ersten Spiel gleich so mutig ist, gehe ich mit.
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Jemand schrie: Los Mertin, zeig dem Kerl wie man wirft, ich setze 2 Silberlinge auf dich.: lallte ein betrunkener Gast durch den Raum. Von seinem Sieg überzeugt übergab Mertin die fein ausgearbeiteten, aus Eschenholz geschnitzen Holzwürfel dem Jäger. Wir verzichten heute mal auf den Münzwurf - Du beginnst. Die Würfel rollten klackernd über die Fläche des Tisches. Vier, zwei und fünf zeigten die Augen. 11 Punkte, ich habe schon bessere Ergebnisse gesehen. Der schlitzäugige Mertin ergriff die Spielgeräte in die geschlossene Hand und blas hinein. Gespannt wartete die Menge auf Mertins Zug, in der Hoffnung, ihren Wetteinsatz zu erhalten. Corven Fällt Euch auf, dass bei seinen Würfen immer eine 5 dabei war? Seine Erfolgsquote lässt mich auch etwas zweifeln. Gezinkte Würfel. Entlarvte den Spieler als Schummler.[...]
Indes kauerte Shrikk in seinem Versteck. Angespannt versuchte er jedes Geräusch zu entkräften. Vor dem Fass konnte er ein Schnaufen hören. Es schien sich um das Versteck zu bewegen. W-W-W-Was riecht hier so?
Das ist Eintopf!
Können Töpfe duften?
Naja, wenn Eintopf drin is.
Also zwei? Ein Topf in einem Topf?
Ich koch Dir mal einen, dann weisst du Bescheid.
Du willst m-m-m-mir einen Topf kochen?
Nein, Eintopf
Sag ich doch! K-K-K-Kobold essen kein Kupfer!
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Alte Bekannte

Daros stieg vom Dach herab, auf dem er seine astronomischen Beobachtungen ausführte, als es an der Tür klopfte. [plb=doorknock] Corven, alter Freund. Was für eine Überraschung dich dieser Tage nochmal wiederzusehen. Komm rein, setz Dich ans Feuer und wärm dich auf.
Corven hielt inne. Ich bin nicht allein. Während Shrikk hinter Corven hervorragte, weilten die erstaunten Blicke von Daros regungslos auf Ihm.
Verwundert strich er sich durch seinen zotteligen Bart und kratzte ungläubig den Kopf. Noch eine Überraschung! Nun, gut.
Wir sind aus gutem Grund hier, zwar freut mich unser Wiedersehen, dennoch ersuche ich Deinen Rat. Es geht um mein Leben.
Das erschreckt mich zu hören - ich tue alles in meiner Macht stehende um einen guten Freund zu helfen. Verrate mir doch vorher, wer Deine Begleitung ist.
Als sich alle an der Feuerstelle einfanden, begann Corven zu erklären wie es zu der Begegnung kam und warum sie hier waren.


Als Daros die Wunde erblickte, eilte er sofort in den Oberen Bereich der mauschelig eingerichteten Behausung, zu den Regalen und suchte hastig nach Informationen. Er schob das sperrige Teleskop beiseite, nahm sich eine Kerze vom Ständer und beleuchtete nacheinander die Buchrücken der vielen Werke. Einige flogen durch die Luft und landeten verstreut auf den Boden.Ich werde derweil Nachforschungen anstellen, wo die Geschöpfe herkommen könnten.
Nach einer Weile kam Daros über die Wendeltreppe aus dem oberen Teil der Hütte und setze sich wieder zu den beiden.
Du hast wirklich keine Zeit! Mich wundert überhaupt, dass Du es soweit geschafft hast. Denn du wurdest Opfer eines Schattengriffs. Über Euren Stein konnte ich auch etwas in Erfahrung bringen. Das Zeichen bedeutet: Verbundenes Schicksal. Ihm wohnt eine Kraft inne, die Eure Lebensenergie teilt. Das bedeutet aber auch, wenn jemanden etwas endgültiges geschiet, wird es dem anderen auch ereilen. Es hat den Anschein, dass dies der Grund ist,
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warum du noch am Leben bist. Aber dann ist mein Wissen darüber auch schon wieder erschöpft. Leider reicht mein altvharlorisch nicht aus, um Dich davon zu befreien. Es gibt nur einen Ort an dem Ihr Hilfe finden könnt. Reist durch die Gipfelzinnen nach Kahlsturz und sucht nach Elyanor, dem Bibliothekar. Wenn, dann ist er es, der dir helfen kann. Haltet Ausschau nach einem Turm, der sich auf einem der höchsten Gipfel befindet. Für Eure Reise werdet ihr ausserdem noch einiges brauchen. Schau, was du gebrauchen kannst und nehm es mit. erklärte Daros. Besitzt Du noch die alte Landkarte, die ich früher so faszinierend fand?Ich frage mich, warum diese Wesen jetzt erscheinen. Weisst du, das errinnert mich an damals. Lange bevor unsere Väter geboren waren, gab es schonmal ähnliches. Das besorgt mich, denn der Himmel verändert sich auch, auf eine seltsame Art und Weise. Es deutet auf eine Entwicklung hin. Aber dafür werde ich Nachforschungen anstellen müssen. Und, wahrscheinlich brauchen wir weitere Hilfe. Ihr werdet viel Proviant und Ausrüstung benötigen, also nehmt mit was Ihr tragen


könnt. Ich werde Euch noch ein paar Tränke zusammenstellen. Kaum hatte Drauwhyn ausgesprochen setzte er sich an sein Laboratorium und begann mit dem Sud aus der Wurzel des blauen Eisenhutes und Wasserschierlingsextrakt ein Gebräu herzustellen. Corven sah sich indes im Haus um - nichts hatte sich verändert. Es sah so aus, als könne man direkt in ein Abenteuer aufbrechen. [...]
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[...] Während sich Corven und Shrikk zur Suche nach Elyanor in die Gipfelzinnen aufmachen, beginnt Daros seine Nachforschungen über die Erscheinung und macht sich auch auf um Ezekiel um Beistand zu bitten. Vorbereitungen zum Aufbruch
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Daros erreichte die Burg Schimmerstein am frühen Morgen und betrat den Weg an der Klippe zum Eingang. Am grossen Tor traten zwei Wachgardisten aus kleinen Posten heraus und gingen zielstrebig auf ihn zu. Halt! Wer seid Ihr? Wir erwarten heute keine Lieferungen. Kehrt um oder wir müssen Euch wieder zum Dorf geleiten! Daros kramte aus seiner Robe den Erlass hervor, der Ihm noch zu Zeiten als er im Dienst König Vigors stand, ausgestellt wurde. Dieser belegte unmissverständlich seine Identität und welche Dienste er für das Königreich geleistet hatte. Er gab ihn dem Wachen. Oh, verzeiht mein Herr. Ich wusste nicht ... Das Siegel des Widders! Es wurde nur wenigen erteilt, wie der Wachmann erkennen musste. Macht das Tor auf! Ihr dürft passieren. Im Nu öffneten sich unter lautem geknarze die riesiegen zweiflügeligen, mit Eisen beschlagenen Tore nach aussen. Im grossen Vorhof war kaum Betrieb. Es waren andere Zeiten. Lediglich einige Gardisten unterhielten sich in den nischenartigen Verschlägen der Baracken an den Mauern.

Andere verrichteten alltägliche Aufgaben, und schleppten Wasser mit grossen Holzeimern für die Pferde vom alten Burgbrunnen im Mittelpunkt des Hofes zu den weiter hinten gelegenen Ställen. Ein Karren lag mit abgebrochenem Rad im Schlamm.
Daros machte sich über die langen Treppen auf zum Innenbereich. Er klopfte an eine kleinere Seitentür. Es öffnete ihm ein kleiner Mann, der ihn freudig begrüßte. Was bringt Dich hierher. Ich fürchte, das wird kein Besuch zur Freude. Remus, bring mich sofort zu Ezekiel. Daros im Schlepptau, ging der Mann hinkend durch die kühlen Burggänge, einige Treppen hinauf, am Thronsaal angekommen blieb Daros stehen. Er musste einen Blick hineinwerfen. Der Thron stand einsam und verlassen da. Umgeben von vier hohen Marmorsäulen und den Fresken der Wände, die die alte Geschichte Wharloriens darstellten. Ein Rundfenster mit buntem Glas liess die Sonnenstrahlen direkt auf den sternenverzierten, massiven Thron fallen. Vor ihm lag eine langer roter Teppich, dessen Farbe verblichen und mit einem Widder bestickt war.
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Daros stand regungslos da, während sein Begleiter versuchte dabei hastig zu erklären, was gerade mit Ezekiel los ist und führte Daros weiter. In einem verlassenen Bereich klopfte er schliesslich an eine Tür. Ezekiel! Mein Herr, macht auf! Seltener Besuch. Ezekiel schreckte vom Pochen an der Tür aus dem Schlaf auf. [plb=ezekielssorrow] Schwerfällig hob er sich aus dem Bett und schleppte sich mühselig zur Tür. Daros? Ich habe nicht mit Dir gerechnet. Verzeiht die Unordnung. Daros antwortete: Das ist nicht nötig, wenn ich auch so unangekündigt erscheine. Mach Dir keinen Kopf, wie es hier aussieht. Wir haben vielleicht ganz andere Sorgen. Du siehst erschöpft aus! Ezekiel räumte seine Rüstung beiseite und machte für seinen Besuch auf einem Stuhl am Fenster Platz. Während er aus einem Becher einen kräftigen Schluck abgestandenes Wasser trank und runterwürgte, um die Müdigkeit abzuschütteln fuhr er fort: Ja, es ist ausserordentlich schwierig hier die Ordnung nach dem Attentat zu wahren. Jede Nacht durchlebe ich diesen Tag erneut. Wie konnte es nur passieren, dass ich auf diesen Halunken reingefallen bin? Daros versucht zu beruhigen:
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Es war nicht Deine Schuld, du bist Deinen Pflichten nachgekommen. Dieser Mann war auch sehr gerissen, Euch so hinters Licht zu führen. Ich war für die Sicherheit am Hofe verantwortlich, und für diesen Fehler muss ich mit den Untergang des Reiches bezahlen. Ich vermag es nicht, den Alten Zustand wiederherzustellen. Wenn es nur darum ginge, die Wachposten zu organisieren und streifen zu laufen. Wir haben kaum genug zu Essen und alles verläuft chaotisch. Wir haben einfach nicht genug Männer im Dienst, die wir durchfüttern können, um uns zu unterstützen. [plb=darosencourage] Daros erkannte die moralische Schieflage in die, der einst so stolze Krieger geraten ist und versuchte zu motivieren: Ich verstehe Dich. Wir mussten feststellen, dass einige Menschen nicht so rechtschaffend sind wie ihr es seid. Nicht nur Ihr seid hinters Licht geführt worden. Niemand hat es bemerkt!Wir können das nicht ungeschehen machen. Es zählt was, wir jetzt tun. Vigor hätte gewollt, dass wir uns auf die bewährten Wege konzentrieren und weitermachen.


