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Hörprobe – Blutschwur auf dem Schattenpfad
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TTS Guide
Kurzanleitung zur Vorlesefunktion in Microsoft Edge und zu den TTS-/Sprachausgabe-Einstellungen
auf Android und iPhone. Die Vorlesefunktion kann auf dieser Seite für alle Varianten direkt über
die Audiobox unten gestartet, pausiert, fortgesetzt und gesteuert werden. Ausserdem werden Ambient/Musikeffekte direkt an der richtigen Stellen mit abgespielt. Die Screenshots sind Platzhalter:
Lege deine Bilder später in tts-guide/ ab oder passe die Dateinamen direkt hier an.
Klick auf ein Bild öffnet es groß in der Lightbox.
Eine komplette Hörfassung wird bald im PREMIUM Zugang (Paid Content) über einen Stream angeboten. Dieser kann auch in der Audiobox gesteuert werden.
Microsoft Edge: Vorlesefunktion (empfohlen)
Edge nutzt hier nicht zwingend die Windows-Systemsprache. Die Stimme Seraphina (sowie weitere, für Dialoge habe ich wechselnde)
ist als Online-/Azure-Stimme direkt in der Edge-Vorlesefunktion verfügbar und kann auf Windows
frei ausgewählt werden. Unabhängig vom Gerät kann die Vorlesefunktion hier zusätzlich über
die Audiobox am unteren Bildschirmrand gestartet und gesteuert werden.
Die Valoryen-Seite in Microsoft Edge öffnen.
Rechtsklick auf den Text oder Edge-Menü öffnen. -> weitere Tools -> "Laut Vorlesen". Oder:
Laut vorlesen / Vorlesen starten. -> STRG + rechte SHIFT und U -> gelangt in den Vorlesemodus. Dabei haben erscheint oben Rechts "Optionen für "Laut Vorlesen" und können dort Stimmen auswählen. Ich kann im script diese Stimmen wechseln.
Oben in der Vorlese-Leiste die Sprachoptionen öffnen.
Als Stimme Seraphina auswählen und das Lesetempo passend einstellen.
Die Steuerung auf dieser Seite erfolgt direkt über die Audiobox unten.
Edge: Laut vorlesen starten -> STRG + rechte SHIFT und U Edge: Seraphina in den Sprachoptionen auswählen
Firefox Android
Android-Einstellungen öffnen.
System → Sprachen und Eingabe prüfen.
Text-zu-Sprache-Ausgabe öffnen und gewünschte Stimme/Sprache wählen.
ggf. die Google Synthese verwenden/installieren und Stimmen runterladen.
Firefox neu öffnen und Vorlesen/Test erneut prüfen.
Die Steuerung auf dieser Seite erfolgt direkt über die Audiobox unten.
Android: Sprache und EingabeAndroid: Text-zu-Sprache-Ausgabe
Safari iPhone
iPhone-Einstellungen öffnen.
Bedienungshilfen → Gesprochene Inhalte öffnen.
Stimmen und Sprechtempo einstellen.
Safari öffnen und Vorlesen/Sprechen testen.
Die Steuerung auf dieser Seite erfolgt direkt über die Audiobox unten.
iPhone: Gesprochene InhalteiPhone: Stimmen und Sprechtempo
PREMIUM
Premium-Zugang: OpenAI API (Paid Content)
Zusätzlich zur normalen Browser-/System-Vorlesefunktion gibt es einen Premium-Modus über meine
integrierte OpenAI-API. Dabei wird der Text serverseitig verarbeitet und als
Audio für die Audiobox bereitgestellt.
Browserunabhängige Ausgabe: Die Wiedergabe hängt dann nicht mehr von Edge-, Android- oder iPhone-Stimmen ab.
Einheitlichere Stimmen: Erzähler, Dialoge und Rollen können gezielter über die API-Konfiguration gesteuert werden.
Rollen-/Markersteuerung: Regiemarker im Text können für Sprechrollen, Pausen, Tempo, Stimmung oder Betonung genutzt werden.
Abschnittsweise Generierung: Kapitel oder Szenen können in Segmente geteilt und nacheinander in der Audiobox abgespielt werden.
Caching: Einmal erzeugte Audiodateien können zwischengespeichert werden, damit sie nicht bei jedem Aufruf neu erzeugt werden müssen.
Premium-Kontingente: Später kann der Zugriff über Registrierung, PayPal-Freischaltung und Nutzungsgrenzen geregelt werden.
Hinweis: Dieser Bereich beschreibt die geplanten Premium-Optionen. Die konkret verfügbaren Stimmen,
Modelle, Formate und Limits hängen von der serverseitigen API-Konfiguration und dem gewählten Zugang ab.
Premium
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Immer und überall verfügbar.
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Für Verleger
Mein Stil ist stark auf "tell", weniger auf "show" asugelegt. Mit starkem Chronik und Weltenaufbau.
Eine Anpassung an moderne Richtungen der Verlags/Leserwünsche, würde das Werk wahrscheinlich komplett anders aussehen lassen und eine andere Sprache sprechen. Ich setze den Stil auch sehr bewusst ein, ohne ihn an Trends auszurichten.
Dabei setze ich Wert auf Eigenständigkeit und Unveränderlichkeit.
Denn Valoryen existiert so, wie es erdacht wird.
Da ich keine Erfolgserwartungen habe, setze ich erstmal auf Selfpublishing. Expose
Sollten Sie trotzdem an einer Print Version interessiert sein, können sie mir per Mail Angebote schicken:
valoryen@indomitabl.es
[plx=blutschwurjingle]Ein Pakt, der sie bindet. Ein Pfad, der keine Umkehr kennt. - Roman Manuskript + Reader mit experimenteller TTS Vorlesefunktion für Browser - einfach scrollen zum weiterlesen - auch für Smartphones geeignet - Einige Illustrationen sind KI generiert. Texte nicht. -
Vorlesen (SSML): Systemsprache, empfohlen PC: MS edge (azure), android: google tts oder google tts cloud, inklusive Regieanweisungen, OpenAI API erfordert Anmeldung, PREMIUM Zugang (Paid Content): weitere Optionen, sowie hd audio stream/mp3 download und ebook Zugriff.
-> TTS-Guide öffnen
Für Minova von Thorvahlds Hawkinson am ersten April 2025
Alle Bild und Namensrechte unterliegen dem Urheber. Das Buch enthält Gewalt, Angsteinflößende Szenen, Darstellung von Nacktheit und Sprache, die nicht für alle Altersgruppen geeignet sind. Aktuelle Lese/Hörlänge: etwas mehr als ca. 170 Minuten. Das Buch ist nicht fertig: Änderungen sind noch sehr wahrscheinlich. I'm more tell, than show ...
schimmerndes Schleierhainmoos (Namensgeber für die Region: Mooshain)
kriechender Krampfwolfswurz
Sumpfrohrschilf
Goldlocken-Lein
Wasserschierling
stinkende Amazonenfackel
Seite 3
Geographie
Silbermondtränensee
Flimmerfall
Tidenhude
Gipfelzinnen
Firnwacht
Kultur, Relikte, Güter und Traditionen
Der alte Handelstross
Klippenläufische Bernsteinschleifer
Wheyl
Aphorismen
Silberschall
amazonischer/sylphischer Böenbogen
Das Erz Indomit
Namensherkunft: Valory
Glossar
Ergänzungen
Autor
Seite 4
Vorwort
So bildlich sich die Welt in meinem Kopf auch formt, gibt es doch Hürden, die ich durch Übung zu überwinden versuche. Zum einen, die einzelnen Stücke so zu verknüpfen, dass alles Sinn ergibt, belegbar ist und einem Handlungsstrang folgt, als auch die Spannung aufrecht zu erhalten. Aber auch Dialoge und sprachliche Wirkung sind herausfordernd, und trotz häufiger Überprüfung auftretende Rechtschreib-, Satzzeichen- und Grammatikfehler. Eines ist jedoch klar, die Welt wächst immer weiter und verdichtet sich, je länger ich mich damit befasse. Es ist schön so viele Ideen zu haben. So einfach lässt sich das Ganze, dann doch nicht vollenden. Die Ideen enstanden schon vor längerer Zeit, doch nun soll alles niedergeschrieben werden. Als ich mich früher für diese Genre begeistern konnte, kam ein Gefühl auf, dass ich in dieser Geschichte vermitteln möchte. Einigen ist es vielleicht unter dem Begriff "DSA-Feeling" bekannt. Den Einfluss daraus kann ich nicht bestreiten, und es mögen Parallelen auftreten; dennoch liegt es mir fern,
mich am Gedankengut anderer zu bereichern. Ich ziehe auch keine Vergleiche. Das ist die Welt, die ich mir selbst schuf. Es macht Spass und ich halte mich gern in Valoryen auf. Und darum schreibe ich auch. Nicht nur wegen des Dranges, kreativ zu sein. Ich hätte nicht gedacht, dass es sich so weit entwickeln würde. Zwar gelang es mir nicht, sie kontinuierlich zu schreiben. Deshalb gab es Pausen, aber so lastete auch kein Druck darauf ein hastiges Ende zu finden. Aber nun liegt Valoryen vor uns. Es kann entdeckt werden und das Abenteuer wartet. Ich möchte betonen, dass ich Wert darauf lege, dass der Text ohne Hilfe von KI und komplett eigenen Ideen enstanden ist. Ob es das Zeug für ein gutes Buch hat, wird sich zeigen. Viele Stellen liessen sich sicherlich noch verfeinern ... ich bin auch kein Schriftsteller. Gründe zu Schreiben, gab es viele, und man hofft irgendwie doch, dass es anderen gefällt. Nun kannst Du an meiner Phantasie teilhaben. - Gute Unterhaltung -
Valoryen. [plb=prolog]Eine vielschichtige Welt voller geheimnisvoller Begegnungen und Orte. Karge Berggipfel mit weissen Spitzen und steil abfallenden Hängen, die in weite, grüne Wälder verlaufen - voller undurchdringlicher Tiefe. Offene Steppen, durchzogen von sandigen Pfaden. Wild schlängelnde Ströme, in denen glitzerndes Wasser an Felsen vorbeirauscht. Umrandet von zerklüfteten Küsten am tobenden Meer. Dunkle Höhlen, weit verzweigt, sich grabend in die Tiefen. Eiskalte Wüsten, durchdrungen von Leblosigkeit in denen der Wind wie eine Klinge schneidet. Schauplatz von himmlischen und übernatürlichen Aufeinandertreffen. Hasserfüllte Kreaturen streifen, lauernd auf Opfer, über diese Ebenen. Vereinzelte mächtige Festungen, die sich vor den zahlreichen Gefahren behaupten. Umgeben von einfachen Hütten, deren Bewohner ums überleben kämpfen. Nach König Vigors Fall spaltete sich das Reich erneut, und außerhalb der Siedlungen lauerten viele Bedrohungen.
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Die Menschen führten ein hartes Leben. Abseits vom sagenumwogenen Kräftemessen um Macht, findet dazwischen das alltägliche Leben in der Rauheit seinen Gang. [plb=explorevalorya]Die Feste Schimmerstein, Hauptsitz der Herrscher und Standort des Sternenthrones, überragte das ganze Land erhaben auf den Klippen am Rand zum vereisten Meer - östlich der lebensfeindlichen Frostweitenwüste gelegen, und war von weit her sichtbar. Richtung Süden erstreckte sich die Provinz Mooshain, mit seiner offenen lockeren Siedlungsstruktur. Diese Gegend durchschlängelte aderartig, der Fluss Kaltrausch. Darunter lag die weite Tiefebene Ajonaras Senke, beheimatet von großen Herden Nyoralen. Verlassen, in deren einsamen Mitte, ruhte der See Silbermondträne, dessen Ausläufer als Flimmerfall tief hinab ins Ajonarische Meer stürzten. Im Westen von ihr grenzte die unheimlich düsteren Flüsterfichten (Forst) und die menschenleere, sumpfige Modermarsch. [plb=explorevalorya] In diese Landstriche zog es Niemanden, es war gut beraten, sich von dort fernzuhalten und sich in Sicherheit zu wiegen. Auf der gegenüberligenden Seite, ganz im Osten, an den Gestaden der Bernsteinsee, lag Klippenlauf, die alte Hafenstadt. Das Tor zum Meer und Handelsknoten der Seefahrer. Im Süden des
undurchdringlichen Waldes erhoben sich gewaltige Berge, die man die Gipfelzinnen nannte. Eine ebenso verachtende Landschaft, die jedoch in frühen Tagen des Reiches bewohnt war. Doch die Menschen verliessen die damals letzte Bastion Kahlsturz in den Bergen, nachdem ein gewaltiger Sturm das Bergmassiv verwüstete. [plb=explorevalorya]Unter dem Gebirgszug verlief eine dünendurchzogene, endlose heisse Wüste, die unter dem Namen Sandschlund bekannt war und schliesslich im Meer versank. Unterhalb des Kontinents, im Meer von Ajonara, gab es die vulkanischen Sturmeszorninseln, die Ihrem Namen alle Ehre machten. Viele Abenteurer gerieten dort in Seenot oder ihre Schiffe zerschellten an den spitzen Felsen des Archipels. Viele Ländereien waren nicht vollständig erkundet und verbargen Geheimnisse. Abseits der bewachten Gebiete lauerten viele Gefahren und Kreaturen mit denen man sich arrangieren musste. Von der einst glorreichen Zeit, als Schimmerstein noch in seiner vollen Blüte stand, war kaum noch etwas zu spüren.
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Wenn du Gold hörst, ist es entweder dein Glückstag… oder, der Anfang vom Ende.
— Sprichwort der Diebesgilde von Klippenlauf
Weitere Informationen, zu Charakteren, Politik und Geschichte sind in den Anhängen nachzulesen.
Modermarsch, Midsommer, viertes Jahr nach Vigors Fall. Der Sichelmond stand hoch. Sein Licht erhellte, bedeckt durch einige Wolkenfetzen, fast die gesamte Dunkelheit in dieser stillen, angsteinflößenden Nacht. [plb=galopp] Aus der Ferne donnerte hastiges gallopieren, langsam immer deutlicher wahrzunehmen. Bis plötzlich, ein lautes Wiehern durch die Ödnis schallte.[plb=pferd] Krähen stiegen in den Himmel auf. [plb=ravencall] Dichter, schwafiger Nebel wabberte zwischen den kahlen Baumstämmen gespenstisch über brodelndes Moor. [plb=frog] Vereinzelt waren leise Rufe von Fröschen zu hören.
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Für einen Gefallen
Der Gaul schreckte hoch, [plb=versunkenimsumpf]der Reiter flog im hohen Bogen durch die Luft. Mir nichts, dir nichts befand er sich bis zur Hüfte im Sog des glucksenden Morasts. Schon zwei Tage waren vergangen, aber immer wieder verlor er die Kontrolle, fiel vom Pferd und fand sich dann hilflos und verloren vor. Forderte der Sumpf jetzt ein weiteres Opfer? [plb=mistofdarkness]Ist das nasse Grab jetzt mein Ende? Corven wollte sein Versagen nicht akzeptieren. Schon immer verstand er es, zu überleben. Doch diesmal musste er erkennen, dass die Rettung in weiter Ferne lag. [plb=swampmud]Immer tiefer zog es Ihn hinunter, je mehr er sich bewegte. [plb=mistofdarkness]So gut es ging, versuchte der Waldläufer, sich an der Oberfläche zu halten. Hoffnungslos! Bis unerwartet von oben ein Seil herabbaumelte. Als der Jäger den Kopf hob, erblickte er einen kleinen grünen Kerl, der über ihm im toten Baum, auf einem dünnen Ast saß und ihn erwartungsvoll anblinzelte:[plb=wonder]Wenn Du mir einen Ge-Ge-Ge-Gefallen erweist, ergreif das Seil und ich helf Dir raus! Blieb Ihm eine Wahl?
Die kleine grüne Kreatur band das Seil an den Stamm, sodass er genügend Halt fand, um sich herauszuziehen. Als er sicheren Stand hatte, rieb er sich den Schlamm von der Lederrüstung.[plb=cleaningclothes]Du-Du-Du-Du stehst in meiner Schuld!
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Du hast wohl Recht. Welchen Gefallen soll ich Dir erweisen? Lass mich raten, es hat mit Gold zu tun? Ich habe andere Sorge, die mich plagt. Je-Je-Jeder jagt uns hinterher wie die Teufel und wollen an die Schätze. So, wie ich Dein Le-Le-Le-Leben rettete, sollst Du von nun an auf mich Acht geben! Ich weiss nicht, ob ich der richtige dafür bin! versuchte der Waidmann klarzustellen und zeigte dem Klunkerkobold die Wunde an seiner Flanke. O-O-O-Oh, das sieht ja fürchterlich aus! Wo-Wo-Wo-Wovon stammt das? Es wird immer schlimmer, ich habe vielleicht nicht mehr viel Zeit, und muss schnellstens einen alten Freund aufsuchen, der mir bei solchen Leiden einen Rat geben kann! Ich war auf dem kürzesten Weg nach Mooshain, bis mein Pferd vor einer Schlange aufscheuchte, mich abwarf und in die Nacht floh. Ich muss es wiederfinden! Dann hast Du mich entdeckt. Im Moment fällt es mir schwer, gut für mich selbst zu sorgen.
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Ich brauche Hilfe – sonst fehlt mir die Kraft, dir beizustehen. Wenn ich Dir beistehen soll, muss du mir zuerst helfen und mich begleiten.[plb=kennenlernen]Ich habe vielleicht eine Lösung für uns beide! Der Klunkerkobold holte einen kleinen Stein aus seinem Sack. Ich habe diesen Stein, de-de-de-der diejenigen schützt, die einen Pakt schliessen. Wir müssen es mit unserem B-B-B-Blut besiegeln. Du hast d-d-damit vielleicht etwas Zeit gewonnen und ich einen Beschützer? Wenn wir uns zusammentun, leben wir womöglich gefährlicher. Ein Mensch in Begleitung eines Kobolds erregt schnell Aufmerksamkeit! Woher weisst Du was das ist und wie es funktioniert? [plb=kennenlernen]Skeptisch beobachtete Corven den Kobold. Auf meiner Wanderung ge-ge-ge-gelang ich in das Gewölbe eines Ma-Ma-Ma-Magiers, der den Stein mit einer Schriftrolle in einer Truhe versteckt hielt. Er war s-s-s-so anziehend. Mein Fluchtpo-po-po-portal führte mich geradewegs in diesen Sumpf. Da hast du geschrien. Ich mags nich, ge-ge-ge-gescheucht zu werden, oder schlimmer. Er wird bö-bö-bö-böse auf mich sein, dass ich was aus der Schatzkammer
geborgt habe.Magie? Zauberer gibt es nicht. Solche Leute führen einen hinters Licht. Wenn Magie im Spiel ist, was ich nicht glaube, ist es vielleicht auch etwas Böses?Do-Do-Doch! Wi-wi-wi-wirst schon sehn!So ein Wicht, wie Dir ist mir allerdings noch nicht begegnet. Was mir gestern passiert ist, kann ich mir allerdings auch nicht erklären. Aber, was haben wir zu verlieren, lass uns den Pakt besiegeln! Corven akzeptierte, weil er nichts anderes vorweisen konnte, was die Rettung beglich. Corven schnitt sich in den Finger und gab das Messer, das er im Stiefel versteckt hielt, an den Grünling. Sprich, wie lautet Dein Name?Shrikk! Gut, jetzt du, und wir sehen, ob es uns nützt.[plb=bloodstone]So hielten sie Ihre Finger, dass das Blut auf den Stein tropfte.