Es darf nicht sein, dass sein Tot uns davon abhielte diese Werte fallen zu lassen. Ich mache Dir einen Vorschlag. Ich helfe Dir die Ordnung in der Burg wiederherzustellen - und im Gegenzug findest Du mit mir heraus, was es mit den Geistwesen auf sich hat. Geistwesen, sagst Du? Ja, Corven ist ihnen begegnet und wurde verletzt. Er sollte sich jetzt auf dem Weg nach Aer’Thalas mit seinem neuen Freund befinden. Ezekiel, holte tief Luft und sah seinem alten Weggefährten tief in die Augen. Er erinnerte sich an die Tage, in denen er für seinen König eintrat: Abgemacht. Du hast ja Recht, von nichts, kommt nichts. Sei gewiss, dass Deine Ankunft nicht vergebens war. Als erstes bringst Du die Fahnen auf Vordermann und trommelst ab morgen Deine Leute zum Appell - ab sofort wird jeden Morgen wieder der Schwertkampf trainiert. Ich bin sicher, du kannst diesen Rekruten noch etwas beibringen. Nun rief Ezekiel seinen Kammerdiener und wies ihn an, Daros ein Zimmer mit einem sauberen Bett herzurichten.
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Daros wird eine Weile bei uns bleiben. Wenn er etwas braucht, soll ihm nichts mangeln. Stellt ihm ausserdem etwas Wasser - und zwar frisches, sowie etwas Obst aufs Zimmer. Daros kicherte:Wie ich höre, setzt du Deinen Befehlston immer noch so ein - wie früher. [plb=darosadvice] Mit neuem Eifer vereinbarten, die beiden sich später in dem Raum mit dem Kartentisch zu treffen. Ezekiel wollte zuvor in die Waffenkammer, um zu überprüfen, wie viele Gardisten er mit Waffen ausrüsten konnte, um sie gegen Bierkrüge auszutauschen. Er holte sein altes Schwert "Silberschall" von einem Ständer. Es war ein Geschenk Vigors für seine Treue. Es sah noch so aus, als wäre es eben erst geschmiedet worden und war mit so grosser Sorgfalt, Genauigkeit, Kenntnis und Geschick hergestellt, dass es wohl keine bessere Waffe für einen Krieger gab. Nun schwirrten in seinem Kopf Erinnerungen und er musste feststellen: Daros hatte recht, als er meinte, dass die Tradition fortgeführt werden müsse.


Neben seiner Waffe, entdeckte er in einer Kiste das Widderhorn, was er als Hauptmann früher tragen durfte - da wuchs ein Gedanke in seinem Geiste, also nahm er das Horn an sich. Im Kartenraum erklärte Daros: Solche Wesen, denen Corven begegnet ist, gab es früher schon mal. Noch bevor Du geboren wurdest, gab es 4 Palantir, von denen so viel Macht ausging, dass es möglich war die Verbindung zur Zwischenwelt geschlossen zu halten und zu versiegeln. Oder, eben auch zu öffnen. Es muss den Erlösten gelungen sein, einen Stein in Besitz zu bringen. Denn, wie Du weisst, ist Klippenlauf in Ihrer Hand. Einen Stein liess Vigor versteckt dort, um sie weit auseinander zu verteilen. Alle vier hätten in den falschen Händen, furchtbare Macht. Doch einer von Ihnen, muss hier noch in Schimmerstein sein. Ich glaube nicht an Geister, aber verstehe, worauf Du hinaus willst. Und glaube Dir, weil du mich nie enttäuscht hast. Ich dachte bisher, es seien eben nur Mythen und Geschichten.
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Ich wüsste nicht, wo dieses Ding hier versteckt sein sollte. Ich auch nicht. Es handelt sich nicht wirklich um Magie, ich nenne es: dunkles, verdorbenes Wissen. So alt, dass es einige, wenige nur aus alten Schriften kennen. Vigor hat dafür gesorgt, dass die Welt davon verschont blieb. Das war sein Erbe, das er antrat. Und jetzt sieht es so aus, wir würden damit wieder konfrontiert. Daher müssen wir bedacht und vorsichtig handeln. Vielleicht sollten wir zuerst in den Schlafgemächern des Alten Herrn suchen. Ich denke, Vigor hätte den Stein gern in seiner Nähe gehabt. Warum lässt man die Toten nicht in ihrer Welt, sondern holt sie zu uns? Und was machen wir, wenn wir diesen Pala, Pala ... äh, Paladingsbums gefunden haben. Vermutlich denken sie, dadurch einen Vorteil zu erlangen, und spielen mit dem Gedanken, all das beherrschen zu können. Das ist sehr gefährlich. Wenn man bedenkt, wieviele Seelen je schon verschieden sind, sind die Erlösten auch in der deutlichen Unterzahl. Nachdem sie sich über weiteres Vorgehen beratschlagten, die Aufgaben der Männer festgelegt waren, neigte sich der Tag dem Abend und Daros schlug vor,


sich morgen weiter den Kopf zu zerbrechen, den Tag ausklingen zu lassen und nun am wärmenden Kaminfeuer in alten Erinnerungen zu schwelgen. Am späten Abend, als die Kerzen niederbrannten stellte Ezekiel in Vertrautheit fest: Es war gut, dass Du aufgetaucht bist. Und ich habe mich gehen gelassen. Ich habe Dich nur erinnert, wer Du bist. Du warst nicht wiederzuerkennen. Daros nippte am Kräuterbier, während unerwartet die Tür mit einem Ruck zuschlug. [plb=doorsmash] Was war das denn?, wollte er wissen. Halt mich nicht für verrückt, aber einige von den Männern glauben es spukt hier. So ein Unsinn! Ich habe mich schon an die Geschichten des nächtlichen Knarzens, Geflüster, poltern, klopfen, den Schritten im Flur und den herumfliegenden Büchern gewöhnt. Das kann sonstwas sein. Diese Jammerlappen. Ist ja sonderbar, heute weht der Wind aber nicht so stark durch die Gänge der Burg und wir sind allein hier oben. Komm, lass uns mal nachsehen. Ich glaube nicht, dass wir jemanden finden. Ich meine es ernst, folgen wir den Geräuschen. Daros, ich habe keine Lust auf solche Spielchen.
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Hast du zuviel getrunken? Gut, sehen wir nach und stellen fest, dass - wie immer - niemand da ist. [plb=hollow] Daros ging aus dem Raum und erhellte mit der Kerze den leeren Gang. Hast du den Pfiff auch gehört? Von dort drüben. Das sind bestimmt die Burgmäuse. murmelte Ezekiel ungläubig. Dem Gang weiter folgend polterte es hinter einer weiteren Tür. Denkst du, das waren auch Mäuse?, wollte Daros wissen. Ich muss zugeben, dass das ungewöhnlich war. Im Schlafzimmer des ehemaligen Regenten fiel unerwartet [plb=bookdrop] ein schweres Buch aus dem wackelnden Bücherschrank. Daros nahm das Buch und stellte es zurück an seinen Platz, als ein kaum wahrnehmbares klicken [plb=switchlever] ertönte und das Möbelstück nach hinten fuhr und einen Raum freigab. Vorsichtig traten beide in das unbekannte, fensterlose Zimmer. Es war völlig leer. Warum versteckt jemand einen leeren Raum - aber hier ziehts trotzdem, dass einem der Arsch gefriert. [plb=fog] Ezekiels ahnungslose Blicke beobachteten Daros Untersuchungen an den Wänden,


als sich plötzlich bläulicher Dunst vom Boden erhob. [plb=vigorappear] Hinter ihnen konnten beide tiefes, schweres Atmen wahrnehmen. Da stand jemand - oder etwas! Ezekiel ergriff den Knauf von Silberschall, zog es und holte bei seiner Drehung zum Schwung aus. Mein Freund! Erkennst Du mich denn nicht? Ezekiel konnte gerade noch seinen Hieb umlenken, als er ehrfürchtig auf die Knie zu Boden sank. Mein König! Ihr seid tot - ich habe Euch sterben gesehen. Ja, das bin ich. Ich habe Euch enttäuscht und Euch im Stich gelassen, vergebt mir, mein Herr. [plb=forgiveness] König Vigors Erscheinung antwortete entschlossen: Nein, du irrst Dich! Ihr seid der treueste Gefährte, den man sich vorstellen kann. Ich beobachte deine Schmach schon lang, denn ich bin nie von Eurer Seite gewichen. Nun erhebt Euch. Und sorgt dafür, dass das Land nicht wieder in Dunkelheit versinkt. Seit Euch meiner Gnade gewiss, denn ihr habt stets das Richtige getan, bewahrt die Tugend die wir gemeinsam gelebt haben.
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Kämpft mit dieser Gewissheit weiter für Wharlorien, und ich kann endlich Frieden finden. Hier ist das Werkzeug, dass ihr sucht. An einer Wand schob sich ein Stein beiseite und legte eine Nische frei. Im inneren lag er, der Palantir. Ich gebe Euch mein Wort, dass Eurer unerwarteter Tot nicht das Ende Wharloriens bedeutet - und wenn ich dafür mein Leben geben muss. Euch zu begegnen, kostete viel Kraft - das war meine letzte Handlung, denn ich weiss nun, dass Ihr weiter für das Gute kämpfen werdet. Lebt wohl, meine Freunde. [plb=intothelight] Vigors Manifestation begann sich in Luft aufzulösen, bis schliesslich nur noch eine kleine Leuchtende Kugel übrig blieb. Sie erhellte sich fortlaufend, sodass der ganze Raum mit Licht durchflutet war, erlosch darauf geräuschlos und war verschwunden. Ezekiel lief eine Träne über die Wange und flüsterte: Er war tatsächlich die ganze Zeit hier. Nun begriff Ezekiel, dass in den Alten Legenden doch ein Fünkchen Wahrheit stecken musste. Daros und Ezekiel standen wie angewurzelt im Raum.
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Noch bevor der Hahn an diesem kühlen, nebelverhangenden Morgen daran dachte, auf dem Misthaufen zu steigen, stand Ezekiel entschlossen auf dem Balkon von Burg Schimmerstein. Neben ihm wehte das Widderbanner, welches er sorgfältig am Mast befestigt hatte. So nahm er das Widderhorn und blas, so kräftig er konnte, hinein. [plb=widderhorn]Ein tiefes markerschütterndes Schmettern schallte von den Burgmauern reflektiert, durch den gesamten Burghof, das wohl auch noch im Dorf zu hören gewesen sein durfte. Ein Angriff? Viele der Gardisten erschraken und liefen sofort in den Hof. Ezekiel erwartete Sie bereits und sprach vor versammelter Mannschaft: Männer, ab heute weht ein anderer Wind! Euch steht es frei zu gehen, aber seid gewiss, wenn ihr bleibt, werden wir als Gemeinschaft zu neuer Stärke heranwachsen. Daros, der ebenso vom Trubel überrascht war, trat hinter Ezekiel auf den Balkon und stellte sich hinter ihn und flüsterte:Das ist der Mann, den ich vermisst habe. Ezekiel fuhr weiter fort: Mir wurden die Augen geöffnet und ich habe neuen Mut gefunden. Das möchte ich an Euch weitergeben.
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Von nun an ertönt das Widderhorn jeden Morgen - und wir versammeln uns hier um uns selbst zu helfen. Wir sind nicht viele, aber es wird uns gelingen, das Beste aus der Situation herauszuholen, wenn wir zusammen daran arbeiten. Denn es stehen Ereignisse bevor, die wir nur Gemeinsam bewältigen können. Ich werde Aufgaben verteilen, die nötig sind um wieder auf Kurs zu gelangen. Morgen nach dem Weckruf, werden wir eine Stunde lang den Schwertkampf üben. Danach wird gemeinsam gefrühstückt und dann kann jeder Seiner Aufgabe nachgehen. Alle, die im Hof standen waren sprachlos und sahen sich an, als kurz darauf plötzlich jemand rief: "Valoria indomita". ...Wie ihr wisst, haben wir Besuch. Daros steht uns bei. Behandelt Ihn also mit Respekt und leistet stets seinen Anweisungen folge. Nach dem morgendlichen Übungen, saßen alle Gefolgsleute an der grossen Tafel des Speiseraum mit dem grossen Honigkerzenkronleuchter und lauschten gehorsam Ezekiels Einteilungen der Aufgaben. Zwei Mann, sollten im Dorf auf Patrouille. Präsenz zeigen, wie Ezekiel es nannte.


Weitere Paare sollten Stallarbeiten, Holz hacken, Fischen und sammeln von Beeren, polieren der Waffen und Rüstungen und anderen nützlichen Aufgaben nachgehen, die Ezekiel für Überfällig hielt. Zwar konnte Ezekiel einen Ungeübten in wenigen Wochen zu einem sehenswerten Schwertkämpfer ausbilden, allerdings stellte Daros fest, dass jemand wie Corven, der zum Training der Schützen betrug, gänzlich fehlte. Er erinnerte sich an jemanden, der womöglich geeignet war hier die Lücke zu füllen. Aber zugleich fiel ihm ein, dass es einiges an Überzeugungskunst aufzubringen galt, dieser Person zu vermitteln, wie wichtig die Unterstützung ist. An den folgenden Tagen nahmen alle wieder ihre Tätigkeiten auf. Aus dem Dorf kamen sogar einige Neugierige auf die Burg, die sich vom emsigen Treiben auf der Burg überzeugen konnten. So auch Justhaan der Schmied, der seine Werkstatt in der Nähe des kichernden Kruges unterhielt. Ein muskelbepackter, wortkarger Berg von einem Mann, der stets eine russverschmierte Lederschürze um seine Lenden trug.
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Er erkundigte sich, ob er seine Dienst im Hof anbieten könne, da er dem Hufe beschlagen überdrüssig geworden war. Es gab sogar einen Schmiederaum in der Burg, der besser ausgestattet war, als das, wo der Handwerker seiner Beschäftigung sonst nachging. Auch wenn Amboss, Tiegel und Esse etwas mitgenommen aussahen, beschloss er, mit der Zustimmung des Burgherrn sich hier einzurichten. Dies würde sogar noch mehr Leute in die Burg ziehen. Sogar ein Gaukler in weiten, bunten Hosen fand sich ein, der seine, aus Stoff gefertigten Bälle, zur Unterhaltung der Anwesenden jonglierte. Es herrschte wieder etwas Routine als Ezekiel zwei Kinder aus dem Dorf erblickte, die im Hof herumtollten. He, Kinder - das ist kein Ort zum spielen. Ihr könntet Euch verletzen. Daros griff Ezekiels Schulter und zwinkerte ihm zu: Lass nur, ich kann mich an einen kleinen Bengel erinnern, der mir früher zwischen den Beinen durchgehuscht ist.


Schon standen die zwei Jungen vor den beiden und staunten mit grossen Augen: Das abern grosses Schwert, wenn ich gross bin, will ich auch son Ritter wern wie Du einer bis und son dickes Schwert ham. Da erkannte Ezekiel, dass er nicht nur wieder Verantwortung trug, sondern auch ein Vorbild war. [plx=ezekielsvermaechtnis]
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Schimmerndes Bernsteinlicht

Der Weg führt Shrikk und Corven hinaus aus den Ebenen ins Hochgebirge. [plb=appearanceofthegriffin] Nahezu lautlos, glitt Elyanor mit seinen ausgebreiteten Schwingen durch den Wind und zog grossflächig seine Runden über die mächtigen Gipfel. Zeitweise nutzte er die thermischen Aufwinde, um sich in atemberaubende Höhen zu schrauben. Nur, um sich dann girlandenartig dem Boden entgegen zu stürzen. Aber auch den böigen Wind, um zu beschleunigen, wusste er einzusetzen. Er war in seinem Element. Sein bernsteinfarbenes Federkleid reflektierte schimmernd die aufgehende Sonne, bis er sich schliesslich, abwedelnd auf die Spitze der zerbrochenen Mauer des verwitterten Turmes niederliess. Seinem Blick entging nicht die kleinste Bewegung, die Aufgabe die er hatte, war zu bedeutend um nur auch den kleinsten Hauch an Gefahr zu übersehen. Er sah nicht nur besonders weit, sondern vermochte es auch Farben zu erkennen, die andere Lebewesen nicht wahrnahmen.