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In dem Augenblick, als es durch die Rillen des glatten Steins rann, begann das Muster zu leuchten. Sobald verspürten beide eine starke, sich ausbreitende innere Wärme. Was geschieht hier? Warum beginnt er zu leuchten. Die beiden waren nicht sicher, aber zumindest für den Moment schien alles friedlich zu sein. Ohne meinen Wallach sind wir ziemlich aufgeschmissen und kommen nicht weit. Lass uns nach Spuren suchen. Bei seinem Pferd war all sein Hab und Gut, er trug es immer bei sich. Zwei grosse Taschen, jeweils eine an jeder Seite. Gefüllt mit nützlichen Dingen, die man zum überleben brauchte. Dank seiner Erfahrung waren einige Hufabdrücke schnell gefunden.
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Hier im Schlamm setzten sich die Spuren gut ab und waren deutlich zu erkennen. Sie führten nach Osten aus dem Sumpf heraus. Auf der Suche ging das Feuchtgebiet allmählich in eine lichte Waldlandschaft über. [plb=thunderstorm]Der Himmel verdunkelte sich zunehmend und grossflächig breiteten sich bauschige, düstere turmartige Wolken aus. Erste Blitze liefen durch die Wolkendecke und erhellten einige Bereiche auf ihrem chaotischen Weg. Regen setzte ein. Grollen schallte über das Moor. Der Wolkenguss wurde zunehmend stärker, sodass es allmählich erschwerend war, die sich auflösenden Trittsiegel auszumachen. Lass uns der Spur folgen, solange man noch was erkennen kann. Wenn der Regen anhält, brauchen wir ein Dach über dem Kopf. Wenn mich nicht alles täuscht, sollten wir bald wieder einen Weg finden.[plb=rain1] W-W-W-Woher weisst du, wo wir sind?Vom Mond und den Sternen, kleiner Lebensretter. Nach einiger Zeit war die Fährte nicht mehr auszumachen. Kein Pferd weit und breit. Wir sollten uns etwas ausruhen und Kräfte sparen. An den Steinen dort, finden wir vielleicht eine Höhle. Völlig durchnässt durch die Suche,
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gelangten beide zwischen den Bäumen zu einer Felswand neben ihnen, in der sich ein klaffender Spalt befand. Die Höhle bot nichts weiter, als Schutz vor dem Regen. Aber besser als garnichts. Wir müssen hier ausharren.Der Unterschlupf war auch nicht gerade trocken. Einige Fledermäuse hingen an der Decke und der Boden war ganz und garnicht bequem. Corven ergriff die Gelegenheit mehr über seinen Kompanen herauszubekommen, der sich mit Informationen bedeckt hielt. Warum trägst Du diesen schweren Sack mit Dir herum? Was ist da eigentlich drin? Geht Dich nichts an! Lass deine Finger davon, sonst ha-ha-hattest Du mal welche.Ist ja gut. Sei nicht albern! Ich frage ja nur. Alles was ich benötige, gibt mir die Natur. Wenn mir etwas fehlt, lass ich mich anheuern und tausche. Selbst das Leder für meine Rüstung habe ich selbst gegerbt und bei einem Handwerker, im Tausch gegen ein paar Fasane, anfertigen lassen. Und, wie steht es um Dich? Wie findest Du dein Auskommen? Ich ne-ne-nehme mir einfach, was ich
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brauche - und z-z-z-ziehe dann weiter. Und wenn Du anderen damit schadest? Hast du kein Gewissen? Ich ha-ha-hab Angst, de-de-deshalb sollst du mich doch beschützen. Wie dem auch sei, ich halte mein Wort, aber du tust besser was ich dir rate. Sonst enden wir noch als Winselwolfsfutter. Sobald sich das Wetter bessert und noch Hoffnung besteht, ziehen wir weiter. Wir sollten zusammenhalten. Ich habe noch Fragen, aber less uns das morgen betakeln. Unter den Sternen findest du Rast. Shrikk legte seinen Kopf auf den prall gefüllten Sack und fing bald erschöpft an röchelnd zu schnarchen. In Corvens Kopf dehnten sich abermals bedrohliche Visionen aus, die er nach dem Vorfall in der Ruine durchleben musste. Schreckliche Bilder von einer Welt, wie in Schleier gehüllt, breiteten sich aus, bis auch er die Kontrolle verlor.Ahnungslos, was für ihn auf dem Spiel für das Kopfgeld stand, das er nördlich von Klippenlauf annahm, um seine Vorräte aufzustocken und das Pferd zu beschlagen. In einer Ruine sollte nach dem Rechten gesehen werden, da dort angeblich merkwürdige Dinge vor sich gingen, die dem Auftraggeber Sorgen bereiteten. Der Landbesitzer verlor nicht viele Worte als dieser großzügig einen schweren Beutel voller Münzen anbat.
Es gehört Dir, und versuch nich uns zu bescheissen! Jene Geste liess darauf schliessen, dass es dringlich war. Das ist alles, was wir aufbringen können. Enttäusche uns nicht. Mein Knecht wird Dich hinführn. Gemeinsam brachen sie auf den Weg zum besagten Gebäude auf. Weiter gehe ich nicht! liess ihn sein Begleiter wissen und verschwand schnurstraks in die Richtung, aus der sie gekommen waren. Beim betreten der Stufen zum Eingang, [plb=dergriff] überkam ihm ein eisiger Hauch von Kälte. Im Inneren schien jemand zu flüstern. Ist da Jemand? rief er durch die offenen Korridore. Keine Antwort. War es der Wind, der um die Ecken fegte? Dann wieder ein flüstern. Es hörte sich an, als wenn jemand seinen Namen aussprach. Vorsichtig ging er weiter durch das alte Gemäuer - bis er hinter sich etwas hörte. Er drehte sich um und urplötzlich formte sich vor Ihm eine groteske, nebulöse Gestalt, die ihn mit leuchtenden Augen fixierte. Das verschwommende, blasse Gesicht mit dem durchdringlichen Blick, liess einem den
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Schauer über den Rücken laufen. Es war Übermannsgross mit grossen langen Fingern und der schemenhafte Körper liess undeutlich den Hintergrund durchscheinen. Sowas hatte er noch nicht gesehen. Diese Kreatur war anders, als das, was er kannte. Mit herkömmlichen Waffen konnte er hier nichts ausrichten. Soviel stand fest. Trotzdem klammerte er sich verzweifelnd an seine Waffen. In dem Moment als er nach seinem Schwert zog, packte ihn ein zweites Schattenwesen hinterrücks an der Flanke. Ein frostiger Schock durchzog den Körper - sogleich verfiel er in eine Starre und konnte sich nicht mehr rühren. Wir hoooolen Diiiiich! zischte das widerliche Geschöpf. Als er wieder die Besinnung erhielt, waren die Geister verschwunden und er ergriff so schnell es nur ging in Richtung Siedlung die Flucht. Als er in Sicherheit war begutachtete er die Wunde. Sie bedeckte fast den ganzen Oberkörper und löste bei Berührung eine fast unerträgliche Kälte aus, die sich im Körper ausbreitete. Tut mir Leid, ich kann da nichts ausrichten. Werde aber jemanden holen, der sich mit sowas auskennt.
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versuchte er den enttäuschten Siedlern beizubringen, als er nach den Zügeln seines Pferdes griff. Auf dem Ritt fühlte er sich benommen und war sich sicher, dass es an dem Mal lag, was die Geschöpfe ihn zugefügt hatten. Seine Gedanken drifteten allmählich ab, sodass er sich kaum haltend der Ohnmacht entziehen konnte. Das hatte er befürchtet - dennoch war es jetzt die Herausforderung durchzuhalten. Kaum ein Auge zugetan, aber zumindest geschützt, brach der Morgen herein. Er kündigte sich mit warmen Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher an. Durchschwitzt öffnete Corven schwerfällig die Augen und besann sich auf die nächsten Schritte. Er rappelte sich auf. In seinen Gedanken, erwartete er bereits die nächste Ohnmacht. Während Shrikk sich noch von den Strapazen ausruhte, wagte er sich aus der Höhle, die heute nacht die Zuflucht war. Sie bräuchten frisches Wasser und etwas zu essen, wenn sie vorankommen wollten. Corven lukte aus dem Höhleneingang, vor dem sich ein Bachlauf durch die Landschaft schlängelte.
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Also brach sich Corven einen stangigen Ast von der Weide, die hier überall am Ufer wuchsen. Der Ast musste kräftig genug aussahen, damit er durch Zug durchschlagskraft entwickeln konnte. Diesen verarbeitete er mit dem Dolch, den er in seinem Stiefel versteckte, zu einem funktionsfähigen Schaft mit Kerben an jedem Ende. Jetzt bräuchte er eine rissfeste Sehne. Von Zwieseln konnte er keine verwenden. Sie waren einfach zu klein. Doch wie sollte er einen Widder erlegen? Eine Falle könnte helfen, fiel ihm nach kurzer Bedenkzeit ein. Doch nur eine, die aus einem Loch im Boden bestand. Es wäre eine grosse Anstrengung, alle Vorbereitungen zu treffen, und mit dem "Notfall"-Dolch eine Schaufel zu schnitzen, mit der er die Grube ausheben konnte und wäre äusserst mühsam ohne einen Happen im Bauch. Ausserdem wollte er dem Reh nichts anhaben. Corven überlegte, dass es auch mit Leinen, die zu Bast verbunden werden, viel "einfacher" umzusetzen sei. Sobald er am Bach einige Flachsstengel gesammelt hatte, begann er sie fest zu kordeln. Das eisige Frischwasser tat
ausserdem seinem Befinden gut. Nach verrichteter Arbeit durchstöberte er die Gegend nach Fährten. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Im Bach müssten doch Fische leben. Sein routiniertes Verhalten versprach Jagderfolg. Er brach sich einen weiteren Weidenzweig ab und spitzte diesen an. Geduldig hockte er am Bachbett zwischen knorrigen Kopfweiden, die wie märchenhafte Figuren aussahen und beobachtete das Wasser. Dort! Eine Bewegung. Aber das war kein Fisch. Ein Krebs suchte mit seinen Scheren am Boden nach Nahrung. So ist es auch einfacher! dachte er und griff nach dem Krustentier. Nebenher sammelte er noch ein paar Beeren und Kräuter für etwas Abwechslung. So konnte er bald wieder zu seinem neuen Gefährten zurückkehren. Komm schon, Shrikk, wir müssen aufbrechen! Es gibt was zu essen! Das Wetter ist gut. Wir machen ein Feuer und müssen dann weiter. Bevor sich die Wunde verschlimmert. Shrikk erhob sich vom Steinboden und torkelte noch etwas Schlaftrunken an die frische Luft. Vor der Höhle erblickte er den Bach. Als Corven das Feuer entfachen wollte, wurde seine Konzentration durch ein Geräusch von draussen gebrochen.
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Er stand am Höhleneingang und erblickte zwei grüne, haarige Arschbacken. Shrikk stand mit heruntergelassener Hose am Ufer und überprüfte ob sein Strahl wohl das andere Ufer erreichen würde. Was machst Du denn da? Doch nicht ins Wasser! Ich habe die Krebse aus dem Bach! Eigentlich wollte ich noch welche als Proviant mitnehmen. Ertappt von Corvens Entdeckung geriet der Kobold ins Wanken, merkte, dass Ihn die Hose beim fortkommen hinderte und landete wie ein gefällter Baumstamm im Wasser. Als Corven notdürftig versuchte Shrikks Kleidung am Feuer zu trocknen, suchte der Kobold das Gespräch: Heute Na-Na-Nacht habe ich schaurige Bilder gesehen. Mir war Angst und Bange. Doch war ich es nicht dem ich da zusah. Corven hörte aufmerksam zu. Nach Anbruch der Dunkelheit sollten wir ankommen. Nachdem sie spärlich gespeist hatten, brachen Sie rasch auf. Shrikk hatte Mühe mit seinen kurzen Beinen, dem ausdauernden Gang von Corven Schritt zu halten.
Vereinzelte Birken wichen dem tristen Sumpf. Vorbei an grossen Fichten und einigen Laubbäumen führte Corven die beiden zielstrebig weiter. Corven nutzte abermals die Gelegenheit um seinen neuen Gefährten Fragen zu stellen, denn er wusste nichts von ihm, oder auf wen er sich da eingelassen hatte. Andererseits versuchte er zu erreichen, dass die Zeit besser zu nutzen, in der sie unterwegs waren. So, nun verrat mir doch wo du eigentlich herkommst. Du meintest, durch ein Portal. Wie bist du überhaupt in der Lage, so an einen anderen Ort zu gelangen?Ich sa-sa-sage einfach: Transfersalis - und sch-sch-scho kann ich durchschlüpfen.Wie kann das sein? Du sagst etwas und plötzlich erscheint ein Tor? Wenn das so einfach ist, warum spazieren wir nicht schnurrstracks hindurch und sparen uns den Weg!N-n-n-naja, man w-w-w-weiss nie wohin es führt! D-d-deshalb benutz ich es nich oft. N-n-nur wenn ess sein muss. Begleitet von zwei Bussarden, die hoch über ihren Köpfen am Himmel kreisten, ging es nun zügig voran. Shrikk berichtete nun offen und bereitwillig von seinen Tätigkeiten.
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Andächtig lauschte Corven Geschichten von Diebstählen und hastigen sammeln von Schätzen, dem unentdeckten Entkommen und flieherischen Hetzjagden. Und wo ist Dein Zuhause? Bist du denn dein ganzes Leben nur unterwegs um Gold zu sammeln? Du musst ein reiches Geschöpf sein. Solch Reichtum reicht für mehrere Leben aus. wollte der Jäger wissen. Du meinst, w-w-wo die Menschen sich verkriechen, wenns r-r-r-regnet und ihr Gold aufbewahren. In sowas war ich sch-sch-schon oft.In etwa, dahin wo man nach einem harten Tag entspannen kann. Dorthin wo man gerne wieder zurückkehrt. Sich ausruht und Kräfte sammeln kann. Shrikk überlegte: Ne Burg. Mit einer riesigen Schatzkammer!Vielleicht nicht ganz so gross. Man kann es auch in kleinen Hütten richtig heimelig haben. Ich sammle auch, nur kein Gold. Es sind Erinnerungen. Jetzt muss ich an meinen Vater denken. Er fehlt mir. Dabei holte er den Ring an der Kette, die um den Hals hing, unter dem Lederwams hervor. Mit leuchtend fixierten Augen antwortete Shrikk:
F-f-f-unkelt schön.Der Ring bedeutet mir nichts, wegen seinem eigentlichen Wert. Er erinnert mich an damals, an zu Hause und meinen Wurzeln. Shrikk überlegte: D-D-D-dennoch w-w-w-wüsste ich nicht, wer mich besuchen sollte? Corven, sag, woher bekommt man ein Zuhause? Corven hielt abrupt inne. Da war er wieder, der kalte Schmerz. Er biss die Zähne zusammen, aber sackte dann auf die Knie und hielt sich die Seite unter den Rippen. Er ahnte, was gleich eintreten würde. Shrikk fühlte innerlich, dass sein Beschützer sich quälte. Doch bereits bahnte sich Ihnen Gesellschaft an. Mehrere Hufe donnerten in einiger Entfernung. Steh auf, da kommt jemand.[plb=persuit] Nun musste Shrikk feststellen, dass an seinen Rippen auch ein ungewöhnlicher Schmerz pocherte. Aber es war nichts zu erkennen. Also stemmte er sich von hinten gegen Corven und setzte seine ganze Kraft ein, um den Jäger ins Unterholz neben den Weg zu bugsieren.
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Doch er war zu schwer. Versteck Dich schnell! gelangte Corven noch über die Lippen, als Shrikk hastig ins Heckengebüsch sprang. [plb=bushcrackle] Die Reiter waren gedrungen abzubremsen, weil der benommene Corven, quer über dem Weg lag. Beiseite!, schrie der Vorderste, Sonst wirst du zertrampelt! Die Rücksichtslosen hatten offenbar keinen Grund für Corven anzuhalten, und kamen gefährlich schnell auf ihn zu. [plb=hotride] Shrikk sah alles hilflos mit an und bangte um das Leben seines neuen Gefährten. Die Reiter trieben ihre, spärlich besattelten Pferde immer weiter mit der Gerte. Nur noch ein Sprung, erschien inzwischen als einzige Möglichkeit die Tiere nicht zu Fall zu bringen und das Hindernis zu überwinden. Als sie heranpreschten schnappte Shrikk die Worte von einem der Reiter auf: Lasst den Mann dort liegen. Die fetten Brocken holen wir uns später. [plb=horses]Vor Einbruch der Dunkelheit am Nordtor! Dann stoben die Pferde über Corven hinweg. Dabei schlugen ihre Hufe dicht neben Corven ein.
Als die Reiter nicht mehr zu hören waren, wagte Shrikk einen Schritt auf den Weg um zu Corven zu gelangen. Er war ratlos, was er jetzt machen sollte. Instinktiv steckte er Corven den Stein zu und fühlte sich abermals innerlich erwärmt, so, wie es beiden beim Schwur überkam. Als würden Corvens Geister zurückkehren, schlug er plötzlich seine Augen wieder auf. Nachdenklich blickte er auf den Stein in seiner Hand, während im bewusst wurde, dass Shrikk ihn weiter durchhalten liess. Haben sie Dich bemerkt? Shrikk schüttelte hastig den Kopf. Corven stemmte sich auf seine, noch zitternden Arme, richtete behäbig sich auf und sah dann die Hufspuren, die tiefe Abdrücke hinterlassen hatten. Das waren Späher der Banditen. Ich konnte Ihr Zeichen grade noch so erkennen. Wenn sie tatsächlich Mooshain auskundschaften, sollten wir den Weg nicht länger als nötig benutzen. Lass uns weiter, mir geht es schon deutlich besser.