Scharfsinnig schweifte sein Blick über das Panorama. Er hatte die beiden Gefährten schon lange ausgemacht und beobachtete ihr langsames vorankommen. Sie stellten für Ihn keine Bedrohung dar, jedoch beschloss er sich ihnen zu nähern, damit sie sich erklären mussten. Mit einem kräftigen Flügelschlag legte Elyanor beide Schwingen eng an den Körper und schoss pfeilschnell in Richtung der beiden durch die Luft. [...] Daros schickt uns - wir suchen Antworten, er meinte Du könntest uns helfen? Wobei?[...] Der Schlüssel, der um seinen Hals hing ... Im Inneren des Turmes standen beide nun vor einer schweren Eichenholztür. Corven nahm den reich verzierten Eisenschlüssel und steckte ihn in das schwere Schloss. Es klemmte. Er begann etwas an der Tür zu rütteln, während er den Schlüssel weiter justierte. Mit einem ruckartigem Klick sprang sie plötzlich knarrend auf. Mit Feuerstein und Zunder entzündete der Jäger eine, der an der Wand aufgehangenen Fackel, nahm sie und erleuchtete damit den Gang in die tief nach unten führende Wendeltreppe und verbrannte grosse Spinnenweben ... hier war lange niemand mehr. Über schmale Stufen wagten sie sich weiter vorsichtig nach unten, wirbelten Staub auf und galangten in einen Raum, vor dem sich Ihnen eine riesige Kuppelhalle
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mit unzähligen, verteilten Regalen eröffnete. Darin müssen sich tausende Bücher befinden, obwohl im fahlen Fackelschein nur ein kleiner Bereich zu sehen war. Ihre Schritte auf dem Marmorboden hallten laut durch die Gänge der alten Bücherwände. An den hohen Wänden zogen sich ringsum Galerien auf weiteren Ebenen mit Regalen, die über Leitern verbunden waren. Viele alte, kaputte Dinge lagen verstreut auf dem Boden, sodass es den Eindruck machte als hätte man die Halle eilend verlassen. Einige von den mächtigen Regalen waren sogar umgekippt. Solch ein Durcheinander. Wenn es hier etwas zu finden gäbe, wo sollte man dann beginnen? Langsam schritten beide suchend weiter durch das schier unendliche Archiv von Aer’Thalas. Bis sie ein Podest erreichten auf dem ein Pult stand, bei dem etwas rundes unter einer grauen, staubigen Decke verborgen gehalten wurde. Von dem Objekt schien ein leises Summen auszugehen.


Ich denke Daros und corven müssen sich nochmal treffen um zu gewichten, wie schlimm es wird. Vielleicht sollten corven und shrikk, ezekiel und Daros treffen bevor sie sich trennen um den blutschwur zu bannen und die erlösten zu bremsen, damit die anders mit der dieswelt nicht wieder verwischt. Eventuell hat sardoss einen Auftritt im jenseits. Jedenfalls werden die erlösten durch Rituale stärker und vermischen die Welten bzw. sind nah dran. Fest steht, der Kampf geht weiter und endet nicht im ersten Band
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Windschatten

Daros folgte aufmerksam dem Pfad, der umschlossen von hohen Bäumen, tiefer in den Wald führte. [plb=cadrielscunning] Ein Hinterhalt schien hier Perfekt. Kein Zeuge konnte erkennen was hinter der Biegung vor sich ging, ausserdem dämpfte der dichte Bewuchs weitgehend auffällige Geräusche. Einige hundert Schritt weiter verstummte der Vogelgesang, [plb=rustlingleaves] lediglich das Rauschen der Blätter im leichten Wind umhüllte das Areal. Daros blieb stehen und dachte: Wo steckt sie? Einige Momente später rief er laut in den Wald: [plb=dangerincr]Ich weiss, Ihr steckt hier irgendwo! Auf was wartet Ihr?. Nichts geschah. Zögernd wartete er noch einen Augenblick um dann weiterzugehen. Und schon wickelte sich eine Schlinge vom Boden um seine Beine [plb=ropetrap] und zog ihn kopfüber unter das Blätterdach.


[plb=cadrielscunning]Alter Mann! Ihr macht es mir zu leicht. Stürzen gleich Eure Stiefellecker zu Hilfe? Zappelnd antwortete der Gefangene: Wollt ihr mir ein Bein ausreissen? Ich bin allein! Wie habt ihr mich überhaupt gefunden? erwiderte die Stimme, ohne den Blick unter Ihrer Kapuze preiszugeben. Ich denke, Ihr könnt Euch revanchieren. [plb=cadrielscunning] Ihr wollt mich wohl verspotten? Erst verstösst Ihr mich wie einen verlausten Köter, und denkt ich krieche zurück an den Napf? Ich hätte Euch hinterrücks einen Dolch zwischen eure klapprigen Rippen stecken können." Daros antwortete gelassen: Und doch, habt ihr es nicht getan. Seht doch, Vigor ist lange tot. Würde ich auftauchen, wenn mir nichts daran läge? Mit elegantem Sprung auf einen niederliegenden Ast, kam die in eng, mit Blättern verzierten, Hosen gekleidete Blondine näher und sah Ihrem Opfer tief in die Augen. Schlitzäugig durchschnitt sie das Seil und liess Daros stumpf gen Boden fallen. [plb=bodyhighfall] Mit einem Salto, den Umhang hinter sich ziehend, [plb=cloak] landete sie neben dem,
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sich auf die Arme stützenden, alten Mann. Lachend wand sie sich zu: Seid froh, dass ihr noch ein bisschen Zeit habt, bevor ihr es segnet. Daros kam auf die Beine. Windschatten, sagte Daros leise. Ein kaum merkliches Lächeln lag unter ihrer Kapuze. Dann erinnert Ihr Euch also. Man vergisst Euch nicht, erwiderte er. Nur den Augenblick, in dem Ihr auftaucht. Eure Schmeicheleien, sind nutzlos, Greis. Aber wäre es nicht auch besser, ihr könntet Euch wieder überall frei bewegen? [...]
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Als Daros und Cadriel auf der Burg eintrafen, war die Sonne schon einige Zeit unter dem Horizont versunken. Daros öffnete die Tür zum Turmzimmer als Cadriel dahinter ihren Fuß über die Schwelle setzte. Als Ezekiel verwundert dreinschaute: Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Daros versuchte zu argumentieren, wie dringend sie jetzt aufbrechen mussten, und dass er Cadriel soweit vertraute, wie es nötig erschien. Ezekiel verzog sich wortlos auf den Balkon und blickte in die Weite des grenzlosen, azurfarbenen Meeres in der klaren Dunkelheit hinaus. In der weiten Ferne war das Eismeer kaum auszumachen, das erst durch vereinzelt treibende Schollen angedeutet wurde. Das Mondlicht ließ seinen silbernen Glanz auf den Wellen spiegelnd tanzen. Fast strahlenumwoben, wirkte er so hell, dass sich der Nimbus um ihn über dem Nebel des Meeres stark zu einer Korona erhellte. Nach einigen Momenten folgte Daros. Sternengefüge predigt.


Nach der Ertönung des Horns waren am nächsten morgen alle Verpflichteten auf dem Vorhof eingetroffen. Widerspenstig begann Ezekiel mit der Ansprache. Während ich mit Daros unterwegs sein werde, wird Cadriel von mir als Stellvertreter ernannt. Mit abwertenden Gelächter rief einer von den Männern: Weibsbild, ... . Mit einer blitzartigen Bewegung ergriff Cadriel den, unter ihrem Umhang am Rücken versteckt gehaltenem Dolch an dessen Spitze und schleuderte ihn unausweichlich und präzise in das Zentrum der Weichteile des Rekruten. Der Knauf des Griffs traf mit voller Wucht ins Ziel und der Erschrockene sank mit schmerzverzogenem Gesicht in den Staub. Im selben Moment wichen die anderen Anwesenden ruckartig einen Schritt zurück. Das nächste mal erwischt dich die Klinge! Ezekiel wollte gerade sein Wort erheben, als Daros ihm zähneknirschend zuwarf: Vertrau mir.
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Das Raunen im Zwielicht

Alles klang anders. [plb=inthetwilight] Weit entfernt, nahezu undeutlich und nachhallend. Mehrstimmige übereinanderliegende, dumpfe Wortfetzen und hörbare Gedanken durchbrachen das Rauschen des Hintergrundes und zogen vorbei. [plb=torturedscream] Mitunter überzogen eruptiv quälende Schreie die bleierne Starre der Agonie. Es war weder Tag noch Nacht. Diffuses Licht durchflutete nebelartiges Gewebe, nicht grell, sondern blass und verzerrt. Ein dunkler, schwerfälliger, lilafarbener Schleier lag über allem. Linien verschwammen, und zogen Schatten nach sich. Schwankend zeichneten sich Konturen in der Ferne, aber nie klar zu erkennen. [...] Keine Leere, dennoch bedrückend eng. Beklemmend, wie ein Gang durchs Wasser. [...] Aus dem Nichts bildeten sich, zunächst formlos, hellblaue Konturen zu Personen. Bis die Szenerie klarer zu einem Gefüge wurde, Menschen vollzogen Handlungen. Eine Illusion? Wie ein vergangenes Echo, einem Schauspiel, dem man lethargisch zusah. Bis es genauso unerwartet verblendete, wie es erschien. [...] Ziellos suchend, irrte eine Präsenz zwischen den Schleiern der Umgebung. Doch diese Projektionen waren nicht von Interesse. Risse, die wie Fenster in die reale Welt zeigten, nicht eintönig, sondern farbenreich, waren das Ziel. Nur dort konnte man etwas erreichen. Doch sie tauchten sperrlich auf. Facetten
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Wandelbarer Siechtum

Nachdenklich blickte Wetzlaff aus dem Fenster hinaus auf das Treiben im Hafen. Erlöste Mondkonstellation -> Ritual vorbereiten. Suche nach weiteren Palantir. Wo ist der vierte?
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Sternstunde

Die Gruppe trifft sich und muss sich wieder teilen.
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Schattenwandler

Die Erlösten bereiten agieren.
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Das ewige Firnmeer: Frosthauch

Corven und Shrikk [plb=frostweite] in der Frostweitenwüste
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Nachdem Corven und Shrikk Elyanor im Hochgebirge begegnet sind, erhalten sie vom Greif den Schlüssel zum Turm von Aer’Thalas, dessen Gewölbe unterirdisch in das Gebirge ragt. Neben den Informationen in einem Buch, was keiner Lesen kann ausser zufällig Shrikk (altvharlorisch), dass eine Dryade über die Macht verfügen sollte den Bann den Schattengriffs zu lösen, erfahren Sie ausserdem, da Sie einen Blick in den Palantir werfen konnten, dass Krieg und Zerstörung droht. Nachdem Sie die Dryade gefunden hätten, würden sie sich der Sache annehmen und mit Daros zusammen eine Lösung suchen. Elyanor fliegt die beiden zum Rand der Frostweitenwüste, muss aber schnell umkehren, weil der Turm Schutz braucht. / Flechten und Moose bedeckten.
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Auf Messers Rücken