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Nach einigen weiteren Stunden Fußmarsch, als die Sonne schon mittig am Himmel stand, lockerte sich der Wald auf, und sie zogen an den ersten Kornfeldern vorbei. Von Zeit zu Zeit teilten sie sich den Wasserschlauch, den Corven diesen morgen gefüllt hatte. Corven war es jetzt irgendwie gleich, dass er diesen mit einem Kobold teilen musste, solange sie dem Ziel näher kamen. Jetzt liefen sie nicht mehr auf Trampelpfaden, sondern auf befestigten Wegen, die Spuren häufiger Benutzung aufwiesen. An einer Gabelung führte ein Schild in Richtung Mooshain und teilte die Strecke. [plb=bach] Schliesslich erreichten sie den Kaltrausch und überquerten ihn auf einer moosüberwucherten, brüchigen Steinbrücke, während unter Ihnen das kalte Nass eilend dem Bachlauf folgte. Auf der Mitte der Brücke verweilten sie kurz an, um die Eis-Glaslinge in den Stromschnellen zu beobachten, bevor sie den Weg fortsetzten. [plx=takingthejourney]
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Aug um Aug
Es dämmerte bereits, als sich in der Ferne schemenhaft sanfte Lichter und Rauchschwaden abzeichneten. Bleib dicht bei mir! Und mach keinen Mucks.Was ist ein Mucks? wollte Shrikk wissen. Im Schutze der Dunkelheit schlichen die beiden sich unbemerkt entlang der Palisade, bis sie zu einem offenen Verschlag gelangten und hindurchschlüpften. Sie landeten in dem Hinterhof einer einfachen Hütte, die mit spärlich belegten Brettern auf dem Dach, das Wetter nur unzureichend zu schützen vermochte. Shrikk stieg ein auffälliger Duft in die Nase: W-W-W-Was riecht hier so? Das ist Eintopf! Können Töpfe duften? Naja, wenn Eintopf drin is. Also zwei? Ein Topf in einem Topf? Ich koch Dir mal einen, dann weisst du Bescheid.Du willst m-m-m-mir einen Topf kochen?Nein, EintopfSag ich doch! K-K-K-Kobold essen kein Kupfer! Corven wagte einen vorsichtigen Blick um das Gebäude, während er Shrikk hinter sich hielt. Im fahlen Schein flatterten Nachtschwärmer um die Laternen, die spärlich den Strassenzug säumten. Die Gassen waren eng und es lag viel Unrat herum. Es stank. Ein Hund suchte in Überresten etwas fressbares bis er sich entschloss, seine Notdurft gegen die Mauer zu verrichten.
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Sprödes Licht, das durch die Fenster fiel, spiegelte sich auf dem nassen Kopfsteinpflaster. Aus einer Richtung konnte man durcheinander sprechende Menschen hören. Die beiden brauchten ein Pferd. Die naheliegensde Möglichkeit bestand darin, eines zu stehlen. Aber Corven hatte eine bessere Idee. Er wollte in der Taverne um einen Gaul spielen. Verwundert über seinen Gedanken stellte er fesst, er sei zwar kein guter Spieler, aber er konnte das besser mit seinem Gewissen vereinbaren. Versteck dich hier im Fass, es sollte nicht lang dauern.In di-di-di-diesem Ding? Dort is es d-d-d-dunkel und eng.Es ist ja nur für eine kleine Weile, bis ich Dich wieder raushole. Widerwillig stieg Shrikk in das Gefäss. Er vertraute Corvens Aussage, auch wenn ihm danach war, das Weite zu suchen. Durch ein kleines Astloch, konnte er sogar einen kleinen Bereich der Strasse einsehen. Rühr Dich nicht vom Fleck, ich bin bald zurück.[plb=swingingsign]Kurz darauf stand Corven unter dem schaukelnden Schild am Eingang, nahm einen tiefen Atemzug und öffnete die Tür.
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[plb=taverne] Die Gäste in der heruntergekommenen Kaschemme Zum kichernden Krug, nahmen nichts von Corven wahr, der sich durch die Menge zwielichtiger Gestalten, den Weg zur Wirtin bahnte. [plb=party] Im Rausch, um sich gegen den Trist mit lautem Bohei zu wehren und ausgelassen zu feiern. Es war laut, stickig warm und so voll, dass Corven schwer nach Atem rang. Beißender Tabakrauch brannte in den Augen. Gefüllt von Gästen, die Gesellschaft der nächtlichen Dunkelheit vorzogen. [plb=burp] Handwerker, Kaufleute, Tagelöhner, einfache Bürger. [plb=opponent5] Menschen, denen man allerseits begegnete. Viel was eigentlich in einen Krug gehörte, benässte Tische und Boden oder landete auf Kleidung - und manchmal sogar in Gesichtern. [plb=party] Ein Barde zupfte an seiner verstimmten Laute scheusliche Klänge durch den Raum, [plb=opponent9] während einige Gäste versuchten den holprigen Takt klatschend zu begleiten. Corven gab sich Mühe, keine Aufmerksamkeit zu erregen.
[plb=eingiessen]An der Theke sprach er die Wirtin an: Wird hier gespielt?Klar doch, der Kerl mit der Augenklappe. Nen halben Silberling fürn starken Selbstgebrannten, der Dich die Vergangenheit vergessen lässt. Falls ihr Hunger habt, geb ich Euch für 2 Silberlinge ne ordentliche Portion Grützwurst mit Kraut und Brot von vorgestern. Frischer kriegst Du's hier nich. antwortete die mit üppiger Oberweite ausgestattete Frau, während sie Krüge nachfüllte. In einem Kleid, das so eng saß, dass sie wie herausgewachsen erschien und die Knöpfe drohten allzeit bereit, darauf zu warten wie ein Pfeil durch den Saal zu schiessen. Weder habe ich Durst, noch verlangt es mir im Moment nach Nahrung. gab Corven zu verstehen. Ihm war schon beim Betreten aufgefallen, wer hier der Spieler war. Nicht weil er laut war, sondern die Menge um sich sammelte. Des weiteren stach ihm der Erlöstenprediger ins Auge, der eine Schar an Zuhörern beschäftigte. Deutlicher als je zuvor vernahm er jetzt das helle Klimpern der Münzen aus einer Ecke der Taverne. Und das obwohl, es ziemlich chaotisch einher ging. Er hielt inne und konzentrierte sich auf die Aufgabe.
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Corven schob einige Gäste beiseite, damit er den umstellten Tisch in der Ecke erreichen konnte. Er schob sich zwischen den Zuschauern durch die Menge und als Ihn der besagte Mann erblickte - forderte ihn dieser direkt zum Spiel auf. [plb=sneakyreveal]Wie wäre es mit einer Runde, Jäger. Willst du Dein Glück beim Wheyl versuchen?[plb=party]Lange nicht gespielt. murmelte Corven. Dann wirds ja mal wieder Zeit!Ich biete mein Pferd! entwich es skeptisch Corvens rissigen Lippen. Misstrauisch beäugte ihn der kernige Einäugige, unter dessen Augenbedeckung ein stark vernarbtes Gesicht eine tiefe Furche zog. Normalerweise spielen wir hier um Münzen. Also gut, meinetwegen. Weil dein Einsatz beim ersten Spiel so mutig ist, gehe ich mit.Los Mertin, zeig dem Kerl wie man wirft, ich setze 2 Silberlinge auf dich.[plb=coinclatter]: lallte der betrunkener Kesselflicker durch den Raum. [plb=sneakyreveal] Von seinem Sieg überzeugt übergab Mertin die fein ausgearbeiteten, aus Eschenholz geschnitzten Holzwürfel dem Jäger. Wir verzichten heute mal auf den Münzwurf - Du beginnst. Die Würfel rollten klackernd über die Fläche des stark gekerbten Tisches. [plb=diceroll]
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Vier, zwei und fünf zeigten die Augen. 11 Punkte, ich habe schon bessere Ergebnisse gesehen.[plb=sneakyreveal] Der schlitzäugige Mertin ergriff die Spielgeräte, wickelte seine geschlossene Hand darum und blies hinein. Gespannt wartete die Menge auf Mertins Zug, in der Hoffnung, ihren Wetteinsatz zu erhalten. [plb=diceroll] Mertins Konterwurf war erfolgreich. Vier, Fünf und Drei. Nur einen Punkt mehr, aber das reicht ja. spottete Mertin. Corven kniff die Augen zusammen, während Mertin ihm herablassend die Würfel zukullern liess. Erneut versuchte Corven sein Glück. Er nahm die Fünf mit in die nächste Runde [plb=diceroll] Zwei, eins und eins.Ein Pasch. knurrte Mertin. [plb=sneakyreveal]Die Augen zählen doppelt. Mit der Fünf macht das achtzehn. Los, geb schon her. Mit lässiger Sicherheit behielt der zwielichtige Gegner die Vier aus seinem ersten Wurf zurück und ließ die übrigen drei Würfel rollen. [plb=diceroll] Zwei, fünf und sechs. Im Summarum Siebzehn. Jetzt wurde es ruhig in der Taverne, denn plötzlich waren wieder beide gleich auf. Na siehste. Letzte Runde. Jeder in der Taverne vergass, wie voll sein Becher war, und alle starrten gebannt auf den Spieltisch, um den entscheidenden Wurf zu verfolgen.
[plb=sneakyreveal]Corven erhob plötzlich sein Haupt, anstatt weiterzuspielen. Schaute dem Konkurrenten tief in die Augen und nutzte die Stille im Raum, um seine Beobachtung mitzuteilen: Fällt Euch auf, dass bei seinen Würfen immer eine Fünf dabei war? Seine Erfolgsquote lässt mich auch etwas zweifeln. Sei ehrlich, spielst du mit gezinkten Würfeln? Der unstimmige Klang der Laute verstummte, ein Raunen zog sich durch die Taverne, als wäre ein Stern vom Himmel gefallen. Sämtliche Blicke fielen auf Mertin. Doch ehe dieser Verdacht zur Wahrheit wurde, flog krachend die Tavernentür auf, [plb=doorslam] und wäre beinahe aus ihren Angeln gerissen worden. Nachtwächter Helmfried stand alarmiert unter der Türzage und schrie: Banditen! Bringt Euch in Sicherheit und holt Euch was zum kloppen.[plx=spannungkurz] Mertin liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen. [plb=unruhe] Er packte den Tisch an der Kante und riss ihn in Corvens Richtung.[plb=crowdpanic] Dann versuchte er durch die aufgescheuchten Gäste den Ausgang zu erreichen,
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wobei er einige Gäste mit umriss. Corven hatte im Chaos Mühe hinterherzukommen. Als er schliesslich an der Tür war, konnte Mertin bereits in eine der Nebengassen türmen. [plb=crowdpanic] Auf den Strassen war ein heilloses Durcheinander. Bürger rannten in Ihre Häuser und verriegelten sie, während bereits Waffenlärm vom Palisadentor zu vernehmen war. [plb=burninghouse][plb=thechase] Feuergeruch lag in der Luft. Corven überlegte welches Ziel der Schurke hatte. Der Schmied! Vor der Werkstatt war ein Baum, an dem mehrere Pferde angebunden werden konnten, erinnerte er sich und nahm sogleich einen ungewöhnlichen Weg. Er wird eins brauchen, um sich aus dem Staub zu machen. Er klammerte sich an einen Dachvorsprung und zog sich hoch. Hier oben hatte man einen guten Überblick und konnte bereits einige brennende Häuser ausmachen. Auf dem Dachfirst nahm er Anlauf und sprang auf das nächste Haus hinüber. Lautlos und körperbeherrscht schlug er den Weg zur Werkstatt ein.
Bei einem Satz von Dach zu Dach fiel Corven im Augenwinkel jemand auf der eine Laterne schwenkte. Er dachte: Sehr merkwürdig, ob dieser Kerl wohl zum Teil eines Plans des Überfalls gehörte? Warum sollte man jetzt mit einer Laterne Signale geben? Indes kauerte Shrikk in seinem Versteck. Angespannt versuchte er jedes Geräusch zu entkräften. [plb=sniffingdog] Vor dem Fass vernahm er hastige Schritte. Und etwas schien sich schnüffelnd um das Versteck zu bewegen. Wenn man nichts sah, waren Geräusche gewichtiger wahrzunehmen. Offensichtlich waren jetzt mehrere Dorfbewohner auf den Beinen. Stimmen in der Nähe wurden lauter und chaotischer. Das beunruhigte Shrikk zunehmend. Er musste daran denken, wo Corven wohl jetzt war, in der Hoffnung, er würde ihn bald aus dieser Enge erlösen. So liess ihn dieser Gedanke, weiter ausharren.
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Corven wartete geduckt, und vom Schatten des Schornsteins verborgen, auf Mertins Ankunft.[plb=thechase] Er konnte ihn schon aufkreuzen sehen, und er erlag offensichtlich dem Trugschluss, dass er nichts von Corvens listiger Falle ahnte. Denn er ging davon aus, dass ihn sein Verfolger auf normalen Wegen, anstatt von Dächern hinterher eilte. Als der Ränkeschmied sich seinem Pferd näherte und den Knoten des angebundenen Pferdes löste, schlitterte Corven die Dachpfannen hinab und sprang von der Traufe. Noch bevor der überraschte Mertin, etwas von Corvens nähern wahrnahm, sah er sich bereits am Schlawittchen gepackt und gegen die Steinwand gedrückt, mit dem Nicker an seiner Kehle. Stehengeblieben! Ich lass Dich nochmal laufen, wenn Du mir das Pferd überlässt, oder ich werde Dich gefesselt zur Burg bringen. Mertin stammelte widerwärtig: Ja ... ja. Kannst den Gaul nehmen, solang du mich jetzt in Ruhe lässt. Aber lass Dir gesagt sein, dass ich nicht so schnell vergesse, falls sich unsere Wege nochmal kreuzen.
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Hau schon ab, du gerissener Lump! Vorerst kannst Du Dich hier so schnell jedenfalls nicht mehr blicken lassen. Mit einem Schubser gab er Mertin frei, der davon torkelte und ihm noch einen letzten Satz hinterher warf, bevor er in der verrauchten Dunkelheit der Gassen verschwand: Dein Gesicht merk ich mir, Jäger! Jetzt holte Corven sich die Szene, die er eben nebenher beobachtet hatte, wieder ins Gedächtnis. Bevor er mit Shrikk weiterziehen konnte, wollte er sich um diesen Verdächtigen kümmern. So hoffte er, dass er dem Dorf damit helfen konnte, und hangelte sich wieder an einer Regenrinne auf die Dächer. [plb=verborgen2] Ausserhalb seines Sichtfeldes, näherte er sich so lautlos wie möglich, dem Signalgeber. Dieser war als Bettler getarnt und schien aufmerksam auf irgendetwas zu warten. Nachdem er seinen Bogen hervorholte, schnappte Corven sich einen kaputten Dachziegel, da dieser sich gerade in der Nähe befand, und schleuderte ihn gegen die gegenüberliegende Hauswand, wo er zerbarst. [plb=zerbrochenerton]
Aufgeschreckt überprüfte der Verdächtige sofort hastig, wo das Wurfgeschoss wohl herkam und blickte über sich und entdeckte Corven. Von der Dachkante aus liegended und ohne Zögern versetzte er dem Kerl einen kräftigen vorbereiteten Schlag mit dem Bogenende auf den Kopf, [plb=schlagautsch] der Benommen zu Boden sank. Mit einem Satz befand sich der Jäger nun auf dem Gang der Gasse und löschte die Laterne. Ausserdem sorgte er dafür, dass man sie nicht mehr benutzen konnte, indem er den Docht entnahm und den Öltank zerbrach. Das sollte reichen. Aber nun schnell mit dem Pferd zu Shrikk, wir dürfen keine Zeit verlieren. Er kehrte schleunigst zur Schmiede zurück um das Pferd zu holen, um Shrikk endlich zu befreien. Als er die Strassen durchkreuzte, fiel ihm auf, dass die Dorfbewohner am Nordtor bereits wieder unter Überhand gewannen. Die Banditen hatten offensichtlich deutlich Gegenwehr.
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Womöglich wollte der Überwältigte die Wachen am Tor durch einen Hinterhalt ausser Gefecht setzen und dann das Licht entzünden, sobald dieser Plan aufgegangen wäre. vermutete Corven. In der schmalen Gasse angekommen, verscheuchte er den Hund, in der er Shrikk zurückgelassen hatte. Er hob den Deckel vom Fass, sodass Shrikk sicher herausklettern konnte. N-n-n-na endlich! W-w-w-wo warst du so lange?Shrikk, setz Dich vor mir, wir reiten los! Ich erzähl Dir auf dem Weg, was passiert ist. Mit grosser Erleichterung galoppierten die beiden unbemerkt durch die Strassen, da das Dorf noch am Nordtor beschäftigt war, in die graue Nacht. Den Kaltrausch entlang in Richtung Flüsterfichten, an dessen Rand Daros Hütte stand.
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Alte Bekannte
Daros stieg vom Dach herab, auf dem er seine astronomischen Beobachtungen ausführte, als es an der Tür klopfte. [plb=doorknock][plb=meetingdaros]Corven, alter Freund. Was für eine Überraschung dich dieser Tage nochmal wiederzusehen. Komm rein, setz Dich ans Feuer und wärm dich auf. Corven hielt inne. Ich bin nicht allein. Als Shrikk hinter Corven hervorragte, weilten die erstaunten Blicke von Daros regungslos auf Ihm. Verwundert strich er sich durch seinen zotteligen Bart und kratzte ungläubig den Kopf. Noch eine Überraschung! Nun, gut.Wir sind aus gutem Grund hier, zwar freut mich unser Wiedersehen, dennoch ersuche ich Deinen Rat. Es geht um mein Leben.[plb=meetingdaros]Das erschreckt mich zu hören - ich tue alles in meiner Macht stehende um einen guten Freund zu helfen. Verrate mir doch vorher, wer Deine Begleitung ist. Als sich alle an der Feuerstelle einfanden, begann Corven zu erklären wie es zu der Begegnung kam und warum sie hier waren.
Als Daros die Wunde erblickte, eilte er sofort in den Oberen Bereich der mauschelig eingerichteten Behausung, zu den Regalen und suchte hastig nach Informationen. Er schob das sperrige Teleskop beiseite, nahm sich eine Kerze vom Ständer und beleuchtete nacheinander die Buchrücken der vielen Werke. Einige flogen durch die Luft und landeten verstreut auf den Boden. Schließlich griff er nach einem stark abgenutzten Buch. Der Einband war völlig abgegriffen und aus dem Buchblock ragten brüchige Seiten hervor, die allmählich zerfielen und leise als Papierfetzen zu Boden rieselten. Ich werde Nachforschungen anstellen müssen, wo die Geschöpfe herkommen könnten. rief er zu den beiden hinunter. Nach einer Weile kam Daros über die Wendeltreppe, aus dem oberen Teil der Hütte und setze sich wieder zu den beiden. [plb=magical]Du hast wirklich keine Zeit! Mich wundert überhaupt, dass Du es soweit geschafft hast. Denn du wurdest Opfer eines Schattengriffs. Über Euren Stein konnte ich auch etwas in Erfahrung bringen. Das Zeichen bedeutet: Verbundenes Schicksal. Ihm wohnt eine Kraft inne, die Eure Lebensenergie teilt. Das bedeutet aber auch, wenn jemanden etwas endgültiges geschiet, wird es dem anderen auch ereilen. Es hat den Anschein, dass dies der Grund ist,
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warum du noch am Leben bist. Aber dann ist mein Wissen darüber auch schon wieder erschöpft. Leider reicht mein altvharlorisch nicht aus, um Dich davon zu befreien. Es gibt nur einen Ort an dem Ihr Hilfe finden könnt. Reist durch die Gipfelzinnen nach Kahlsturz und sucht nach Elyanor, dem Bibliothekar. Wenn, dann ist er es, der dir helfen kann. Haltet Ausschau nach einem Turm, der sich auf einem der höchsten Gipfel befindet. Für Eure Reise werdet ihr ausserdem noch einiges brauchen. Schau, was du gebrauchen kannst und nehm es mit. erklärte Daros.[plb=magical]Besitzt Du noch die alte Landkarte, die ich früher so faszinierend fand?Ja, die wäre sehr nützlich. Dennoch frage ich mich, warum diese Wesen jetzt erscheinen. Weisst du, das errinnert mich an damals. Lange bevor unsere Väter geboren waren, gab es schonmal ähnliches. Das besorgt mich, denn der Himmel verändert sich auch, auf eine seltsame Art und Weise. Es deutet auf eine Entwicklung hin. Aber dafür werde ich Nachforschungen anstellen müssen. Und, wahrscheinlich brauchen wir weitere Hilfe. Ihr werdet viel Proviant und Ausrüstung benötigen, also nehmt mit was Ihr tragen
könnt. Ich werde Euch noch ein paar Tränke zusammenstellen. Kaum hatte Drauwhyn ausgesprochen setzte er sich an sein Laboratorium und begann mit dem Sud aus der Wurzel des kriechenden Krampfwolfswurz und Wasserschierlingsextrakt ein Gebräu herzustellen. Nehm diese beide Flakons mit Euch. Es lindert Wunden und stärkt Euren GeistCorven sah sich indes im Haus um - nichts hatte sich verändert. Es sah so aus, als könne man direkt in ein Abenteuer aufbrechen. Siehst du Shrikk! Das ist ein richtiges Zuhause. Daros sammelt auch Reichtümer, aber nicht solche wie du sie hortest. Was auch immer in Deinem schweren Sack sonst noch sein mag. Shrikk konnte sich nicht zurückhalten, Daros Eigentum zu inspizieren und dachte im geheimen daran, etwas einzusacken, wenn es glänzte. [...]
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[...] Während sich Corven und Shrikk zur Suche nach Elyanor in die Gipfelzinnen aufmachen, beginnt Daros seine Nachforschungen über die Erscheinung und macht sich auch auf um Ezekiel um Beistand zu bitten. Vorbereitungen zum Aufbruch
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Daros erreichte die Burg Schimmerstein am frühen Morgen und betrat den Weg an der Klippe zum Eingang. Am grossen Tor traten zwei Wachgardisten aus kleinen Posten heraus und gingen zielstrebig auf ihn zu. Halt! Wer seid Ihr? Wir erwarten heute keine Lieferungen. Kehrt um oder wir müssen Euch wieder zum Dorf geleiten! Daros kramte aus seiner Robe den Erlass hervor, der Ihm noch zu Zeiten als er im Dienst König Vigors stand, ausgestellt wurde. Dieser belegte unmissverständlich seine Identität und welche Dienste er für das Königreich geleistet hatte. Er gab ihn dem Wachen. Oh, verzeiht mein Herr. Ich wusste nicht ... Das Siegel des Widders! Es wurde nur wenigen erteilt, wie der Wachmann erkennen musste. Macht das Tor auf! Ihr dürft passieren. Im Nu öffneten sich unter lautem geknarze die riesiegen zweiflügeligen, mit Eisen beschlagenen Tore nach aussen. Im grossen Vorhof war kaum Betrieb. Es waren andere Zeiten. Lediglich einige Gardisten unterhielten sich in den nischenartigen Verschlägen der Baracken an den Mauern.
Andere verrichteten alltägliche Aufgaben, und schleppten Wasser mit grossen Holzeimern für die Pferde vom alten Burgbrunnen im Mittelpunkt des Hofes zu den weiter hinten gelegenen Ställen. Ein Karren lag mit abgebrochenem Rad im Schlamm. Daros machte sich über die langen Treppen auf zum Innenbereich. Er klopfte an eine kleinere Seitentür. Es öffnete ihm ein kleiner Mann, der ihn freudig begrüßte. Was bringt Dich hierher.Ich fürchte, das wird kein Besuch zur Freude. Remus, bring mich sofort zu Ezekiel. Daros im Schlepptau, ging der Mann hinkend durch die kühlen Burggänge, einige Treppen hinauf, am Thronsaal angekommen blieb Daros stehen. Er musste einen Blick hineinwerfen. Der Thron stand einsam und verlassen da. Umgeben von vier hohen Marmorsäulen und den Fresken der Wände, die die alte Geschichte Valoryens darstellten. Ein Rundfenster mit buntem Glas liess die Sonnenstrahlen direkt auf den sternenverzierten, massiven Thron fallen. Vor ihm lag eine langer roter Teppich, dessen Farbe verblichen und mit einem Widder bestickt war.
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Daros stand regungslos da, während sein Begleiter versuchte dabei hastig zu erklären, was gerade mit Ezekiel los ist und führte Daros weiter. In einem verlassenen Bereich klopfte er schliesslich an eine Tür. Ezekiel! Mein Herr, macht auf! Seltener Besuch. Ezekiel schreckte vom Pochen an der Tür aus dem Schlaf auf. [plb=ezekielssorrow] Schwerfällig hob er sich aus dem Bett und schleppte sich mühselig zur Tür. Daros? Ich habe nicht mit Dir gerechnet. Verzeiht die Unordnung. Daros antwortete: Das ist nicht nötig, wenn ich auch so unangekündigt erscheine. Mach Dir keinen Kopf, wie es hier aussieht. Wir haben vielleicht ganz andere Sorgen. Du siehst erschöpft aus! Ezekiel räumte seine Rüstung beiseite und machte für seinen Besuch auf einem Stuhl am Fenster Platz. Während er aus einem Becher einen kräftigen Schluck abgestandenes Wasser trank und runterwürgte, um die Müdigkeit abzuschütteln fuhr er fort: Ja, es ist ausserordentlich schwierig hier die Ordnung nach dem Attentat zu wahren. Jede Nacht durchlebe ich diesen Tag erneut. Wie konnte es nur passieren, dass ich auf diesen Halunken reingefallen bin? Daros versucht zu beruhigen:
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Es war nicht Deine Schuld, du bist Deinen Pflichten nachgekommen. Dieser Mann war auch sehr gerissen, Euch so hinters Licht zu führen.Ich war für die Sicherheit am Hofe verantwortlich, und für diesen Fehler muss ich mit den Untergang des Reiches bezahlen. Ich vermag es nicht, den Alten Zustand wiederherzustellen. Wenn es nur darum ginge, die Wachposten zu organisieren und streifen zu laufen. Wir haben kaum genug zu Essen und alles verläuft chaotisch. Wir haben einfach nicht genug Männer im Dienst, die wir durchfüttern können, um uns zu unterstützen.[plb=darosencourage] Daros erkannte die moralische Schieflage in die, der einst so stolze Krieger geraten ist und versuchte zu motivieren: Ich verstehe Dich. Wir mussten feststellen, dass einige Menschen nicht so rechtschaffend sind wie ihr es seid. Nicht nur Ihr seid hinters Licht geführt worden. Niemand hat es bemerkt!Wir können das nicht ungeschehen machen. Es zählt das, was wir jetzt tun. Vigor hätte gewollt, dass wir uns auf die bewährten Wege konzentrieren und weitermachen.
Es darf nicht sein, dass sein Tod uns davon abhielte, diese Werte fallen zu lassen. Ich mache Dir einen Vorschlag. Ich helfe Dir die Ordnung in der Burg wiederherzustellen - und im Gegenzug findest Du mit mir heraus, was es mit den Geistwesen auf sich hat.Geistwesen, sagst Du?Ja, Corven ist ihnen begegnet und wurde verletzt. Er sollte sich jetzt auf dem Weg nach Aer’Thalas mit seinem neuen Freund befinden. Ezekiel, holte tief Luft und sah seinem alten Weggefährten tief in die Augen. Er erinnerte sich an die Tage, in denen er für seinen König eintrat: Abgemacht. Du hast ja Recht, von nichts, kommt nichts. Sei gewiss, dass Deine Ankunft nicht vergebens war.Als erstes bringst Du die Fahnen auf Vordermann und trommelst ab morgen Deine Leute zum Appell - ab sofort wird jeden Morgen wieder der Schwertkampf trainiert. Ich bin sicher, du kannst diesen Rekruten noch etwas beibringen. Nun rief Ezekiel seinen Kammerdiener und wies ihn an, Daros ein Zimmer mit einem sauberen Bett herzurichten.
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Daros wird eine Weile bei uns bleiben. Wenn er etwas braucht, soll ihm nichts mangeln. Stellt ihm ausserdem etwas Wasser - und zwar frisches, sowie etwas Obst aufs Zimmer. Daros kicherte:Wie ich höre, setzt du Deinen Befehlston immer noch so ein - wie früher.[plb=darosadvice] Mit neuem Eifer vereinbarten, die beiden sich später in dem Raum mit dem Kartentisch zu treffen. Ezekiel wollte zuvor in die Waffenkammer, um zu überprüfen, wie viele Gardisten er mit Waffen ausrüsten konnte, um sie gegen Bierkrüge auszutauschen. Er holte sein altes Schwert "Silberschall" von einem Ständer. Es war ein Geschenk Vigors für seine Treue. Es sah noch so aus, als wäre es eben erst geschmiedet worden und war mit so grosser Sorgfalt, Genauigkeit, Kenntnis und Geschick hergestellt, dass es wohl keine bessere Waffe für einen Krieger gab. Nun schwirrten in seinem Kopf Erinnerungen und er musste feststellen: Daros hatte recht, als er meinte, dass die Tradition fortgeführt werden müsse.
Neben seiner Waffe, entdeckte er in einer Kiste das Widderhorn, was er als Hauptmann früher tragen durfte - da wuchs ein Gedanke in seinem Geiste, also nahm er das Horn an sich. Im Kartenraum erklärte Daros: Solche Wesen, denen Corven begegnet ist, gab es früher schon mal. Noch bevor Du geboren wurdest, gab es 4 Sternensphären, von denen so viel Macht ausging, dass es möglich war die Verbindung zur Zwischenwelt geschlossen zu halten und zu versiegeln. Oder, eben auch zu öffnen. Es muss den Erlösten gelungen sein, einen Stein in Besitz zu bringen. Denn, wie Du weisst, ist Klippenlauf in Ihrer Hand. Einen Stein liess Vigor versteckt dort, um sie weit auseinander zu verteilen. Alle vier hätten in den falschen Händen, furchtbare Macht. Doch einer von Ihnen, muss hier noch in Schimmerstein sein.Ich glaube nicht an Geister, aber verstehe, worauf Du hinaus willst. Und glaube Dir, weil du mich nie enttäuscht hast. Ich dachte bisher, es seien eben nur Mythen und Geschichten.
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Ich wüsste nicht, wo dieses Ding hier versteckt sein sollte.Ich auch nicht. Es handelt sich nicht wirklich um Magie, ich nenne es: dunkles, verdorbenes Wissen. So alt, dass es einige, wenige nur aus alten Schriften kennen. Vigor hat dafür gesorgt, dass die Welt davon verschont blieb. Das war sein Erbe, das er antrat. Und jetzt sieht es so aus, wir würden damit wieder konfrontiert. Daher müssen wir bedacht und vorsichtig handeln. Vielleicht sollten wir zuerst in den Schlafgemächern des Alten Herrn suchen. Ich denke, Vigor hätte den Stein gern in seiner Nähe gehabt.Warum lässt man die Toten nicht in ihrer Welt, sondern holt sie zu uns? Und was machen wir, wenn wir diesen Pala, Pala ... äh, Paladingsbums gefunden haben.Vermutlich denken sie, dadurch einen Vorteil zu erlangen, und spielen mit dem Gedanken, all das beherrschen zu können. Das ist sehr gefährlich. Wenn man bedenkt, wieviele Seelen je schon verschieden sind, sind die Erlösten auch in der deutlichen Unterzahl. Nachdem sie sich über weiteres Vorgehen beratschlagten, die Aufgaben der Männer festgelegt waren, neigte sich der Tag dem Abend und Daros schlug vor,
sich morgen weiter den Kopf zu zerbrechen, den Tag ausklingen zu lassen und nun am wärmenden Kaminfeuer in alten Erinnerungen zu schwelgen. Am späten Abend, als die Kerzen niederbrannten stellte Ezekiel in Vertrautheit fest: Es war gut, dass Du aufgetaucht bist. Und ich habe mich gehen gelassen.Ich habe Dich nur erinnert, wer Du bist. Du warst nicht wiederzuerkennen. Daros nippte am Kräuterbier, während unerwartet die Tür mit einem Ruck zuschlug. [plb=doorsmash]Was war das denn?, wollte er wissen. Halt mich nicht für verrückt, aber einige von den Männern glauben es spukt hier. So ein Unsinn! Ich habe mich schon an die Geschichten des nächtlichen Knarzens, Geflüster, poltern, klopfen, den Schritten im Flur und den herumfliegenden Büchern gewöhnt. Das kann sonstwas sein. Diese Jammerlappen.Ist ja sonderbar, heute weht der Wind aber nicht so stark durch die Gänge der Burg und wir sind allein hier oben. Komm, lass uns mal nachsehen.Ich glaube nicht, dass wir jemanden finden.Ich meine es ernst, folgen wir den Geräuschen.Daros, ich habe keine Lust auf solche Spielchen.
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Hast du zuviel getrunken? Gut, sehen wir nach und stellen fest, dass - wie immer - niemand da ist.[plb=hollow] Daros ging aus dem Raum und erhellte mit der Kerze den leeren Gang. Hast du den Pfiff auch gehört? Von dort drüben.Das sind bestimmt die Burgmäuse. murmelte Ezekiel ungläubig. Dem Gang weiter folgend polterte es hinter einer weiteren Tür. Denkst du, das waren auch Mäuse?, wollte Daros wissen. Ich muss zugeben, dass das ungewöhnlich war. Im Schlafzimmer des ehemaligen Regenten fiel unerwartet [plb=bookdrop] ein schweres Buch aus dem wackelnden Bücherschrank. Daros nahm das Buch und stellte es zurück an seinen Platz, als ein kaum wahrnehmbares klicken [plb=switchlever] ertönte und das Möbelstück nach hinten fuhr und einen Raum freigab. Vorsichtig traten beide in das unbekannte, fensterlose Zimmer. Es war völlig leer. Warum versteckt jemand einen leeren Raum - aber hier ziehts trotzdem, dass einem der Arsch gefriert.[plb=fog] Ezekiels ahnungslose Blicke beobachteten Daros Untersuchungen an den Wänden,
als sich plötzlich bläulicher Dunst vom Boden erhob. [plb=vigorappear] Hinter ihnen konnten beide tiefes, schweres Atmen wahrnehmen. Da stand jemand - oder etwas! Ezekiel ergriff den Knauf von Silberschall, zog es und holte bei seiner Drehung zum Schwung aus. Mein Freund! Erkennst Du mich denn nicht? Ezekiel konnte gerade noch seinen Hieb umlenken, als er ehrfürchtig auf die Knie zu Boden sank. Mein König! Ihr seid tot - ich habe Euch sterben gesehen.Ja, das bin ich.Ich habe Euch enttäuscht und Euch im Stich gelassen, vergebt mir, mein Herr.[plb=forgiveness] König Vigors Erscheinung antwortete entschlossen: Nein, du irrst Dich! Ihr seid der treueste Gefährte, den man sich vorstellen kann. Ich beobachte deine Schmach schon lang, denn ich bin nie von Eurer Seite gewichen. Nun erhebt Euch. Und sorgt dafür, dass das Land nicht wieder in Dunkelheit versinkt. Seit Euch meiner Gnade gewiss, denn ihr habt stets das Richtige getan, bewahrt die Tugend die wir gemeinsam gelebt haben.
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Kämpft mit dieser Gewissheit weiter für Valoryen, und ich kann endlich Frieden finden. Hier ist das Werkzeug, dass ihr sucht. An einer Wand schob sich ein Stein beiseite und legte eine Nische frei. Im inneren lag er, die Sternensphäre. Ich gebe Euch mein Wort, dass Eurer unerwarteter Tod nicht das Ende Valoryens bedeutet - und wenn ich dafür mein Leben geben muss.Euch zu begegnen, kostete viel Kraft - das war meine letzte Handlung, denn ich weiss nun, dass Ihr weiter für das Gute kämpfen werdet. Lebt wohl, meine Freunde.[plb=intothelight] Vigors Manifestation begann sich in Luft aufzulösen, bis schliesslich nur noch eine kleine Leuchtende Kugel übrig blieb. Sie erhellte sich fortlaufend, sodass der ganze Raum mit Licht durchflutet war, erlosch darauf geräuschlos und war verschwunden. Ezekiel lief eine Träne über die Wange und flüsterte: Er war tatsächlich die ganze Zeit hier. Nun begriff Ezekiel, dass in den Alten Legenden doch ein Fünkchen Wahrheit stecken musste. Daros und Ezekiel standen wie angewurzelt im Raum.