Aus der Esse gezogen, zischte der heisse Stahl laut und dampfend im kalten Wasserbecken nach. [plb=blacksmith] Langsam wich der dichte, beißende Qualm dank des Luftzugs durch den in der Decke eingelassenen Abzug aus der Kammer. Der mächtige Hammer prallte präzise mit Wucht auf die bläulich, weisse Schmiedglut. Funken flogen bei der Bearbeitung seitlich davon, und brannten sich teilweise in die stark abgenutzte Lederschürze ein. Hin und wieder blas er mit dem Balg, dass Feuer im Ofen wieder an, um es heiss zu halten. [plb=stahlfunkenflug] Hier war Justhaan mit sich im Reinen, obwohl der Schweiss durchgängig von seinem kahlrasierten Kopf floss. Es lief über seine starken, sehnigen Schultern und Arme, aber erreichte nie den Boden, weil er längst verdunstete bevor es dazu kam. Zeitweise stahlen sich in kühlen Nächten sogar Soldaten unauffällig zu ihm, weil es immer drückend warm war. Lange hielt man es ohnehin nicht aus, aber zum Aufwärmen war es recht nützlich. Hinzu kam noch der Lärm, den die Arbeit erzeugte. Er arbeitete immer noch, obwohl alle Lichter auf der Burg weitgehend gelöscht waren.


Lediglich die Wachen am Tor und auf den Türmen schlugen sich mit ihm die Nacht um die Ohren. Justhaan nahm nichts von dem wahr, was vor seiner Werkstatttür geschah. Für die Wache war es schwer, die Augen offen zu halten, solange nichts ungewöhnliches geschah.


Cadriel weisst an, Falkenfedern zu besorgen um Pfeile damit auszustatten. Ezekiel und Daros geraten an Informationen und entkommen knapp. Unter Cadriels Führung wird Burg Schimmerstein angegriffen.
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Labyrinth aus Eis

Wie aus den alten Büchern im Turm von Iscaleth beschrieben, gab es früher mal eine Dryade irgendwo in der Frostweitenwüste, die den Menschen nicht fremd war. [plb=iscaleth] Eine lange, strapaziöse Wanderung durch die durch Stürme geprägte Eiswüste beginnt. Unterwegs werden sie von einem Eiswitwer und anderen Kreaturen verfolgt. Shrikk erdroht zu erfrieren und Corven muss ihn auf einer Trage ziehen. Wodurch schliesslich beide an Erschöpfung litten. Schliesslich gelangen Sie zu einem Eiskristallpalast, und erahnen, dass dies die Zuflucht der Dryade sein muss. Innerhalb des Eispalastes fanden sie ein verwirrendes, mit unzähligen Gängen verzweigtem Labyrinth. Mit einem Trick gelang es Corven das Zentrum zu finden, in dessen sich ein warmer Raum mit einem Brunnen befand.


Reise durch trostlose gegend übergang zum Eisland. Vereinzelt wirbelten tänzelnde Schneeflocken durch die Luft, die sich sanft auf den gefrorenen Boden niederliessen. Schaufel. Schlitten. Kompass. Unter dem Gewicht knirschend, langsam vorwärts. Keine Sicht. Blizzard erschwert.- Amgriff Frostschweife. Der Dryade würde es nur mit einem Opfer von beiden gelingen, den Bann zu brechen. Corven verliebt sich in Minova und beschliesst nachdem er und Shrikk sich um den nahenden Krieg kümmern, zurückzukehren.
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Corven wählt den Tod zur Begleichung seiner Lebensrettung von Shrikk, Minova schreitet ein. (TOD eines wichtigen,nicht offensichtlichen Gruppenmitglieds : nicht corven, nicht shrikk, nicht daros, Ezekiel(wenn genug tiefe)/Mdryai


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Unter dem Silberlicht

Wiedersehen auf Burg Schimmerstein


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Im Zenit der Epakten

Finale. versuchen die erlösten ihren palantir mehr kraft zu verleihen Daros wird alt. alle palantiri müssen gefunden werden , aber der letzte 4. bleibt in Hand der erlösten.


Dies ist eine Hörprobe aus Wharlorien Saga Eins: Blutschwur auf dem Schattenpfad. Ein Teil aus den Anhängen.
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Aus der Chronik Wharloriens

In grauer Vorzeit, vor unzähligen Jahrtausenden, [plb=eversincebefore] lag das Land einst brach und Dunkelheit überzog es. Stürme und Unwetter tobten über Berge, dem Meer und verwaisten Ebenen. Loderndes Feuer regnete aus den düsteren Wolken auf die karge, eisbedeckte Erde nieder. [plb=Celestialbeing] Als 4 helle Sterne kometenhaft, mit lang gezogenem, silbrig schimmernden Schweif, vom Himmel fielen. Aus ihnen stiegen Wesen empor, die es vermochten, das Chaos zu beherrschen und formten das Land nach Ihren Vorstellungen und Werten. Der Himmel und das Meer beruhigten sich, sobald wuchsen überall prachtvolle Pflanzen und Tiere strichen über diesen Kontinent. So vielfältig, dass manche von Ihnen sich in sonderlicher Gestalt und Lebensweise bildeten. Denn es lag in der Natur Ihrer herausragenden Kunstfertigkeit. Darunter auch Greife, die sie beritten um über ihr Werk zu wachen. [plb=gryffincry] Doch die Wesen waren uneins über Ihre Schöpfung und gerieten in Streit.
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So kam es, dass jedes Wesen in eine Himmelsrichtung zog um nach seinen eigenen Wunsch zu wirken. Dort lebte jeder für sich. Doch sie waren Einsam und, bis auf die Greifen, konnten die Tiere nicht sprechen. [plb=traveler] Damit sie Gesellschaft hatten, sollten Geschöpfe entstehen, die Ihnen gleich kämen. Dies führte dazu, dass höhere Geschöpfe entstanden, die weiser als die Tiere waren. Jede dieser Völker war etwas unterschiedlich, je nach Vorlieben der Himmelswesen. Den Westen besiegelten die Menschen. Den Norden die Dryaden, im Süden siedelten Amazonen und den Westen nannten Nymphen ihre Heimat. So wie jedes Schöpferwesen, hatte jede Sippe ihr eigenes Wesen und Sinn. Auch unterwiesen die Himmelswesen ihre Völker in der Nutzung des Geistes und der Kräfte der Natur. Im Gegenzug sollten sie den Himmelswesen respekt zollen. Sie entwickelten sich von Generation zu Generation weiter. So mehr sie sich vermehrten, erfuhren die Völker bald vom dasein untereinander und dass ihr Leben nicht ewiglich war.


Es vergingen einige Jahrhunderte in Frieden und Eintracht und Kultur konnte sich entwickeln. Ein Mann, den man Sardoss nannte, [plb=sardosrise] der besessen von Macht war, weil seine Gier den Geist verdarb. Dem Wahnsinn komplett verfallen und getrieben von dem Verlangen, auch unsterblich zu werden, und Gewalt über die Macht des Todes zu erlangen, beschloss er den Schöpfern, fortan nicht mehr zu huldigen, und Ihnen Einhalt zu gebieten. Er trachtete mit Gier nach Macht, um die alleinige Herrschaft. Darum stellte er vier Kugeln aus vulkanischem Glas her, für jeden Schöpfer eine, um den Tot zu beherrschen und die Schöpfer darin gefangen zu nehmen und so Ihre Macht missbräuchlich zu verwenden. Er nutzte dafür die kosmische Kraft des Mondes und der Gestirne. So sähte er Zwietracht und zog mit seinen Anhängern aus, um die anderen Völker und Ihre übernatürlichen Erschaffer zu unterjochen. So enstand Krieg unter den Völkern Wharloriens und die Zerstörung Sardoss minderte die Völker fast bis zur gänzlichen Erlöschung. So fiel die Menschheit in Ungnade.
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[plb=disgrace] Da dies die Himmelswesen sahen, haderten sie mit der Entwicklung, wurden bitter über Ihr Werk und hielten Rat. Sie beschlossen geeint, Ihren Streit hinter sich zu lassen und der Welt wie sie geworden war ein Ende zu setzen. Aus Missmut erschufen sie daher Kobolde, um die Menschheit zu strafen, die sie entsanten um den Menschen Ihre angehäuften Reichtümer wieder zu entreissen, der den Geist verdarb. Darüber hinaus verfluchten die Himmelswesen die vier Steine, die als Werkzeug Ihrer Geisselung dienen sollten, denn Sardoss war Ihrer Macht nicht ebenbürtig. Sie kehrten die Wirkung des Mondes um, ohne dass Sardoss davon Kenntnis nahm. Denn sein Einfluss war irdisch gebunden. Nun konnte, was gefangen werden sollte wieder entweichen, und der Tod konnte in die Welt einkehren. Auf dem Dach der Welt, in den Höhen der Gipfelzinnen, ging Sardoss davon aus, die Himmelswesen in die Falle gelockt zu haben. [plb=deathlanding] Bei diesem Kräftemessen, misslang die Gefangennahme, als er versuchte die Steine zu kanalisieren und so wurde die verheerende Wirkung der Steine freigesetzt.