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Noch bevor der Hahn an diesem kühlen, nebelverhangenden Morgen daran dachte, auf dem Misthaufen zu steigen, stand Ezekiel entschlossen auf dem Balkon von Burg Schimmerstein. Neben ihm wehte das Widderbanner, welches er sorgfältig am Mast befestigt hatte. So nahm er das Widderhorn und blas, so kräftig er konnte, hinein. [plb=widderhorn]Ein tiefes markerschütterndes Schmettern schallte von den Burgmauern reflektiert, durch den gesamten Burghof, das wohl auch noch im Dorf zu hören gewesen sein durfte. Ein Angriff? Viele der Gardisten erschraken und liefen sofort in den Hof. Ezekiel erwartete Sie bereits und sprach vor versammelter Mannschaft: Männer, ab heute weht ein anderer Wind! Euch steht es frei zu gehen, aber seid gewiss, wenn ihr bleibt, werden wir als Gemeinschaft zu neuer Stärke heranwachsen. Daros, der ebenso vom Trubel überrascht war, trat hinter Ezekiel auf den Balkon und stellte sich hinter ihn und flüsterte:Das ist der Mann, den ich vermisst habe. Ezekiel fuhr weiter fort: Mir wurden die Augen geöffnet und ich habe neuen Mut gefunden. Das möchte ich an Euch weitergeben.
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Von nun an ertönt das Widderhorn jeden Morgen - und wir versammeln uns hier um uns selbst zu helfen. Wir sind nicht viele, aber es wird uns gelingen, das Beste aus der Situation herauszuholen, wenn wir zusammen daran arbeiten. Denn es stehen Ereignisse bevor, die wir nur Gemeinsam bewältigen können. Ich werde Aufgaben verteilen, die nötig sind um wieder auf Kurs zu gelangen. Morgen nach dem Weckruf, werden wir eine Stunde lang den Schwertkampf üben. Danach wird gemeinsam gefrühstückt und dann kann jeder Seiner Aufgabe nachgehen. Alle, die im Hof standen waren sprachlos und sahen sich an, als kurz darauf plötzlich jemand rief: "Valoria indomita". ...Wie ihr wisst, haben wir Besuch. Daros steht uns bei. Behandelt Ihn also mit Respekt und leistet stets seinen Anweisungen folge. Nach dem morgendlichen Übungen, saßen alle Gefolgsleute an der grossen Tafel des Speiseraum mit dem grossen Honigkerzenkronleuchter und lauschten gehorsam Ezekiels Einteilungen der Aufgaben. Zwei Mann, sollten im Dorf auf Patrouille. Präsenz zeigen, wie Ezekiel es nannte.
Weitere Paare sollten Stallarbeiten, Holz hacken, Fischen und sammeln von Beeren, polieren der Waffen und Rüstungen und anderen nützlichen Aufgaben nachgehen, die Ezekiel für Überfällig hielt. Zwar konnte Ezekiel einen Ungeübten in wenigen Wochen zu einem sehenswerten Schwertkämpfer ausbilden, allerdings stellte Daros fest, dass jemand wie Corven, der zum Training der Schützen betrug, gänzlich fehlte. Er erinnerte sich an jemanden, der womöglich geeignet war hier die Lücke zu füllen. Aber zugleich fiel ihm ein, dass es einiges an Überzeugungskunst aufzubringen galt, dieser Person zu vermitteln, wie wichtig die Unterstützung ist. An den folgenden Tagen nahmen alle wieder ihre Tätigkeiten auf. Aus dem Dorf kamen sogar einige Neugierige auf die Burg, die sich vom emsigen Treiben auf der Burg überzeugen konnten. So auch Justhaan der Schmied, der seine Werkstatt in der Nähe des kichernden Kruges unterhielt. Ein muskelbepackter, wortkarger Berg von einem Mann, der stets eine russverschmierte Lederschürze um seine Lenden trug.
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Er erkundigte sich, ob er seine Dienst im Hof anbieten könne, da er dem Hufe beschlagen überdrüssig geworden war. Es gab sogar einen Schmiederaum in der Burg, der besser ausgestattet war, als das, wo der Handwerker seiner Beschäftigung sonst nachging. Auch wenn Amboss, Tiegel und Esse etwas mitgenommen aussahen, beschloss er, mit der Zustimmung des Burgherrn sich hier einzurichten. Dies würde sogar noch mehr Leute in die Burg ziehen. Sogar ein Gaukler in weiten, bunten Hosen fand sich ein, der seine, aus Stoff gefertigten Bälle, zur Unterhaltung der Anwesenden jonglierte. Es herrschte wieder etwas Routine als Ezekiel zwei Kinder aus dem Dorf erblickte, die im Hof herumtollten. He, Kinder - das ist kein Ort zum spielen. Ihr könntet Euch verletzen. Daros griff Ezekiels Schulter und zwinkerte ihm zu: Lass nur, ich kann mich an einen kleinen Bengel erinnern, der mir früher zwischen den Beinen durchgehuscht ist.
Schon standen die zwei Jungen vor den beiden und staunten mit grossen Augen: Das abern grosses Schwert, wenn ich gross bin, will ich auch son Ritter wern wie Du einer bis und son dickes Schwert ham. Da erkannte Ezekiel, dass er nicht nur wieder Verantwortung trug, sondern auch ein Vorbild war. [plx=ezekielsvermaechtnis]
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Der letzte Halt
Durch die weiten Gefilde der Senke setzten sie ihren Weg fort,[plb=vorangehtderweg] der ihr Ziel, die Gipfelzinnen mit ihren schroffen Felsen, in der Ferne schon von Weitem ankündigte. Die wolkenverhangenen, mächtigen Gipfel erweckten den Eindruck von Türmen, die stumm im Nebel standen. Ihre weissen Schneekoppen liessen das rauhe Wetter erahnen. Als sie die Herden der Nyorale, die über die Ebenen preschten hinter sich liessen, ging der Grassteg in einen schottrigen Korridor über. Immer weniger Vegetation wuchs am Saum des Pfades. Stetig zog sich ihr Weg hinauf in die Höhe. Hin und wieder durch bogenartige Kurven, sobald es steil wurde. Zwischen Grasflächen am Berghang mussten sie nun bei grobem Geröll auf Ihren Tritt achtgeben, damit sie nicht umknickten, abrutschten oder sich den Fuss verstauchten. Allmählich gewannen Sie an Höhe und hatten die Tiefebene bereits einige Meilen hinter sich gelassen. In der Ferne konnten sie nur noch spärlich erkennen, wo sich der Fluss Kaltrausch am Horizont abzeichnete. Shrikk starrte lange konzentriert auf die Karte, bis Corven ihn unterbrach: Du hälst sie falsch herum! Ertappt wendet Shrikk die Karte schnell, und drückte sie Corven wieder in die Hand.
[plb=peakblow] Der Bergwind frischte auf, nahm ein raues Heulen an und peitschte zwischen den immer grösser werdenden Felsen. Siehst du? Dort im Osten gibt es mehrere hohe Gipfel, lass uns diese Richtung einschlagen.Wir müssen bald ein Lager finden, dass uns vor dem Wetter und der Kälte in der Nacht schützt. Hintereinander gingen sie dicht an Steilwänden entlang, als Corven Wagenspuren auf dem blanken Fels entdeckte, denen sie folgten. Nach einer Biegung war in den Fels ein Tor eingelassen. [klang=cave]Sie musterten den Schacht und wagten sich zwischen eingestürzten Pfeilern, die die Decke absichern sollten, etwas weiter hinein. Eine Mine! Einige Schaufeln, Spitzhacken und Eimer, sowie eine kaputte Schubkarre lagen an den abgehauenen Wänden. Shrikk entdeckte in einiger Entfernung im Tunnel etwas funkeln und hatt den Drang es zu entdecken und lief hinein. Also gut, hier übernachten wir. Der Mineneingang schien eine Möglichkeit zu bieten, hier oben ihr Nachtlager einzurichten. Lass uns jetzt ausruhen. bemerkte Corven, während er die Decken ausbreitete, ein Feuer entfachte und Shrikk einen grossen Schluck aus dem Wasserschlauch nahm.
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Nimm Dir jetzt das Brot, das wir mitgenommen haben. Aber wir müssen es gut einteilen. Hier oben gibt es nicht viel Nahrhaftes. Unser Wasser geht bald zur Neige, hoffentlich haben wir Glück mit etwas Schnee, das wir einschmelzen können. Nun ruhe sanft unter den Sternen.[plb=cavecamp] Das kleine Lagerfeuer liessen sie herunterbrennen, damit es noch ein bisschen Wärme abgab, während draussen der Wind seinen eisigen Hauch um die Steine fegte. Als sie so dalagen und schon die Augen eine Weile geschlossen hielten, schreckte Corven von einem Fauchen auf. [plb=leibzehrer] Er hatte plötzlich einen stark fauligen Geruch in der Nase. Er erhob sich vom Boden und folgte dem Geruch in die abfallenden Gänge. Bald entdeckte er im spärlichen Licht vom Ast aus dem Lagerfeuer eine deutliche Schleifspur. Zur Sicherheit wollte er nach dem Rechten sehen.[plb=tunnelterror] In einer Abzweigung in den Tunneln, lag ein halb verwehster Hochlandwidderkadaver in einer vertrockneten Blutlache.
Das sind Bissspuren! Einige Gliedmaßen sind abgerissen worden. Das waren keine Winselwölfe, die würden hier nie hineingehen. musste Corven mit Besorgnis feststellen. Er wurde sofort hellhörig und witterte die Gefahr. Aufmerksam schwank er den stetig schwächer brennenden Ast. Er nahm einen Stein und warf ihn kräftig in die tiefschwarze Dunkelheit des Tunnels. [plb=stonesthrow] Man hörte, an Schritten auf dem Boden, wie etwas auswich. Nun leuchteten zwei blasse, liedlose Augenpaare aus der Finsternis, die sich auf und ab bewegten. [plb=leibzehrer]Mit hastigen Bewegungen stürzten sich die Kreaturen auf allen vieren auf Corven zu. [plb=tunnelfight]Shrikk! Wach auf! Wir sind in Gefahr! Hol sofort meinen Bogen! Corven versuchte den Hieben der Pranken, denen er jetzt ausgesetzt war, ausszuweichen. Shrikk nahm einige Äste aus dem Feuer, nahm den Bogen und kam aufgeregt aus dem vorderen Teil der Mine auf Corvens Position zu.
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Die beiden grünlich, dunkelhäutigen Kreaturen, mit ihrer glatten Haut und kahlen Köpfen schlugen blutrünstig auf Corven ein, der sich mit heftigen Tritten vom Boden aus wehrte. Ihre stark verlängerten Armen die sie zur Fortbewegung in geduckter Haltung nutzten, endeten in langen dünnen Händen. [plb=leibzehrer]Die Mäuler hatten keine Lippen und die Zähne waren alle spitz. Shrikk warf die noch brennenden Holzstücke auf das Kampfgeschehen. [plb=tunnelfight]Das schüchterte die Kreaturen ein und sie wichen aus dem Lichtkegel zurück. Umkreisten aber immer noch Corven. Als Shrikk die Waffe übergab packte ihn eine Kreatur am Bein und riss ihn zu Boden und zog ihn zu sich. Als Corven den Bogen gespannt hatte, zischte der Pfeil auch schon in die Richtung des Monsters [plb=bowarrow], durchbohrte den Schädel und trat am Hinterkopf in einer klaffenden Wunde wieder aus. Shrikk war wieder frei, doch die andere Kreatur war zu Corven geeilt, der Mühe hatte einen neuen Pfeil in den Bogen einzulegen und wehrte die zupackenden Griffe mit seinem Bogen ab.
Shrikk hob einen noch brennenden Ast wieder vom Boden auf und stiess ihn in den Rücken der Kreatur, die sofort laut aufheulte. [plb=leibzehrer] Corven hatte wieder seine Hände frei und setzte erneut zum Schuss an. [plb=bowarrow] Die Gefahr war gebannt. Atemringend schauten sich die beiden schweigend aber erleichtert an: I-i-ich wusste, dass Du-du-du-du mich gut beschü-ü-ü-tzen kannst! Corven begutachtete die beiden leblosen Körper lange: Was waren das für Biester? Shrikk reagierte achselzuckend. Sie kehrten an ihr Lager zurück, aber bekamen kein Auge mehr zu. Mussten aber auf den Anbruch des Morgens warten, weil der Weg im dunkeln zu gefährlich war. [/klang] Als es schliesslich hell wurde, setzten sie ihren Weg fort. Nach einigen Schritten stellte Corven eine Taubheit an seinem Bein fest, und dass Shrikk humpelte. Was ist mit deinem Bein?Es i-i-i-ist t-t-t-t-taub und kribbelt.Zeig mal her! Shrikk nahm auf einem Findling platz, der am Wegesrand lag und legte sein Bein frei.
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Es wies eitrige Bläschen auf und war dort geschwollen, wo die hässliche Kreatur ihn gepackt hatte. Corven kramte im Rucksack nach einem Verband und dem Gefäß mit Daros Tinktur. Er beträufelte damit die Stelle und verband es behutsam. Dann gab er Shrikk einen Ast, den er am Boden fand, als Wanderstock in die Hand und klopfte ihn ermutigend auf die Schulter. Nimm den Stein in die Hand, ich hoffe er zeigt die Wirkung, wie Daros erklärt hat.. Es war nun weitaus beschwerlicher einen geeigneten Weg zu finden. Je höher sie stiegen, desto mächtiger ragten die Felsen empor, bis sich vor ihnen ein Engpass, den sie durchstreifen mussten, zuschnitt. [plb=peakblow]Zwischen den hohen Felswänden rieselten kleine Steine und Staub herab. Wir müssen aufmerksam bleiben, behalt den Felsrand im Blick, falls sich größere Brocken lösen. Vorsichtig liefen sie zwischen steilen Felswänden die Gasse hindurch, als sich hinter Ihnen mit lautem Getöse mehrere Felsbrocken, durch einen starken Windstoß ausgelöst, die engen Wände hinab walzten.[plx=felsrutsch] Der Rückweg war versperrt.
Also mussten sie weitergehen. Am Ende der Passage hing eine alte Hängebrücke über eine tiefe Schlucht. [plb=creakingrope] Deren morsche Planken und wettergegerbten Seile, an denen Fransen herausragten,[plb=peakblow] wankten stark knarzend im Wind und hinterliess nicht den sichersten Eindruck. Wir haben keine Wahl wir müssen diese Brücke überqueren! Prüfend setzte Corven einen Fuss nach dem anderen auf das Holzwerk.
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[plb=mod1] Als Corven den zweiten Schritt auf die morschen Planken der Hängebrücke machte, gaben sie nach und Teile davon fielen, zersplittert in die Tiefe. Ihr Echo vom Aufprall an die Schluchtwände war erst nach einigen Momenten zu hören. [klang=cave][plb=bridgebreak][/klang]T-t-t-tiief! murmelte Shrikk.In diesem Moment ergriff Corven gerade noch so das einzig verbliebende Seil und konnte mit einer verzweifelten Bewegung einen Fuss auf den Absatz stellen. Das war Arschknapp! So hing er kräftezehrend über dem Abgrund. Shrikk hatte sich an sein Bein geklammert um ihn zu halten. Mit seiner anderen Hand holte Corven den Bogen von seinem Rücken hervor. Er platzierte ihn quer über dem Seil, ergriff dann beide Enden der Waffe, damit er sich am Seil nicht die Hände verletzte. Halt dich bloß fest! Wir müssen jetzt rüber. Corven gab den beiden Schwung, indem er seinen am Felsrand hängendem Bein kräftig abstiess. Sie glitten das Seil entlang und stiessen gegen die gegenüberliegende Felswand. Kletter jetzt über mich hoch! Als Shrikk in Sicherheit war, zog Corven sich am Seil auch auf den Felsvorsprung hinauf.
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Nachdem sie schon mehrere Strapazen auf der Suche durchstehen mussten, führte ihr schwer auszumachender Weg Shrikk und Corven weiter auf anstrengenden Steigen durchs Hochgebirge. Missmutig dachte Corven: Wer baut denn eine Bibliothek so weit oben im Gebirge? Die Luft war dünn und alles schien erschwerlicher. Nun mussten sie schon Zeitweise an Felsen hochklettern. Ihre Kräfte schwanden ... .
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Schimmerndes Bernsteinlicht
In grosser Höhe[plb=appearanceofthegriffin] glitt Elyanor, nahezu lautlos, mit seinen ausgebreiteten Schwingen durch den Wind[plb=griffonwings3] und zog grossflächig seine Runden über die mächtigen Gipfel. Zeitweise nutzte er die thermischen Aufwinde, um sich in atemberaubende Höhen zu schrauben. Nur, um sich dann girlandenartig dem Boden entgegen zu stürzen. [plb=elyanorsscream]Aber auch den böigen Wind, um zu beschleunigen, wusste er einzusetzen. Er war in seinem Element. Sein bernsteinfarbenes Federkleid reflektierte schimmernd die aufgehende Sonne, bis er sich schliesslich, abwedelnd auf die Spitze des zerbrochenen Gemäuers des verwitterten Turmes niederliess. Seinem Blick entging nicht die kleinste Bewegung, die Aufgabe die er hatte, war zu bedeutend um nur auch den kleinsten Hauch an Gefahr zu übersehen. Er sah nicht nur besonders weit, sondern vermochte es auch Farben zu erkennen, die andere Lebewesen nicht wahrnahmen.
Scharfsinnig schweifte sein Blick über das Panorama. Er hatte die beiden Gefährten schon lange ausgemacht und beobachtete ihr langsames vorankommen. Sie stellten für Ihn keine Bedrohung dar, jedoch beschloss er sich ihnen zu nähern, damit sie sich erklären mussten. [plb=griffonwingspower]Mit einem kräftigen Flügelschlag legte Elyanor beide Schwingen eng an den Körper und schoss pfeilschnell in Richtung der beiden durch die Luft. Shrikk stellte in der Ferne fest: D-d-d-das glitzernde dort i-i-i-in der Luft kommt näher! Corven war alarmiert, denn als er aufsah, bemerkte er das glänzende Federkleid und die ungewöhnlichen Gliedmaßen. Das ist kein normaler Vogel! Sei auf der Hut! Ich glaube, das Tier ist groß. Kaum hatte Corven seinen Weidenbogen bereit zum Schuss gespannt, war der Greif schon so nah, dass er die beiden umsegelte. Corven visierte das Ziel an und liess Pfeile mit Präzision durch die Luft auf die Kreatur zuschnellen. [plb=elyanorsadvice]Doch das mächtige Tier wich elegant und geschickt dem Beschuss aus.
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Nicht einmal einschüchtern liess es sich. In Ihrer Notlage, hörten sie urplötzlich eine tiefe, ehrfürchtige Stimme: Ihr seid auf dem falschen Weg, kehrt um! Mit einem in der Luft vollzogenen Salto, liess Elyanor sich auf den Felsen neben den verwunderten Gefährten nieder, breitete seine mächtigen Flügel aus, sodass er die Sonne darunter verbarg und sie in seinem Schatten erstarrten. Dann sprach er: Erklärt Euch Wanderer. Dieser Ort ist jedem Lebewesen versagt. Shrikk suchte in der Nähe unruhig nach einem Versteck. Das Mo-mo-mo-monster wird uns fressen. Ergriffen antwortete Corven mit zitternder Stimme: Wir suchen jemanden, und werden Dich nicht stören und weiterziehen, sobald wir den ihn gefunden haben! Daros schickt uns - wir suchen Antworten, er meinte ein Bibliothekar könnte uns weiterhelfen. Weisst du wo wir Ihn finden?Der alte Knabe ... . Nun, ihr sucht mich! Ich wache über das Wissen der Welt! Daros selbst, hat mich früher im Turm besucht.Euch? Ich bin überrascht. Ihr könnt sprechen, und seid eine eindrucksvolle Kreatur, die ich, bis jetzt nicht kannte.
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Es ist nützlich, dass nur wenige von meiner Existenz wissen. Doch stellt Euch jetzt dieser Frage. Was ist Daros liebster Geschmack? Corven überlegte einen Moment, damit er die Frage nicht irrtümlich auffasste. Kräuterbier natürlich!Nun, ich sehe, ihr kennt Euch. Das soll vorerst genügen. Aber ich behalte Euch weiter im Blick. Ich vertraue Daros, er würde nie vorschlagen mich aufzusuchen, wenn es einen anderen Weg gäbe. Was genau ist denn Euer begehr? [plb=erkenntnis]Elyanor legte seine Flügel an und nahm eine entspanntere Haltung ein, während er auf Corvens Antwort wartete. Ich trage ein Mal eines geisterhaften Wesens, das mir unbekannt war. Es lässt sich mit herrkömmlichen Mitteln nicht heilen und verusacht starke Ohnmachtsanfälle und düstere Visionen. Seht selbst. Corven entschnürrte seine Lederrüstung und legte die Wunde frei. Als Elyanor das Mal sah, dachte er in seinem Innersten :Die Vergangenheit lässt uns wohl niemals in Frieden ruhen? Nachdenklich betrachtete er die Verletzung.
Mir scheint, ihr seid einer alten Gefahr zum Opfer gefallen. Daher gewähre ich Euch Zugang in die Hallen des Archivs, damit Ihr einer Lösung näher kommt. Sucht nach Büchern in denen ihr mehr Wissen von Dryaden erlangt. Sie wären die einzigen, die solche Wunden lindern könnten. Corven kratzte sich am Kopf. Dryaden? Was sind das für Geschöpfe? Mir wird klar, es gibt noch viele Geheimnisse zu entdecken.Ein Menschenleben ist kurz und es gibt aus der vergessenen Vergangenheit viel zu lernen. Doch seid vorsichtig, es befinden sich nicht nur Bücher darin. Weitere Dinge von denen Ihr nichts ahnt, sind dort verborgen. Ihr dürft passieren. Elyanor holte mit seiner Klaue einen Schlüssel, der an einer Kette um seinen Hals hing, unter dem Federkleid hervor. Diesen Schlüssel werdet Ihr brauchen! So folgt dem Grat weiter nach Osten, hinter dem nächsten Berg könnt ihr den Turm nicht verfehlen.
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[plb=griffonwingspower]Er schlug seine gewaltigen Schwingen aus und entfachte einen mächtigen Windstoß, der ihn in die Luft hob. Dabei löste sich eine schillernde Feder, die Shrikk sogleich in Augenschein nahm. Bevor Elyanor weiter aufstieg rief er: Pfeift drei mal laut, wenn Ihr wieder zurück seid. Ich bin in der Nähe. Shrikk bekam seine Angst jetzt etwas unter Kontrolle, aber blieb noch skeptisch. Doch er konnte sich nicht wiederstehen, die Feder für sich zu beanspruchen. Mit freundlichem Ton bemerkte Elyanor: Ihr kleinen Kobolde ward schon immer dem Glanz ganz angetan. Als Corven das hörte, fragte er:Sagt bloß, Euch sind Geschöpfe wie Shrikk bekannt?Das sind sie. Ihresgleichen waren vor unzähligen Monden wiederkehrende, als auch flüchtige Wegeskreuzer in der Welt. Wie viele Zeitalter mochte Elyanor bereits über Aer’Thalas gewacht haben und was wusste er noch? Nickend und Zeugnishaft erwiderte Corven:Habt Dank für Eure Güte! Das sind wahrlich bedeutende Erkenntnisse. Komm, Shrikk, lass uns tun, wie uns geraten wurde.
Den Anweisungen folgend, stiegen sie den Gebirgspfad hinauf, bis er sich öffnete und den Blick auf den Turm offenbarte. Der Anblick der zerfallenen Mauern und des verschütteten Eingangs, über dessen Geröll sie mühsam klettern mussten, erfüllte sie mit Ungewissheit darüber, was sie im Verborgenen erwarten würde. Im Inneren des Turmes, dessen Ausmaß von aussen nicht erahnbar war, standen beide vor einer schweren Eichenholztür. Corven nahm den reich verzierten Eisenschlüssel und steckte ihn in das schwere Schloss. Es klemmte. [plb=keystruggle] Er begann etwas an der Tür zu rütteln, während er den Schlüssel weiter justierte. [plb=thalasdoors]Mit einem ruckartigem Klick sprang sie plötzlich knarrend auf. [klang=hoehle]Mit Feuerstein und Zunder entzündete der Jäger eine, der an der Wand aufgehangenen Fackel, [plb=burningtorch] nahm sie und erleuchtete damit den Gang in die tief nach unten führende Wendeltreppe und verbrannte grosse Spinnenweben ... hier war lange niemand mehr.
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[plb=ancientlibrary]Über schmale Stufen[plb=stonestairs] wagten sie sich weiter vorsichtig nach unten, wirbelten Staub auf und gelangten in einen Raum, vor dem sich Ihnen eine riesige Kuppelhalle mit unzähligen, verteilten Regalen, die hoch in den Raum ragten, eröffnete. Darin waren abertausende Bücher aufbewahrt, obwohl im fahlen Fackelschein nur ein kleiner Bereich zu sehen war. [plb=stonestairs]Ihre Schritte auf dem Marmorboden hallten laut durch die Gänge der alten Bücherwände. An den hohen Wänden zogen sich ringsum Galerien auf weiteren Ebenen mit Regalen, die über Leitern verbunden waren. Viele alte, kaputte Dinge lagen verstreut auf dem Boden, sodass es den Eindruck machte als hätte man die Halle eilend verlassen. Einige von den mächtigen Regalen waren sogar umgekippt. Solch ein Durcheinander. Wenn es hier etwas zu finden gäbe, wo sollte man dann beginnen? Corven, s-s-s-sei mal kurz ruhig.[plx=furz] Corven schlug die Hände vors Gesicht: Sag mal Shrikk, was soll das denn jetzt? Shrikk kicherte leise: I-i-ich wollte nur mal die A-a-a-akkustik testen!
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[plb=stonestairs]Langsam schritten beide suchend weiter durch das schier unendliche Archiv von Aer’Thalas. Corven nahm sich ziellos einfach ein Buch aus dem Regal rechts von Ihm. Als er es aufschlug, stellte er fest, dass er die Schrift nicht entziffern konnte. Die Form der Buchstaben hatte er noch nie gesehen. Auch das noch. Ich hoffe, der Greif weiss was dort steht? Sonst müssen wir uns also auch noch um einen Übersetzer kümmern. Gänzlich unvermittelt riss Shrikk, dem verblüfften Jäger das Schriftstück aus der Hand. [plb=kennenlernen]D-d-d-a steht. ... n-n-nehme zwei B-b-b-blätter Klauenakelei und v-v-v-verreibe sie in ... Mit aufgerissenen Augen unterbrach Corven ihn: Du kannst das Lesen?N-n-n-natürlichDu überrascht mich immer wieder, Shrikk. Wo hast du diese alte Sprache gelernt?Früher war alles so ge-ge-ge-geschrieben! Und ich sammle schon s-s-s-sehr lange Schätze. D-d-d-dazu muss man auch m-m-m-al Schatzkarten lesen.
Dann können wir unsere Suche jetzt gezielter fortsetzen. [plb=hiddenarchives]Halten wir Ausschau nach Büchern über Dryaden. Sag mir nur, um welche Zeichen es sich handelt, oder wo solche Bücher hier einsortiert sind. Sie gingen viele Abschnitte an den Kassettenwänden entlang, als Shrikk einen einzelnen Folianten vom Boden aufhub. Er zeigte mit dem Finger in der entfaltenen Seite direkt auf ein Wort, trennte dieses Stück heraus und gab den Fetzen an seinen Begleiter. Ha-ha-ha-halt danach Ausschau!Gut. Du suchst hier weiter und ich werde derweil auf der anderen Seite suchen. Wir bleiben nur so weit getrennt, wie wir uns gegenseitig hören können.Na-na-na-na gut. G-g-geht vi-vi-vi-vielleicht schneller. Corven orientierte sich jetzt auf die unerkundeten Bereiche und schritt systematisch das Gewölbe durch.
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Etwas langes, weisses weckte Corvens Aufmerksamkeit in der Dunkelheit. An einem alten, massiven Bücherregal lehnte tatsächlich ein Bogen. Damit hatte er nicht gerechnet. Zwar vermutete er bereits, dass hier unten ein Kampf stattgefunden hat, aber wer würde solch eine prächtige und meisterliche Waffe zurücklassen? Vorsichtig nahm er die staubige, von Spinnenweben behangene Waffe in die Hand, und stellte erstaunt fest, dass sie sehr leicht war. Er lag beinahe schwerelos in seiner Hand und war dennoch vollkommen ausbalanciert. Ungläubig inspizierte er den Bogen genauer. [plb=hiddenarchives]Er war aus einem sehr großen Knochen gefertigt. Dazu fiel ihm kein Tier ein von, dem es stammen könnte. Fein gearbeitete Verzierungen schmückten den Bogenrücken, ohne dass das Stück dadurch an Stabilität verlor. Sie zeigten Greifenartige Darstellungen. Der Griff war aus einem Stück Leder ummantelt, das immer noch geschmeidig in der Hand lag. Das Material der eingespannten Sehne kam ihm bekannt vor. Es war ungewöhnlich fest und nahezu unnachgiebig. Als Corven sie vorsichtig spannte,
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spürte er, welche Spannung sich in den Wurfarmen entwickelte: Dadurch musste sich eine ungeheure Kraft aufbauen lassen. Der Bogen ist bestimmt schneller, als alles was ich bisher kenne. Dachte er bei sich. Wie lange der hier wohl schon rumliegt? Corven wollte den letzten Zweifel ablegen, ob er einen Diebstahl beging und schulterte die Langwaffe quer über seinen Rücken. Um sich selbst zu überzeugen dachte er noch laut: Wird schon keiner vermissen ... bevor er hier weiter verstaubt oder womöglich noch zerfällt ... . Um sich nicht weiter ablenken zu lassen, nahm er wieder die Suche nach Informationen auf. Doch jene Zeichen, wie auf Shrikks Papierstück konnte er nirgends finden, so gründlich er danach auch suchte. Dann beschloss er zu seinem Gefährten zurückzukehren, um dann mit Ihm gemeinsam in einer der höheren Ebenen weiterzusuchen.
Shrikk kletterte teilweise an den Nischen der Bücherwände entlang, um die unerreichbaren Werke zu inspizieren. Corven kam auf achselzuckend auf Ihn zu: Lass uns die nächste Etage gemeinsam durchsuchen! Shrikk nickte und folgte dem Jäger über die Leiter auf die nächstgelegene Ebene. Oben sprang er aufgeregt hin und her. Hi-hi-hier steht was von Ve-ve-ve-vergessenen Völkern. Wa-wa-warte, ich finds sch-sch-schon. Es sah so aus, als hätte er eine Fährte aufgenommen. Blitzschnell schritt er über die Empore von Regal zu Regal, bis er schliesslich auf ein hoch einsortiertes Buch zeigte: Da-da-da-da stehts! Corven holte das Buch und übergab es Shrikk: Les mal vor, was steht drin? Shrikk durchblätterte einige Seiten. W-w-w-weiß nicht, obs uns hi-hi-hi-hilft?Was steht denn dort überhaupt?
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Als sie ein Podest erreichten auf dem ein Pult stand, bei dem etwas rundes unter einer grauen, staubigen Decke verborgen gehalten wurde.
Von dem Objekt schien ein [plb=humming] leises Summen auszugehen. Corven wurde unwohl. Shrikk konnte seinem Drang nicht wiederstehen, das Geheimnis zu lüften und ergriff den textilen Überwurf, noch bevor Corven etwas hätte dagegen tun können. In diesem Moment breitete sich in Corven erneut ein Gefühl der Ohnmacht, tief in seinem innersten, aus. [plb=sardosscontact] Sein Mal pocherte stark. Es wurde zunehmend schwerer den Körper zu koordinieren. Obendrein hörte er jetzt auch noch Stimmen. Die Kugel, die Shrikk freigelegt hatte, bildete auf der Stelle einen leuchtend, lilafarbenen Dunst um ihn. Obwohl es ihm schwerfiel, sich zu bewegen, sah er, dass Shrikk von all dem nichts mitbekam. In aller Seelenruhe inspizierte der Kobold die farbige Kugel. Corven versuchte ihn zu rufen, doch er konnte keinen Laut mehr hervorbringen. Er war total versteinert.
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Wie aus dem Nichts formte sich in den aufsteigenden Schwaden vor Ihm eine Gestalt, die ihre Arme nach ihm ausstreckte, um ihn zu erreichen. Ohne vorzurücken stand sie plötzlich näher. Mit jedem Pochen seines Mals schien der Abstand zwischen ihnen geringer zu werden. Inmitten der ihn umkreisenden Stimmen löste sich plötzlich eine einzelne, deutlichere Silbe heraus. Endlich! Er spürte, dass all seine Visionen, die er bis jetzt durchleben musste, hier verschmolzen waren und sich weitere schreckliche Bilder im Kopf bildeten. So real, aber dennoch ungreifbar. Corven fühlte sich an einen anderen Ort versetzt, der ihn immer mehr einnahm. Als Shrikk sich dann doch umdrehte, schaute er entsetzt und kam dann eilig auf Corven zu. Er sah, dass Corvens Augen in völligen Weiß versunken waren. Händefuchtelnd versuchte Shrikk Corvens Aufmerksamkeit wieder zu gewinnen, und wirbelte die Hände vor seinem Gesicht. Der Kobold schrie Corven laut an.
Doch er hörte ihn nicht. Corven sah nur wie er den Mund bewegte und aufgeregt vor ihm herum gestikulierte. Shrikk schaute zur Kugel, die jetzt deutlich heller leuchtete, hielt sich erschrocken den Kopf, um dann schleunigst zum Podest zurückzukehren. Er stieß die Kugel mit einem Tritt vom Podest, doch beim Aufprall, zeigte sie nicht mal einen Kratzer auf der spiegelnden Oberfläche. Also suchte Shrikk die alte Decke, um sie über die leuchtende Sphäre zu werfen. Als dies geschah, kippte Corven ohne Umschweife nach vorn auf den harten Marmorboden. In der Hoffnung zu helfen holte den Stein hervor und legte ihn in Corvens Hände, schüttelte den regungslosen Körper und wartete gebannt ab. Dann waren einzelne Zuckungen in Corvens Beinen waren die einzigen Regungen. Ergebnislos träufelte der Kobolt dem Jäger etwas Flüssigkeit mit dem Wasserschlauch über dem Mund. Bis ihm einfiel, dass such im Rucksack noch Tränke, die vielleicht helfen könnten, befanden. Nur war es unsicher in welchem Gefäß das Gift gefüllt war. Rot oder B-b-b-blau? R-r-rot oder B-b-blau?
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Als sich Shrikk den Kopf zerbrach, ballten sich Corvens Hände ausserhalb des Sichtfelds, zur Faust. Ein tiefes stöhnen liess Shrikk von den Tränken ab. Corven kugelte sich auf die Seite. Wo, ... wo bin ich? ... Ich habe so eine K-k-k-kugel schonmal ge-ge-ge-gesehen. Dort wo ich den Stein her habe[/klang]
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Windschatten
Daros folgte aufmerksam dem Pfad, der umschlossen von hohen Bäumen, tiefer in den Wald führte. [plb=cadrielscunning] Ein Hinterhalt schien hier Perfekt. Kein Zeuge konnte erkennen was hinter der Biegung vor sich ging, ausserdem dämpfte der dichte Bewuchs weitgehend auffällige Geräusche. Einige hundert Schritt weiter verstummte der Vogelgesang, [plb=rustlingleaves] lediglich das Rauschen der Blätter im leichten Wind umhüllte das Areal. Daros blieb stehen und dachte: Wo steckt sie? Einige Momente später rief er laut in den Wald: [plb=dangerincr]Ich weiss, Ihr steckt hier irgendwo! Auf was wartet Ihr?. Nichts geschah. Zögernd wartete er noch einen Augenblick, um dann weiterzugehen. Und schon wickelte sich eine Schlinge vom Boden um seine Beine [plb=ropetrap] und zog ihn kopfüber unter das Blätterdach.