Es vermischte sich die Vergänglichkeit mit dem Dasein und es herrschte wieder Chaos. Leben und Tod existierten zugleich. So stellten sie endgültig sicher, dass die Welt daran zu Grunde gehen müsse. In dem Glauben, die Schöpfung würde sich so selbst zerstören, stiegen die Himmelswesen wieder zu den Sternen hinauf und verliessen, was Sie einst erschufen und kamen nicht mehr wieder. Doch sie hatten die Menschen unterschätzt. [plb=orderofthemen] Denn sie waren Ihnen ähnlich und es gab darum auch gute Menschen, denen der Friede wertvoll war, und um die alte Ordnung kämpften. Als Sardoss sah, dass die Steine nutzlos für ihn waren, floh er mit seinem Gefolge in die tiefen Gewölbe des Turmes Aer’Thalas. Die Menschen stellten sich vereint gegen Dunkelheit und den Toten, die das Reich nun heimsuchten. (Kapitel mit genauen Ereignisbeschreibungen: Die Heilung der Verderbnis) Nach erbitternden Kämpfen konnte Sardoss mitsamt der Geister ins Jenseits verbannt werden, dennoch konnten einige Anhänger fliehen und handelten weiter im Verborgenen. Die Stadt Kahlsturz wurde mitsamt des Turmes verwüstet, in dem die Menschen ihr Wissen sammelten.
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Weil das Wissen der Menschen so gross geworden war und sie Mut und ihr gesamtes Wissen einbrachten, gelang es Ihnen die Verderbtheit zu versiegeln und so die Anderswelt und Wharlorien zu trennen, die über das Land herrschte. Unter der Führung des ehrenhaften Mann namens Larthus, der von den Menschen auserwählt war, wurde der Grundstein für das Königreich gelegt. Allerdings waren durch Sardoss handeln die Dryaden, Amazonen und Nymphen nahezu ausgelöscht. So wandelte sich die Welt, zu dem, was sie heute ist. Das Vermächtnis der Steine, währt noch immer, denn der Fluch konnte nicht aufgehoben werden. Das Wissen der Urahnen wurde geheim gehalten und in Schriften verzeichnet, die nur unter Eingeweihten weiter getragen wurden. Doch im Reich gab es jene Anhänger Sardoss, die sich nun Erlöste nannten, dieses alte Wissen kannten und weiter nach der Macht trachteten - so wie es schon immer bei den Menschen war. So entschied das Königshaus, die Steine, da sie diese nicht zerstören konnten, weit auseinander zu verstecken.


Wenn die vier Steine in die falschen Hände gelangten, könnte man damit immer noch ihre verheerende Wirkung entfesseln. Sie übergaben drei Artefakte vertrauten Wesen, der alten Völker, den letzten Ihrer Art, die über die Steine wachen sollten. Ein Stein blieb bei den Menschen. So steht es geschrieben und die Ereignisse gerieten ins Vergessen. Das Vermächtnis gelang weiter in die Hände des Königssohn Vigor über, der es bewahrte. Doch die Vergangenheit hinterlies Wunden, die sich bis heute halten, daher war es schwer das Land zu regieren. Die Erlösten waren unnachgiebig, die vier Steine in den Besitz zu bringen, und über Wharlorien zu herrschen. Hier beginnt die Geschichte: Blutschwur auf dem Schattenpfad.

Anmerkungen:

Ich gehe, in einem gesonderten Teil, später auf die Ereignisse zum Krieg detailiert ein: Die Heilung der Verderbnis. Wie es den Menschen gelang die Toten und Sardoss aus dem Diesseits zu verbannen.
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Die Heilung der Verderbnis

Nun waren die Völker damit konfrontiert, [plb=deathregent] dass überall im Land die Grenze zur Anderswelt mit der diesigen vermischt war. Stellten fest, dass weder Stahl noch Pfeil der Bedrohung etwas anhaben konnten und sie dem nicht gewachsen waren. Vereint beratschlagten die Völker, wie man die Kraft des Mondes umging und eine Umkehr einleiten konnte. [plb=revital] Also kam man zu dem Entschluss, die Verankerung wieder zu lösen. Die Dryaden konnten spüren, wenn etwas in der Natur im Ungleichgewicht war, denn sie waren so vertraut mit ihr und wussten sie zu verwenden. Nahmen wahr, wie sie funktionierte und in der Lage Ungleichgewichte zu heilen. Die Nymphen waren dem Wasser verbunden und konnten es lenken. Also segneten die Dryaden das Wasser mit der Kraft der Revitalisierung. Die Greife spürten die Risse auf, und wurden von den zielstrebigen Amazonen beritten. Die von den Menschen angefertigten Krüge liessen die Greifen über die verdorbenen Risse fallen, sodass sich die Welt selbst heilen konnte.


Ausserdem zerrte Larthus Sardoss aus den tiefen von Aer’Thalas und stiess ihn in einen Riss, der dann versiegelt wurde. Die Dryaden mussten ihre Beweglichkeit und Lebenszeit opfern, um die Kraft der Natur einzusetzen, und wurden so an Orte gebunden. [plb=victory] Durch den Zusammenhalt der Völker wurde Wharlorien, nahezu wie in alten Tagen, wiederhergestellt. Die Amazonen segelten zu den Sturmeszorn Inseln und verliessen den Kontinent. Nun begann die Zeit der Regentschaft von Larthus, hinweg über viele Generationen. Doch von anderen Völkern hörte man fortan nur noch aus Legenden. Die Wiederherstellung hat ihre Opfer gefordert. Hier beginnt die Geschichte: Blutschwur auf dem Schattenpfad.
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Die Annalen Wharloriens

  • Vor unzähligen Jahrtausenden
    – Die vier Himmelswesen kommen über Wharlorien und ordnen die Welt.
  • Kurz danach
    – Die höheren Völker werden erschaffen.
  • Ca. 700 bis 400 Jahre vor Jahr 0
    – Friedenszeit; die Völker wachsen, begegnen einander und begründen ihre Kultur.
  • Ca. 320 bis 300 Jahre vor Jahr 0
    – Sardoss steigt empor und sammelt Anhänger um sich.
  • Ca. 300 bis 290 Jahre vor Jahr 0
    – Krieg der Völker; die Menschheit fällt in Ungnade.
  • Ca. 290 bis 288 Jahre vor Jahr 0
    – In den Gipfelzinnen werden die Steine entfesselt; Diesseits und Anderswelt vermischen sich.
  • Ca. 288 bis 285 Jahre vor Jahr 0
    – Sardoss flieht nach Aer’Thalas; Kahlsturz wird verwüstet.
  • Ca. 285 bis 275 Jahre vor Jahr 0
    – Die Verderbnis wird geheilt, Sardoss verbannt, und Larthus’ Regentschaft beginnt.
  • Ca. 275 bis 60 Jahre vor Jahr 0
    – Das Königreich wird gegründet und gefestigt; die vier Steine werden verborgen.
  • Ca. 60 bis 20 Jahre vor Jahr 0
    – Vigor wahrt das Vermächtnis der Steine.
  • Jahr 0
    – Vigor stirbt
  • Jahr 4
    – Hier beginnt die Geschichte von: Blutschwur auf dem Schattenpfad
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Der unvergängliche Zwist

Seit Beginn der Gründung der Erlösten gab es Konflikte mit der hierarchischen Ordnung in Wharlorien. Machtdemonstrationen sollten das Chaos strukturieren, was häufig Krieg bedeutete. Erlöste und egozentrische Herrscher, wollten Wharlorien zu glorreichem Ruhm vergangener Zeiten führen. Doch bis heute gab es keine Einigung, geschweige denn, einen Frieden. Heute kaum noch zu spüren, galt in den jüngsten Tagen unter König Vigor des Reiches, noch die Tugend. Damals ging es noch darum, den Menschen eine Zukunft zu bieten.
In der Unendlichkeit des Landes mit ihren Kreaturen, ging es immer noch darum sich dem Bösen entgegenzustellen. Intrigen um die Macht, sollte das wesentliche verschleiern . Viele Valorianer wollten nur ein gutes Auskommen für sich und ihre Nächsten, einerlei, wer sich um die Krone stritt.
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König Vigor

war Machthaber und Lenker Wharloriens. Es gelang ihm das Land zu einigen und Streitigkeiten zu schlichten. Durch sein handeln war es möglich, in Wharlorien ein gutbürgerliches Leben zu führen. Bis er auf hinterlistige Weise bei einem Attentat, durch die Erlösten, hingerichtet wurde. Seine engeren Gefolgsleute, sollten auch den Tod erfahren. Den Fanatikern war es im verborgenen gelungen ihre Macht zu mehren. Nach dem Fall herrschte Unruhe und es war nicht mehr möglich, die alte Ordnung wiederherzustellen. Viele sahen Ihre Zeit als gekommen und beanspruchten den Sternentrohn. Der Sekte gelang es nicht die Oberhand, aufgrund der Anzahl der Bedrohungen, zu gewinnen. Das ganze Land versank in Aufruhr. Zwar vermochte Ezekiel, dem loyalsten und erfahrensten Mitstreiter Vigors, einige Verbündete um sich zu sammeln - aber es reichte nicht aus, sich der überraschenden Stärke der Erlösten entgegenzustellen. Die Kronfolge wurde in Wharlorien vom König bestimmt. Aber Vigor hatte keine Kinder. Der tot Vigors liess die Nachfolgefrage offen, und das witterten die Erlösten.
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Der Erlösten Konzil