[plb=cadrielscunning]Alter Mann! Ihr macht es mir zu leicht. Stürzen gleich Eure Stiefellecker zu Hilfe? Zappelnd antwortete der Gefangene: Wollt ihr mir ein Bein ausreissen? Ich bin allein!Wie habt ihr mich überhaupt gefunden? erwiderte die Stimme, ohne den Blick unter Ihrer Kapuze preiszugeben. Ich denke, Ihr könnt Euch revanchieren.[plb=cadrielscunning]Ihr wollt mich wohl verspotten? Erst verstösst Ihr mich wie einen verlausten Köter, und denkt ich krieche zurück an den Napf? Ich hätte Euch hinterrücks einen Dolch zwischen eure klapprigen Rippen stecken können. Daros antwortete gelassen: Und doch, habt ihr es nicht getan. Seht doch, Vigor ist lange tot. Würde ich auftauchen, wenn mir nichts daran läge? Mit elegantem Sprung auf einen niederliegenden Ast, kam die in eng, mit Blättern verzierten Hosen, gekleidete Blondine näher und sah Ihrem Opfer tief in die Augen. Schlitzäugig durchschnitt sie das Seil und liess Daros stumpf gen Boden fallen. [plb=bodyhighfall] Mit einem Salto, den Umhang hinter sich ziehend, [plb=cloak] landete sie neben dem,
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sich auf die Arme stützenden, alten Mann. Lachend wand sie sich zu: Seid froh, dass ihr noch ein bisschen Zeit habt, bevor ihr es segnet. Daros kam auf die Beine. Windschatten, sagte Daros leise. Ein kaum merkliches Lächeln lag unter ihrer Kapuze. Dann erinnert Ihr Euch also.Man vergisst Euch nicht, erwiderte er. Nur den Augenblick, in dem Ihr auftaucht.Eure Schmeicheleien, sind nutzlos, Greis. Aber wäre es nicht auch besser, ihr könntet Euch wieder überall frei bewegen? [...]
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Cadriel stülpte den Sack über Daros Kopf, sodass er nicht sehen konnte, wo ihr Unterschlupf versteckt war. Nachdem sie eine Weile durch den Wald gelaufen waren, blieben sie stehen und den Geräuschen nach zu Urteilen, klang es, als wäre eine hölzerne Klappe geöffnet worden. Nun, seid vorsichtig, wenn ihr die Sprossen heruntergeht. Einem weiteren Fall wäret ihr in eurem Alter nicht gewachsen. erwähnte die Assasine beiläufig. Daros stieg anscheinend eine klapprige, dürftig verschnürte Holzleiter herunter und Cadriel schloss über ihm die Klappe. Als er wieder sehen konnte, ahnte er wo er sich befand. Raffiniert, das muss man Euch lassen. Einfach unter die Erde gekrochen, und schon seid Ihr aus dem Blickfeld. Er sah sich um, und musterte die spärlich eingerichtete Behausung. Einige Kerzen waren im Raum verteilt. Daros fiel spartanisch ein Schlafplatz auf. Dessen Boden war mit etwas Moos bedeckt, auf der eine alte, speckige Decke lag, und einer weiteren, die offensichtlich dem Erwärmen diente. Die zwei hölzernen Kisten wurden vermutlich als Stuhl und Tisch verwendet.
Ein Kübel fristete abseits, in der dunkelsten Ecke, sein dasein und war vermutlich für menschliche Bedürfnisse dort bereitgestellt. Dieser sah für seinen Zweck noch relativ gebräuchlich aus. In die Wände waren Nischen gegraben, sodass dort Nahrung und andere Güter abgelegt werden konnten. Hin und wieder ragten einige abgeschnittene Wurzeln aus den Wänden. Die behelfsmäßige Feuerstelle war unter einem Baumstumpf platziert, der wohl auch die Frischluftzufuhr hier unten war. Als Daros sich weiter umsah, bemerkte er zwischen einem Haufen Kleider ein Stück Stoff, auf dem das Widderwappen hervorschien, das einst nur von Bediensteten des Königs getragen werden durfte. Sie hat es nicht weggeworfen.Ihr könntet mal wieder in einem richtigen Bett schlafen!So unrecht, habt Ihr da nicht. Auch wenn man es Euch nicht ansieht. Wird ganz schön feucht und muffig, wenn's draussen ordentlich schüttet. Kochen ist hier nur unter Atemnot zu ertragen.
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Als Daros und Cadriel auf der Burg eintrafen, war die Sonne schon einige Zeit unter dem Horizont versunken. Daros öffnete die Tür zum Turmzimmer als Cadriel dahinter ihren Fuß über die Schwelle setzte. Als Ezekiel verwundert dreinschaute: Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Daros versuchte zu argumentieren, wie dringend sie jetzt aufbrechen mussten, und dass er Cadriel soweit vertraute, wie es nötig erschien. Ezekiel verzog sich wortlos auf den Balkon und blickte in die Weite des grenzlosen, azurfarbenen Meeres in der klaren Dunkelheit hinaus. In der weiten Ferne war das Eismeer kaum auszumachen, das erst durch vereinzelt treibende Schollen angedeutet wurde. Das Mondlicht ließ seinen silbernen Glanz auf den Wellen spiegelnd tanzen. Fast strahlenumwoben, wirkte er so hell, dass sich der Nimbus um ihn über dem Nebel des Meeres stark zu einer Korona erhellte. Nach einigen Momenten folgte Daros. Sternengefüge predigt.
Nach der Ertönung des Horns waren am nächsten morgen alle Verpflichteten auf dem Vorhof eingetroffen. Widerspenstig begann Ezekiel mit der Ansprache. Während ich mit Daros unterwegs sein werde, wird Cadriel von mir als Stellvertreter ernannt. Mit abwertenden Gelächter rief einer von den Männern: Weibsbild, ... . Mit einer blitzartigen Bewegung ergriff Cadriel den, unter ihrem Umhang am Rücken versteckt gehaltenem Dolch an dessen Spitze und schleuderte ihn unausweichlich und präzise in das Zentrum der Weichteile des Rekruten. Der Knauf des Griffs traf mit voller Wucht ins Ziel und der Erschrockene sank mit schmerzverzogenem Gesicht in den Staub. Im selben Moment wichen die anderen Anwesenden ruckartig einen Schritt zurück. Das nächste mal erwischt dich die Klinge! Ezekiel wollte gerade sein Wort erheben, als Daros ihm zähneknirschend zuwarf: Vertrau mir.
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Das Raunen im Zwielicht
Alles klang anders. [plb=inthetwilight] Weit entfernt, nahezu undeutlich und nachhallend. Mehrstimmige übereinanderliegende, dumpfe Wortfetzen und hörbare Gedanken durchbrachen das Rauschen des Hintergrundes und zogen vorbei. [plb=torturedscream] Mitunter überzogen eruptiv quälende Schreie die bleierne Starre der Agonie. Es war weder Tag noch Nacht. Diffuses Licht durchflutete nebelartiges Gewebe, nicht grell, sondern blass und verzerrt. Ein dunkler, schwerfälliger, lilafarbener Schleier lag über allem. Linien verschwammen, und zogen Schatten nach sich. Schwankend zeichneten sich Konturen in der Ferne, aber nie klar zu erkennen. [...] Keine Leere, dennoch bedrückend eng. Beklemmend, wie ein Gang durchs Wasser. [...] Aus dem Nichts bildeten sich, zunächst formlos, hellblaue Konturen zu Personen. Bis die Szenerie klarer zu einem Gefüge wurde, Menschen vollzogen Handlungen. Eine Illusion? Wie ein vergangenes Echo, einem Schauspiel, dem man lethargisch zusah. Bis es genauso unerwartet verblendete, wie es erschien. Facetten verblassten.
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Mitunter waren Stimmen direkter wahrzuvernehmen. So, als wenn sie jemanden zu sich rufen wollten. Es klang nach alten Mitstreitern, die Kontakt aufnehmen wollten. Doch woher genau kamen sie? Ziellos suchend, irrte eine Präsenz zwischen den Schleiern der Umgebung. Doch Projektionen allein waren nicht von Interesse. Risse, die wie Fenster in die reale Welt zeigten, nicht eintönig, sondern farbenreicher, waren das Ziel. Nur dort konnte man etwas erreichen und in die Gedanken der Anwesenden eingreifen, um sie zu manipulieren. Doch sie tauchten spärlich auf. So, wie er vor kurzem den Geist des Menschen erreichte, der vor Ihm erschien. Als er durch einen Ebenenriss seine Gedanken Infiltrieren konnte.
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Wandelbares Siechtum
Nachdenklich blickte Wetzlaff aus dem Fenster hinaus auf das Treiben im Hafen. Eifrig sortierte er seine losen Beschwörungsformel, die er akribisch erarbeitet hatte, um sie erneut zu durchzusehen. Kein Mensch hätte meine Wachen, Siegel und Augen zugleich überwunden. Aber du hast sie nicht überwunden, kleiner Klunkerkobold. Für sie warst du niemals eine Gefahr. Erlöste Mondkonstellation -> Ritual vorbereiten. Suche nach weiteren Sternensphären. Wo ist der vierte?
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...
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Sternstunde
Die Gruppe trifft sich und muss sich wieder teilen.
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Schattenwandler
Die Erlösten bereiten agieren.
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Das ewige Firnmeer: Frosthauch
Im Schatten einer Anhöhe,[plb=eissturm] um den unbarmherzigen Eisstürmen zu trotzen, lag das Dorf Firnwacht. [plb=firnwacht]Am Rand der Eisödnis war es die letzte Siedlung vor der Ungewissheit des unendeckten Landes. Dort standen einzelne, in einem Kreis angeordnete Zelte, deren nach oben verjüngenden Gerüste aus dem wenigen, kargen Treibholz der Küste, errichtet worden waren. Jene Behausungen waren mit wetterfesten Tierhäuten gegen die Kälte isoliert. Aus jeder Öffnung an der Spitze stieg Rauch auf, der vom Wind sogleich beiseitegedrückt und zerrissen wurde, bis er gänzlich verging.[plb=eissturm] Enyo Unar Nohrson koordinierte in seinem gepflegtem Pelzornat vom grossen Lagerfeuer aus die Arbeiten, die unter den wetterwidrigsten Bedingungen das Überleben der Bewohner sicherten. Keiner legt sich schlafen, bis die Vorräte im Lagerzelt verstaut sind! Die Natur und das Wetter kannten, so hoch im Norden kein Erbarmen. Die wenigen Vorräte mussten streng rationiert werden und wurden nur spärlich durch die tagelangen Streifzüge der Jäger aufgefrischt.
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Der Trupp aus einigen Stammesangehörigen wurde meistens von einer kleinen Meute Schneehunde begleitet,[plb=eissturm] die die Jagd etwas erleichtern sollten. Sie trugen hauptsächlich selbst angefertigte, durch Riemen verstärkte Knochenspeere, in deren Spitzen Einkerbungen als Widerhaken eingeritzt waren. Zum Verarbeiten der Beute führten sie kurze Aufbrechmesser mit sich. Firner kerben die Stangen mit der Anzahl ihrer erlegten Weißmammuts. Denn in dieser weiten, kargen Gegend war es äusserst beschwerlich, die Fährte von Wild aufzunehmen oder gar Beeren und Früchte zu ergattern. Einige Jäger hatten sich auch auf das Eisfischen mit Ihren Stangenwaffen spezialisiert.[plb=eissturm] Selbst im Sommer wuchsen kaum mehr Flechten, von denen sich das jagbare Wild ernähren konnte. Zudem hatten sie herausgefunden, dass man einen wohltuenden Tee aus Flechten und Algen herstellen konnte. Die Firner, wie sie im übrigen Valoryen genannt wurden, waren stolz auf ihre Unabhängigkeit, die bisweilen auch Opfer erforderte. Nicht allen würde es gelingen, sich gegen den eisigen Griff der ewigen Winterlichkeit zu behaupten.
Als der Spähtrupp von seiner Erkundung zurückkehrte, wurde er bereits von Enyo erwartungsvoll empfangen. Konntet ihr Mammuts aufspüren?Gewiss! 17 Meilen nordwestlich von hier.Dann lasst keine Zeit verstreichen! Männer, holt die Hunde! Sobald ihr Eure Finger aufgewärmt habt, ziehen wir los![plb=snowdogs]Die an Pfählen angebundenen Hunde bemerkten sofort, dass sie gebraucht wurden und sprangen aufgeregt hin und her. Zwei Stammesmitglieder hatten die Aufgabe sich um den Schlitten zu kümmern, der dazu diente die Beute zurückzutransportieren. Die Übrigen holten ihre Speere und versammelten sich am grossen Lagerfeur. Mit einem geeintem Schrei ermutigten sie sich für die Jagd und zogen in Richtung, in der die Herde gesehen worden war. ... Hinter den aufgetürmten Schneeverwehungen und dem Brucheis, verharrten die Jäger in Sichtkontakt zur Herde. [plb=mammuts] ... Konnte ein einzelnes Tier getrennt werden, so war die Jagd erfolgsversprechend. ... Corven und Shrikk [plb=frostweite] in der Frostweitenwüste
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Nachdem Corven und Shrikk Elyanor im Hochgebirge begegnet sind, erhalten sie vom Greif den Schlüssel zum Turm von Aer’Thalas, dessen Gewölbe unterirdisch in das Gebirge ragt. Neben den Informationen in einem Buch, was keiner Lesen kann ausser zufällig Shrikk (altvalorysch), dass eine Dryade über die Macht verfügen sollte den Bann den Schattengriffs zu lösen, erfahren Sie ausserdem, da Sie einen Blick in die Sternensphäre werfen konnten, dass sich die Ebenen schon vermischen, weil die Erlösten grosse Macht aufgebaut haben. Nachdem Sie die Dryade gefunden hätten, würden sie sich der Sache annehmen und mit Daros zusammen eine Lösung suchen. Elyanor kann die beiden nicht begleiten, weil der Turm Schutz braucht, weil die Sternensphäre vorerst hier bleibt. Corven trifft Daros später und erzählt ihm von der Sternensphäre. Daros und Ezekiel bergen die Sternensphären / Flechten und Moose bedeckten verschlungene Wurzeln.
[...]
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Auf Messers Rücken
Aus der Esse gezogen, zischte der heisse Stahl laut und dampfend im kalten Wasserbecken nach. [plb=blacksmith] Langsam wich der dichte, beißende Qualm dank des Luftzugs, durch den in der Decke eingelassenen Abzug, aus der Kammer. Der mächtige Hammer prallte präzise mit Wucht auf die bläulich, weisse Schmiedglut. Funken flogen bei der Bearbeitung seitlich davon, und brannten sich teilweise in die stark abgenutzte Lederschürze ein. Hin und wieder blas er mit dem Balg, dass Feuer im Ofen wieder an, um es heiss zu halten. [plb=stahlfunkenflug] Hier war Justhaan mit sich im Reinen, obwohl der Schweiss durchgängig von seinem kahlrasierten Kopf floss. Es lief über seine starken, sehnigen Schultern und Arme, aber erreichte nie den Boden, weil er längst verdunstete, bevor es dazu kam. Zeitweise stahlen sich in kühlen Nächten sogar Soldaten unauffällig zu ihm, weil es immer drückend warm war. Lange hielt man es ohnehin nicht aus, aber zum Aufwärmen war es recht nützlich. Hinzu kam noch der Lärm, den die Arbeit erzeugte. Er arbeitete immer noch, obwohl alle Lichter auf der Burg weitgehend gelöscht waren.
Lediglich die Wachen am Tor und auf den Türmen schlugen sich mit ihm die Nacht um die Ohren. Justhaan nahm nichts von dem wahr, was vor seiner Werkstatttür geschah. Für die Wache war es schwer, die Augen offen zu halten, solange nichts ungewöhnliches geschah.
Cadriel weisst an, Falkenfedern zu besorgen um Pfeile damit auszustatten. Ezekiel und Daros geraten an Informationen und entkommen knapp. Unter Cadriels Führung wird Burg Schimmerstein angegriffen.
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Labyrinth aus Eis
Wie aus den alten Büchern im Turm von Aer 'Thalas beschrieben, [plb=perhapsiscaleth]gab es früher mal eine Dryade irgendwo in der Frostweitenwüste, die den Menschen nicht fremd war. [plb=iscaleth] Eine lange, strapaziöse Wanderung durch die durch Stürme geprägte Eiswüste beginnt. Unterwegs werden sie von einem Eiswitwer und anderen Kreaturen verfolgt. Shrikk erdroht zu erfrieren und Corven muss ihn auf einer Trage ziehen. Wodurch schliesslich beide an Erschöpfung leiden. Schliesslich gelangen Sie zu einem Eiskristallpalast, und erahnen, dass dies die Zuflucht der Dryade sein muss. Innerhalb des Eispalastes fanden sie ein verwirrendes, mit unzähligen Gängen verzweigtem Labyrinth. Mit einem Trick gelang es Corven das Zentrum zu finden, in dessen sich ein warmer Raum mit einem Brunnen befand.
Reise durch trostlose gegend übergang zum Eisland. Vereinzelt wirbelten tänzelnde Schneeflocken durch die Luft, die sich sanft auf den gefrorenen Boden niederliessen. Schaufel. Schlitten. Kompass. Unter dem Gewicht knirschend, langsam vorwärts. Keine Sicht. Blizzard erschwert.- Amgriff Frostschweife. Der Dryade würde es nur mit einem Opfer von beiden gelingen, den Bann zu brechen. Corven verliebt sich in Minova.
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Corven wählt den Tod zur Begleichung seiner Lebensrettung von Shrikk, weil er sein dasein als nicht notwendig hält und er mehr sinn darin sieht, jemanden zu helfen. Minova schreitet ein. Ein sterbendes altes Volk rettet noch einmal Leben.
Corven wollte sterben — aber erhält durch sie die Pflicht zu leben.
Shrikk wird nicht nur vom Blutschwur befreit, sondern durch ein Opfer erlöst.
Minova verschwindet, aber ihr letzter Wille bleibt in beiden weiterbestehen. Minova stirbt nicht, weil sie Corven liebt.
Sie stirbt, weil sie als letzte Dryade noch einmal tut, wofür ihr Volk einst stand: Leben bewahren.
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Unter dem Silberlicht
Wiedersehen.
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Im Zenit der Epakten
Finale. versuchen die Erlösten ihre Sternensphäre mehr kraft zu verleihen Daros wird alt. alle Sternensphären müssen gefunden werden , aber der letzte 4. (woher) bleibt in Hand der erlösten.
Dies ist eine Hörprobe aus Valoryen Saga 1 - Blutschwur auf dem Schattenpfad. Gute Unterhaltung.