Der Rat besteht aus einem Gremium von Priestern, die über das Gleichgewicht und vorgehen der Sekte entscheiden. Sie verehrten das Abbild des Mondes innbrünstig und führen seltsame Rituale durch. Dies brachte Ihnen bei den Bewohnern Wharloriens den Namen "Wölfe" ein. Ihre fanatischen Ansichten waren für sie Überzeugung und der Einzige Weg. Weshalb sie die übrigre Welt bekehren mussten. Frevel bestand oft aus banalsten Dingen. Die Oberhäupter des Kultes gaben sich nicht mit den Ungläubigen ab, die nur der Lehre im Weg standen. Ihre Schergen setzen Ihre Worte gewaltsam durch. Abtrünnige sollten Folter erfahren und Skeptiker wissen, warum es besser wäre der Sekte zu dienen und den Glauben zu lehren. So gelang es ihr, durch fragwürdige Machenschafften Reichtum zu erlangen, und die eigene Armee von Klerikern aufzubauen. Der Thron von Schimmerstein, war nicht in ihrer Hand, das musste sich ändern. Was auch geschah


, es galt das Wort der Oberen. König Vigor stand mit seiner eisernen Einstellung gegen die Prinzipien des Kults. Nicht zuletzt, weil sie die Menschheit unterjochten und es fraglich war wem der Glauben nutzen sollte.
Letztendlich gelang es Ihnen einen Attentäter in die Feste einzuschleusen, der mit dem Mord des Königs beauftragt wurde. Jedoch wurde der Attentäter nach der Meuchelei durch einen wachsamen Leibwächter zu Rechenschafft gezogen. Ohne Führung Vigors gelang das Reich in Unruhe, aber den Erlösten gelang es weiterhin nicht, das Zepter an sich zu reissen.
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Corven Draegor

musste von Kindesbeinen an für sich selbst sorgen. [plb=corvensburden] Er wuchs bei seiner verwitweten Tante auf, nachdem sein Vater eines Tages nicht von der Jagd heimkehrte. Eine Kette mit einem Ring, trägt er immer um den Hals, denn sein Vater liess ihn nie hungern oder frieren. Die Mutter war so früh verstorben, dass er sich nicht an sie erinnern konnte. Er hatte keine Geschwister. Während sein Vater, oft tagelang, Besorgungen machte oder jagen musste, war er auf sich allein gestellt. In den kalten Jahreszeiten, bereitete sein Vater ihn schon früh auf das Leben mit der Natur vor. So begann er frühzeitig den Gebrauch von Waffen, Fallenstellen und auffinden von Tieren durch Fährtensuche, ein Geschick und Gespür zu entwickeln, was seinesgleichen suchte. Zudem wusste er meisterlich mit dem Bogen umzugehen, da er als Junge die Tannenzapfen als Ziele verwendete. So vermochte er in 50 Schritt Entfernung, jemanden durch den Ohrring zu schiessen. Aber er überlegte sich mehrmals, ob es wirklich nötig war Tiere zum Überleben zu töten.
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Meistens verteidigte er sich nur, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gab. Früher konnte er sich stundenlang im Wald mit Beobachtungen der Natur beschäftigen, wenn er nicht auf dem Hof seiner Tante arbeiten verrichtete. Hier hatte alles eine Bestimmung. So eignete er sich an, mit seiner Umgebung zu verschmelzen und sich zu verstecken. Abseits grosser Siedlungen, beachtete er das Treiben der Menschen nicht weiter und ging seinen eigenen Weg. Die Menschen waren ihm fremd, sodass er es vorzog im Wald zu leben. Dieser brachte ihn auch oft in Gefahr. Nur wenn es nötig war suchte er die Gesellschaft, was ihn aber kühl und einsam werden liess. Aber Corven konnte tiefe Gefühle und Verständnis aufbringen, die ihn oft beschäftigten, denn er konnte gut zuhören und beobachten. Er war kein Mann grosser Worte, und verliess sich auf sich selbst. Aber es gab Menschen, denen er uneingeschränkt vertraute, wie Daros, der ihn herzlich aufnahm und seine Lücken füllte. Der weise Daros, konnte ihm sogar noch etwas über Kräuter beibringen, was ihm gefiel.


Wenn er jemandes Freund war, dann ohne Kompromisse.

Anmerkung:

ein männlicher Vorname lateinischen Ursprungs - hat auch einen leicht krähenhaften Klang, der Nachname abgeleitet von Draeger: bezeichnete jemanden, der etwas trägt, zieht oder bewegt.
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Shrikk

Über Klunkerkobolde ist sehr wenig bekannt. Das, was man weiss, basiert auf den sperrlichen Begegnungen mit ihnen. Sie kommen durch Portale in unsere Welt, um Ihre Goldgier zu befriedigen, indem sie eifrig danach suchen. Ihre fluchtartigen Unternehmungen sind für manche Anreiz ihnen ihre Schätze abzuknöpfen und betreten auch schonmal die noch geöffneten Portale. Viele Abenteurer hat man seit je her nicht wieder gesehen. Es ist fraglich woher sie kommen und was sich hinter den Portalen verbirgt. Vielleicht ist es auch besser so. Einige Gelehrte vermuten, das sie übernatürlich begabt sind, das konnte jedoch noch nicht weitreichender belegt werden.
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Daros Drauwhyn

lebte zurückgezogen [plb=darosshack] am Waldrand in einer moosbewachsenen Hütte, die tief in das Innere eines gewaltigen, knorrigen Wurzelbaumes eingelassen war. Ein alter Unglücksuhu, der sein Nest jahrelang in der Krone bewohnte und seinen Namen zu Unrecht erhielt, alarmierte ihn nächtens über wilde Tiere. In warmen Sommernächten funkelten dort zahllose Glühwürmchen. Man kannte den kauzigen, alten Mann als neugierigen Forscher, mit der Vorliebe für Astronomie und Kräuter, die er gerne detailverliebt studierte. An seinem Haus war ein Hopfenbeet, dass er angelegt hatte, um sein legendäres Kräuterbier zu brauen. Aber auch Minze, Waldmeister und blassblauer Thymian wucherten wild um den Baum herum. Sein Geheimrezept wurde immer wieder verfeinert und er genoss die vielen Aromen, die ihm die Natur zur Verfügung stellte. Er verstand es ebenso heilwirksame Tinkturen, als auch tödliche Gifte herzustellen. Die er in seinem kleinem


Labor zusammenbraute. [plb=darosshack] In klaren Nächten saß er stundenlang auf dem knarzenden Ast, durch sein Teleskop schauend, vor dem Fenster mit einer Sternkarte über den Knien - in der Hoffnung ein seltenes Himmelsereignis zu erleben. Einen Kelch warmen Kräuterbieres in der Hand, las er in verregneten oder kalten Tag stetig in seinen Alten Schriften an einem wärmenden, knisternden Kaminfeuer. Dessen Licht durch die kleinen Holzfenster bis tief in die Nacht leuchtete. Hin und wieder neigte er dazu Aufzeichnungen, durch seine eigenen Notizen zu ergänzen oder um Erkenntnisse festzuhalten.
Er kannte Corven von Kindesbeinen an, als der Jäger sich heimlich in den Wald stahl, und vermittelte Ihm alles was er selbst entdeckt hatte. Sein spezielles Wissen war für manche aber einfach überwältigend, sodass er geduldig und sanftmütig auch wiederholende Fragen beantwortete. Früher war er für König Vigor tätig. Sein Alter allerdings, liess ihn nicht mehr wie in jungen Jahren die Welt erkunden. So genoss er friedlich seinen
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Lebensabend abseits des ruhelosen Getümmels von Schimmerstein, was einst seinen Wirkunsbereich einschloss.

Anmerkung

Man beachte, dass es ein Namen-Akronym für einen bösen Gegenspieler gibt.
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Ezekiel

Anmerkungen:

ein bilblisch Inspirierter Name mit der hebräischen Bedeutung: stark sein
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Elyanor Lumenaar

Der Wächter des Verborgenen - [plb=elyanorsflight] Hoch oben, wo die Winde ungestüm an den Zinnen eines längst vergessenen Turms rütteln, lebt Elyanor Lumenaar – der Bernsteingefiederte, Wächter im Glanzflug. Er wacht auf der Spitze des Turms von Aer’Thalas bei Kahlsturz in den Gipfelzinnen, einem verwitterten Bauwerk aus uralter Zeit, das sich wie ein gebrochener Finger in den Himmel des wilden Gebirges reckt. Man sagt, die Mauern des Turms bergen ein magisches Geheimnis – uralte Wahrheit, zu mächtig, um von Menschen leichtfertig entfesselt zu werden. Nur Elyanor kennt das wahre Wesen dessen, was dort verborgen liegt – und nur er besitzt die Weisheit und Stärke, es zu bewahren. Kaum jemand ahnte oder wusste etwas von seiner Existenz.
Vorkommen: Unbekannt.

Anmerkung

Als Greifen Liebhaber sollte es ein besonders passender Name sein.
Wegen seiner glänzenden Erscheinung habe ich "Lumen" für das Licht, und Aar für das altdeutsche Wort für "Adler" gewählt. Der Vorname wird aus dem Mittelalter (ital/fra) mit der Bedeutung für "der Mitfühlende" überliefert. Ich habe ihn minimal etwas klagvoller umgewandelt.
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Dryaden

Um sie ranken sich viele Legenden. Laut alter Schriften, wohnt ihnen eine grosse übernatürliche Kraft inne. Sie sind ortsgebunden, und verstehen es, im Verborgenen zu leben. Daher hat kaum ein Menschenaug sie zu Gesicht bekommen. Ihre schlanke, bläuliche Gestalt druchzogen von blassen Linien, und dem Weißen Haar zeugt von einem anderen Ursprung als die der Menschen. Viele sind sich sicher, dass sie Uralt sein mussten.
Vorkommen: früher im Norden.
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Waldheischer

erscheinen nie in ihrer Gänze – nur als Teil des Waldes: ein Baumstamm, oder ähnliches. Er lockt Wanderer mit betörenden Stimmen – oft ahmen sie vermisste Gefährten, Geliebte oder Kinderrufe nach. Manchmal beginnt der Wald selbst zu flüstern, süß und beruhigend, um Müdigkeit hervorzurufen. Wer folgt, wird in tiefergelegene Orte gelockt.
Vorkommen: Flüsterforst, eher in tieferen Waldzonen
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Schattenbinder

Die auffälligsten Merkmale sind ihre langen, klauenartigen Finger – dünn wie Nadeln, doch messerscharf. Ihr Griff hinterlässt keine sichtbaren Schnitte, sondern Wunden, die von innen zu vereisen scheinen. Stück für Stück zerren sie an der Seele des Opfers durch den Schattengriff. Die betroffenen Stellen verfärben sich weiss-grün und beginnen, sich zu erweitern – mit der Zeit wächst die Übernahme, Albträume werden realer, bis Opfer völlig eingenommen sind.
Vorkommen: Überall, d. h. wo Welten vermischt sind
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Zerrblick

Tief in der Bibliothek des Turms von Aer’Thalas lag einst ein Palantir – ein uralter Kristallglobus, bekannt als die Spiegelkugel der Enthüllung. Gefertigt von einem vergessenen Volk aus obsidianem Glas, durchzogen von farbigen Fäden, ermöglichte sie den Blick über weite Entfernungen und Orte– doch nicht nur durch Raum, sondern auch durch Zeit und Möglichkeit. Einst wagte ein junger Gelehrter, tiefer in ihre Geheimnisse zu blicken als je zuvor. Er fand heraus, dass die Kugel unter dem Einfluss von Mondlicht seine Kraft entfaltete. Er versuchte, nicht nur Geschehnisse zu beobachten, sondern sein eigenes zukünftiges Selbst. Doch die Kugel zeigte ihm mehr als das – ein verzerrtes Spiegelbild, das sich bewegte, bevor er es tat. Es lächelte, als er sich fürchtete. Und es sprach, als er schwieg. In dem Moment, als er versuchte, die Verbindung zu trennen, zerbarst die Kugel nicht – sie öffnete sich. Es wird vermutet, dass noch weitere dieser Artefakte in Wharlorien existieren. Etwas trat hindurch.
Vorkommen: Bei Benutzung von Palantiri.
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Wehleid

Sie sind die Ruhelosen - Seelen, die in der Modermarsch oder auf verfluchten Schlachtfeldern starben und nicht begraben wurden. Der ewige Nebel nahm sie auf, formte aus ihnen Wesen des Zwielichts. Man sagt, sie erinnern sich an ihr Leben – und wollen andere hineinziehen, um nicht allein zu sein.
Vorkommen: Überall, wo Ebenen vermischt sind.
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Dämmerschleicher

Sind grosse katzenartige Beutegreifer, die tief in Wäldern leben, die sie nach Beute streifend durchwandern. Auf ihrem schwarzen Fell ziehen sich feine Linien und Ihre Augen leuchten. Sie jagen alles, was sie überwältigen können.
Vorkommen: Flüsterforst, bei Nacht auch im Umkreis.
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Winselwölfe

sind Rudeltiere. sie hetzen ihre Beute bis zu Erschöpfung. Ihre natürliches Habitat sind weite offenen Landschaften und eine ernstzunehmende Gefahr. Sie fürchten Feuer.
Vorkommen: Überall, ausser Sturmeszorn-Inseln.
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Moosnatter


Vorkommen: Überall, ausser Frostweitenwüste
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Leibzehrer


Vorkommen: Überall. d. h. auch, wo vermischte Ebenen geschlossen sind
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Eiswitwer

sollte man lieber nicht begegnen. Sie lähmen durch ihr Gift, was einen auflöst - nachdem sie Dich bewegungsunfähig eingesponnen haben. Sie lauern in Erdhöhlen und sind riesig.
Vorkommen: Frostweitenwüste.
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Frostschweifen

treten vereinzelt in Gruppen auf und sind in der Lage Luftangriffe durchzuführen mit hässlichen Wunden zuzufügen. Es sind fiese, verbitterte Wesen, die in der Frostweitenwüste die Gegend nach Nahrung durchstreifen. Sie nutzen die geringe Sichtweite von Schneestürmen aus und überraschen Ihre Opfer. Man könnte meinen, sie wären dämonischen Ursprungs, doch haben sie sich diese Hybriden evolutionär an das Eis angepasst.
Vorkommen: Frostweitenwüste.
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Echsenskorpion

lebt in trockenen, heissen Gegenden, wie der Sandschlund.
Vorkommen: Nur in der Sandschlundwüste.
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Großhorniger Hochlandwidder


Vorkommen: Hauptsächlich Gipfelzinnen bis 4000 Fuß, im Winter bis in tiefere Lagen.
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Nyoral


Vorkommen: Nur Ajonaras Senke.
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Senkenzwiesel


Vorkommen: Mooshain, Klippenlauf, Ajonaras Senke, bzw. dort ohne Baumbewuchs.
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Nymphen

Chronisten verzeichneten in alten Schriften, Berichte von Frauen, deren Männer auf merkwürdige Weise verschwanden. Eine lag Zeugnis darüber ab, wie der Gatte in den Wald ging und nicht zurückkerte. Es war ungewöhnlich, da er sich vor dem Wald fürchtete. Bis heute gibt es kein Beweis für ihre Existenz. Ist es die Reaktion von Eifersüchtigen Frauen, die nach Gründen suchen, oder Rückschluss auf Vermutungen? Angeblich treiben Gesang und Lachen Männer in den Trieb, diese lieblichen Geschöpfe zu erblicken.
Vorkommen: Früher im Westen.
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Amazonen

gab es vor vielen hundert Jahren im Süden Wharloriens. Stolze Kriegerinnen, die Männer nicht duldeten und unterjochten.
Vorkommen: früher im Süden.
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Herbarium

alle bekannten Pflanzen und Pilze sind im Codex Viridantes zusammengetragen. Die Texte werden ergänzt durch Eigenschaften, Wirksamkeit und Kombinationspotenzial.
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Whyel

Das schicksalhafte Würfelspiel, das in Tavernen Wharloriens gespielt wird. Es ist riskant zu hohe Wetteinsätze zu wählen. 2 Spieler, jeder bekommt 3 6-seitige Würfel. Jeder muss einen Wetteinsatz geben, mit dem beide einverstanden sind. Es wird 3 Runden gespielt. Die Augen werden zusammengezählt. Bei "Pasch" zählen die Augen doppelt. Nach jeder Runde darf ein Würfel mit in die nächste genommen werden. Wer nach 3 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt. Sollte die Punktzahl bei 3 Runden bei den Spielern gleich sein, wird um einen Runde erweitert. Als Wheyl wird ein Wurf mit 36 Punkten verstanden, bei dem keiner verliert und es wird mit neuen Runden von vorn begonnen.
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Magie und Drachen

gibt es in Wharlorien nicht. Wohl aber Scharlatane, die es versuchen, durch Ihre Tricks, es so wirken zu lassen. Vielmehr verstehen es Gelehrte sich die Kraft der Natur und Ihrem Geist zu nutze zu machen. Drachen haben in anderen Welten ihren Ursprung und bestehen nur in Märchen.
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Wharlorien

Im Nebelmeer die Moore stehn,
wo Winde rau und bitter wehn.
Verblasst ist Licht, erstarrt die Spur,
die Erde schweigt zu altem Schwur.

Ein Greif mit Augen hart wie Stein,
wacht über Wissen, alt und rein.
Sein Flug zerreißt die Stille sacht,
er trägt das Erbe durch die Nacht.

Blut schwört man hier auf dunklem Pfad,
wo Treue selbst den Tod berät.
Wer aber tief die Nacht versteht,
der kennt das Flüstern alter Tat.


ENDE -
Blutschwur auf dem Schattenpfad
Wharlorien SAGA I
Die Moore Wharloriens verschlingen jeden, der schwach ist. Corven, ein rauer Jäger, lebt vom Land und den Schatten seiner Vergangenheit. Als er gezwungen wird, einen uralten Schwur zu leisten, bindet er sein Schicksal an Shrikk – einen Kobold, der mehr weiß, als er zeigt, und dessen Loyalität ungebrochen ist.
Zusammen begeben sie sich auf einen gefährlichen Weg durch Nebel, Sümpfe und verlassene Ruinen. Sie müssen lernen, einander zu vertrauen, während dunkle Kräfte erwachen und der Eispalast Iscaleth am Horizont glänzt – ein Ort voller Geheimnisse und uralter Magie, der Antworten verspricht, aber auch Verderben.
Ein düsteres High-Fantasy-Abenteuer über Blutschwüre, Loyalität wider alle Regeln und zwei Gefährten, die auf einem tödlichen Pfad ihr Schicksal erfüllen müssen.
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Das Abenteuer geht weiter!

Wharlorien Saga 2: Bann des Mondes - knüpft direkt an die Ereignisse aus Band 1 an und wird auch im Anschluss geschrieben.
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