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Aus der Chronik Valoryens
In grauer Vorzeit, vor unzähligen Jahrtausenden, [plb=eversincebefore] lag das Land einst brach und Dunkelheit überzog es. Stürme und Unwetter tobten über Berge, dem Meer und verwaisten Ebenen. Loderndes Feuer regnete aus den düsteren Wolken auf die karge, eisbedeckte Erde nieder. [plb=Celestialbeing] Als vier helle Sterne kometenhaft, mit lang gezogenem, silbrig schimmernden Schweif, vom Himmel fielen. Aus ihnen stiegen Wesen empor, die es vermochten, das Chaos zu beherrschen und formten das Land nach Ihren Vorstellungen und Werten. Der Himmel und das Meer beruhigten sich, sobald wuchsen überall prachtvolle Pflanzen und Tiere strichen über diesen Kontinent. So vielfältig, dass manche von Ihnen sich in sonderlicher Gestalt und Lebensweise bildeten. Unter anderem formten sie auch Greife, die sie beritten um über ihr Werk zu wachen. [plb=gryffincry] Denn es lag in der Natur Ihrer herausragenden Kunstfertigkeit und der Fähigkeit die Elemente zu kontrollieren. Jeder einzelne unter Ihnen war besonders mit einem Element vertraut. Doch die Wesen waren uneins über Ihre Schöpfung und gerieten in Streit.
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So kam es, dass jedes Wesen in eine Himmelsrichtung zog um nach seinen eigenen Wunsch zu wirken. Dort lebte jeder für sich. Doch sie waren Einsam und, bis auf die Greifen, konnten die Tiere nicht sprechen. [plb=traveler] Damit sie Gesellschaft hatten, sollten Lebewesen entstehen, die Ihnen gleich kämen. Dies führte dazu, dass höhere Geschöpfe entstanden, die weiser als die Tiere waren. Jede dieser Völker war etwas unterschiedlich, je nach Vorlieben der Himmelswesen. Den Westen besiegelten die Menschen. Den Norden die Dryaden, im Süden siedelten Amazonen und den Westen nannten Nymphen ihre Heimat. So wie jedes Schöpferwesen, hatte jede Sippe ihr eigenes Wesen und Sinn und war mit einem Element besonders bewandert, je nach Art und Weise der Himmelswesen. Auch unterwiesen Sie ihre Völker in der Nutzung des Geistes und der Kräfte der Natur. Im Gegenzug sollten sie den Himmelswesen respekt zollen. Sie entwickelten sich von Generation zu Generation weiter. So mehr sie sich vermehrten, erfuhren die Völker bald vom dasein untereinander und dass ihr Leben nicht ewiglich war.
Es vergingen einige Jahrhunderte in Frieden und Eintracht und Kultur konnte sich entwickeln. Ein Mann, den man Sardoss nannte, [plb=sardosrise] der besessen von Macht war, weil seine Gier den Geist verdarb. Dem Wahnsinn komplett verfallen und getrieben von dem Verlangen, auch unsterblich zu werden, und Gewalt über die Macht des Todes zu erlangen, beschloss er den Schöpfern, fortan nicht mehr zu huldigen, und Ihnen Einhalt zu gebieten. Er trachtete mit Gier nach Macht, um die alleinige Herrschaft. Darum stellte er vier Kugeln aus vulkanischem Glas her, für jeden Schöpfer eine, um den Tod zu beherrschen und die Schöpfer darin gefangen zu nehmen und so Ihre Macht missbräuchlich zu verwenden. Er nutzte dafür die kosmische Kraft des Mondes und der Gestirne. So sähte er Zwietracht und zog mit seinen Anhängern aus, um die anderen Völker und Ihre übernatürlichen Erschaffer zu unterjochen. So enstand Krieg unter den Völkern Valoryens und die Zerstörung Sardoss minderte die Völker fast bis zur gänzlichen Erlöschung. So fiel die Menschheit in Ungnade.
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[plb=disgrace] Da dies die Himmelswesen sahen, haderten sie mit der Entwicklung, wurden bitter über Ihr Werk und hielten Rat. Sie beschlossen geeint, Ihren Streit hinter sich zu lassen und der Welt wie sie geworden war ein Ende zu setzen. Aus Missmut erschufen sie daher Kobolde, um die Menschheit zu strafen, die sie entsanten um den Menschen Ihre angehäuften Reichtümer wieder zu entreissen, der den Geist verdarb. Darüber hinaus verfluchten die Himmelswesen die vier Steine, die als Werkzeug Ihrer Geisselung dienen sollten, denn Sardoss war Ihrer Macht nicht ebenbürtig. Sie kehrten die Wirkung des Mondes um, ohne dass Sardoss davon Kenntnis nahm. Denn sein Einfluss war irdisch gebunden. Nun konnte, was gefangen werden sollte wieder entweichen, und der Tod konnte in die Welt einkehren. Auf dem Dach der Welt, in den Höhen der Gipfelzinnen, ging Sardoss davon aus, die Himmelswesen in die Falle gelockt zu haben. [plb=deathlanding] Bei diesem Kräftemessen, misslang die Gefangennahme, als er versuchte die Steine zu kanalisieren und so wurde die verheerende Wirkung der Steine freigesetzt.
Es vermischte sich die Vergänglichkeit mit dem Dasein und es herrschte wieder Chaos. Leben und Tod existierten zugleich. So stellten sie endgültig sicher, dass die Welt daran zu Grunde gehen müsse. In dem Glauben, die Schöpfung würde sich so selbst zerstören, stiegen die Himmelswesen wieder zu den Sternen hinauf und verliessen, was Sie einst erschufen und kamen nicht mehr wieder. Doch sie hatten die Menschen unterschätzt. [plb=orderofthemen] Denn sie waren Ihnen ähnlich und es gab darum auch gute Menschen, denen der Friede wertvoll war, und um die alte Ordnung kämpften. Als Sardoss sah, dass die Steine nutzlos für ihn waren, floh er mit seinem Gefolge in die tiefen Gewölbe des Turmes Aer’Thalas. Die Menschen stellten sich vereint gegen Dunkelheit und den Toten, die das Reich nun heimsuchten. (Kapitel mit genauen Ereignisbeschreibungen: Die Heilung der Verderbnis) Nach erbitternden Kämpfen konnte Sardoss mitsamt der Geister ins Jenseits verbannt werden, dennoch konnten einige Anhänger fliehen und handelten weiter im Verborgenen. Die Stadt Kahlsturz wurde mitsamt des Turmes verwüstet, in dem die Menschen ihr Wissen sammelten.
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Weil das Wissen der Menschen so gross geworden war und sie Mut und ihr gesamtes Wissen einbrachten, gelang es Ihnen die Verderbtheit zu versiegeln und so die Anderswelt und Valoryen zu trennen, die über das Land herrschte. Unter der Führung des ehrenhaften Mann namens Larthus, der von den Menschen auserwählt war, wurde der Grundstein für das Königreich gelegt. Allerdings waren durch Sardoss handeln die Dryaden, Amazonen und Nymphen nahezu ausgelöscht. So wandelte sich die Welt, zu dem, was sie heute ist. Das Vermächtnis der Steine, währt noch immer, denn der Fluch konnte nicht aufgehoben werden. Das Wissen der Urahnen wurde geheim gehalten und in Schriften verzeichnet, die nur unter Eingeweihten weiter getragen wurden. Doch im Reich gab es jene Anhänger Sardoss, die sich nun Erlöste nannten, dieses alte Wissen kannten und weiter nach der Macht trachteten - so wie es schon immer bei den Menschen war. So entschied das Königshaus, die Steine, da sie diese nicht zerstören konnten, weit auseinander zu verstecken.
Wenn die vier Steine in die falschen Hände gelangten, könnte man damit immer noch ihre verheerende Wirkung entfesseln. Sie übergaben drei Artefakte vertrauten Wesen, der alten Völker, den letzten Ihrer Art, die über die Steine wachen sollten. Ein Stein blieb bei den Menschen. So steht es geschrieben und die Ereignisse gerieten ins Vergessen. Das Vermächtnis gelang weiter in die Hände des Königssohn Vigor über, der es bewahrte. Doch die Vergangenheit hinterlies Wunden, die sich bis heute halten, daher war es schwer das Land zu regieren. Die Erlösten waren unnachgiebig, die vier Steine in den Besitz zu bringen, und über Valoryen zu herrschen. Hier beginnt die Geschichte: Blutschwur auf dem Schattenpfad.
Anmerkungen:
Ich gehe, in einem gesonderten Teil, später auf die Ereignisse zum Krieg detailiert ein: Die Heilung der Verderbnis. Wie es den Menschen gelang die Toten und Sardoss aus dem Diesseits zu verbannen.
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Die Heilung der Verderbnis
Nun waren die Völker damit konfrontiert, [plb=deathregent] dass überall im Land die Grenze zur Anderswelt mit der diesigen vermischt war. Stellten fest, dass weder Stahl noch Pfeil der Bedrohung etwas anhaben konnten und sie dem nicht gewachsen waren. Vereint beratschlagten die Völker, wie man die Kraft des Mondes umging und eine Umkehr einleiten konnte. [plb=revital] Also kam man zu dem Entschluss, die Verankerung wieder zu lösen. Die Dryaden konnten spüren, wenn etwas in der Natur im Ungleichgewicht war, denn sie waren so vertraut mit ihr und wussten sie zu verwenden. Nahmen wahr, wie sie funktionierte und in der Lage Ungleichgewichte zu heilen. Die Nymphen waren dem Wasser verbunden und konnten es lenken. Also segneten die Dryaden das Wasser mit der Kraft der Revitalisierung. Die Greife spürten die Risse auf, und wurden von den zielstrebigen Amazonen beritten. Die von den Menschen angefertigten Krüge liessen die Greifen über die verdorbenen Risse fallen, sodass sich die Welt selbst heilen konnte.
Ausserdem zerrte Larthus Sardoss aus den tiefen von Aer’Thalas und stiess ihn in einen Riss, der dann versiegelt wurde. Die Dryaden mussten ihre Beweglichkeit und Lebenszeit opfern, um die Kraft der Natur einzusetzen, und wurden so an Orte gebunden. [plb=victory] Durch den Zusammenhalt der Völker wurde Valoryen, nahezu wie in alten Tagen, wiederhergestellt. Die Amazonen segelten zu den Sturmeszorn Inseln und verliessen den Kontinent. Nun begann die Zeit der Regentschaft von Larthus, hinweg über viele Generationen. Doch von anderen Völkern hörte man fortan nur noch aus Legenden. Die Wiederherstellung hat ihre Opfer gefordert. Hier beginnt die Geschichte: Blutschwur auf dem Schattenpfad.
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Die Annalen Valoryens
Vor unzähligen Jahrtausenden – Die vier Himmelswesen kommen über Valoryen und ordnen die Welt.
Kurz danach – Die höheren Völker werden erschaffen.
Ca. 700 bis 400 Jahre vor Jahr 0 – Friedenszeit; die Völker wachsen, begegnen einander und begründen ihre Kultur.
Ca. 320 bis 300 Jahre vor Jahr 0 – Sardoss steigt empor und sammelt Anhänger um sich.
Ca. 300 bis 290 Jahre vor Jahr 0 – Krieg der Völker; die Menschheit fällt in Ungnade.
Ca. 290 bis 288 Jahre vor Jahr 0 – In den Gipfelzinnen werden die Steine entfesselt; Diesseits und Anderswelt vermischen sich.
Ca. 288 bis 285 Jahre vor Jahr 0 – Sardoss flieht nach Aer’Thalas; Kahlsturz wird verwüstet.
Ca. 285 bis 275 Jahre vor Jahr 0 – Die Verderbnis wird geheilt, Sardoss verbannt, und Larthus’ Regentschaft beginnt.
Ca. 275 bis 60 Jahre vor Jahr 0 – Das Königreich wird gegründet und gefestigt; die vier Steine werden verborgen.
Ca. 60 bis 20 Jahre vor Jahr 0 – Vigor wahrt das Vermächtnis der Steine.
Jahr 0 – Vigor stirbt
Jahr 4 – Hier beginnt die Geschichte von: Blutschwur auf dem Schattenpfad
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Der unvergängliche Zwist
Seit Beginn der Gründung der Erlösten gab es Konflikte mit der hierarchischen Ordnung in Valoryen. Machtdemonstrationen sollten das Chaos strukturieren, was häufig Krieg bedeutete. Erlöste und egozentrische Herrscher, wollten Valoryen zu glorreichem Ruhm vergangener Zeiten führen. Doch bis heute gab es keine Einigung, geschweige denn, einen Frieden. Heute kaum noch zu spüren, galt in den jüngsten Tagen unter König Vigor des Reiches, noch die Tugend. Damals ging es noch darum, den Menschen eine Zukunft zu bieten. In der Unendlichkeit des Landes mit ihren Kreaturen, ging es immer noch darum sich dem Bösen entgegenzustellen. Intrigen um die Macht, sollte das wesentliche verschleiern . Viele Valorianer wollten nur ein gutes Auskommen für sich und ihre Nächsten, einerlei, wer sich um die Krone stritt.
Seite 87
König Vigor
war Machthaber und Lenker Valoryens. Es gelang ihm das Land zu einigen und Streitigkeiten zu schlichten. Durch sein handeln war es möglich, in Valoryen ein gutbürgerliches Leben zu führen. Bis er auf hinterlistige Weise bei einem Attentat, durch die Erlösten, hingerichtet wurde. Seine engeren Gefolgsleute, sollten auch den Tod erfahren. Den Fanatikern war es im verborgenen gelungen ihre Macht zu mehren. Nach dem Fall herrschte Unruhe und es war nicht mehr möglich, die alte Ordnung wiederherzustellen. Viele sahen Ihre Zeit als gekommen und beanspruchten den Sternentrohn. Der Sekte gelang es nicht die Oberhand, aufgrund der Anzahl der Bedrohungen, zu gewinnen. Das ganze Land versank in Aufruhr. Zwar vermochte Ezekiel, dem loyalsten und erfahrensten Mitstreiter Vigors, einige Verbündete um sich zu sammeln - aber es reichte nicht aus, sich der überraschenden Stärke der Erlösten entgegenzustellen. Die Kronfolge wurde in Valoryen vom König bestimmt. Aber Vigor hatte keine Kinder. Der Tod Vigors liess die Nachfolgefrage offen, und das witterten die Erlösten.
Seite 88
Die Nachtigall
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Corven Draegor
musste von Kindesbeinen an für sich selbst sorgen. [plb=corvensburden] Er wuchs bei seiner verwitweten Tante auf, nachdem sein Vater eines Tages nicht von der Jagd heimkehrte. Sein Vater beherrschte nicht nur die Jagd, sondern war ein hervorragender Kunsthandwerker, dessen Arbeiten weit über Klippenlauf hinaus Anerkennung gefunden hatten. Eine Kette mit einem silbernen Ring, in dem ein, von seinem Vater angefertigten prachtvoll geschliffenen Bernstein, eingelassen war, trägt er immer um den Hals. Denn er liess ihn nie hungern oder frieren. Das erinnerte ihn an seine Wurzeln. Die Mutter war so früh verstorben, dass er sich nicht an sie erinnern konnte. Er hatte keine Geschwister. Während sein Vater, oft tagelang, Besorgungen machte oder jagen musste, war er auf sich allein gestellt. In den kalten Jahreszeiten, bereitete sein Vater ihn schon früh auf das Leben mit der Natur vor. So begann er frühzeitig den Gebrauch von Waffen, Fallenstellen und auffinden von Tieren durch Fährtensuche, ein Geschick und Gespür zu entwickeln, was seinesgleichen suchte.
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Zudem wusste er meisterlich mit dem Bogen umzugehen, da er als Junge die Tannenzapfen als Ziele verwendete. So vermochte er in 50 Schritt Entfernung, jemanden durch den Ohrring zu schiessen. Aber er überlegte sich mehrmals, ob es wirklich nötig war Tiere zum Überleben zu töten. Meistens verteidigte er sich nur, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gab. Früher konnte er sich stundenlang im Wald mit Beobachtungen der Natur beschäftigen, wenn er nicht auf dem Hof seiner Tante arbeiten verrichtete. Hier hatte alles eine Bestimmung. So eignete er sich an, mit seiner Umgebung zu verschmelzen und sich zu verstecken. Abseits grosser Siedlungen, beachtete er das Treiben der Menschen nicht weiter und ging seinen eigenen Weg. Die Menschen waren ihm fremd, sodass er es vorzog im Wald zu leben. Dieser brachte ihn auch oft in Gefahr. Nur wenn es nötig war suchte er die Gesellschaft, was ihn aber kühl und einsam werden liess. Aber Corven konnte tiefe Gefühle und Verständnis aufbringen, die ihn oft beschäftigten, denn er konnte gut zuhören und beobachten. Er war kein Mann grosser Worte, und verliess sich auf sich selbst.
Aber es gab Menschen, denen er uneingeschränkt vertraute, wie Daros, der ihn herzlich aufnahm und seine Lücken füllte. Der weise Daros, konnte ihm sogar noch etwas über Kräuter beibringen, was ihm gefiel. Wenn er jemandes Freund war, dann ohne Kompromisse. Anmerkung:
ein männlicher Vorname lateinischen Ursprungs - hat auch einen leicht krähenhaften Klang, der Nachname abgeleitet von Draeger: bezeichnete jemanden, der etwas trägt, zieht oder bewegt.
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Shrikk
Über Klunkerkobolde ist sehr wenig bekannt. Das, was man weiss, basiert auf den spärlichen Begegnungen mit ihnen. Sie reisen durch Portale durch die Welt, um Ihre Goldgier zu befriedigen, indem sie eifrig danach suchen. Ihre fluchtartigen Unternehmungen sind für manche Anreiz ihnen ihre Schätze abzuknöpfen und betreten auch schonmal die noch geöffneten Portale. Viele Abenteurer hat man seit je her nicht wieder gesehen. Es ist fraglich woher sie kommen und wo die Portale führen. Vielleicht ist es auch besser so. Einige Gelehrte vermuten, das sie übernatürlich begabt sind, das konnte jedoch noch nicht weitreichender belegt werden.
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Daros Drauwhyn
lebte zurückgezogen [plb=darosshack] am Waldrand in einer moosbewachsenen Hütte, die tief in das Innere eines gewaltigen, knorrigen Wurzelbaumes eingelassen war. Ein alter Unglücksuhu, der sein Nest jahrelang in der Krone bewohnte und seinen Namen zu Unrecht erhielt, alarmierte ihn nächtens über wilde Tiere. In warmen Sommernächten funkelten dort zahllose Glühwürmchen. Man kannte den kauzigen, alten Mann als neugierigen Forscher, mit der Vorliebe für Astronomie und Kräuter, die er gerne detailverliebt studierte. An seinem Haus war ein Hopfenbeet, dass er angelegt hatte, um sein legendäres Kräuterbier zu brauen. Aber auch Minze, Waldmeister und blassblauer Thymian wucherten wild um den Baum herum. Sein Geheimrezept wurde immer wieder verfeinert und er genoss die vielen Aromen, die ihm die Natur zur Verfügung stellte. Er verstand es ebenso heilwirksame Tinkturen, als auch tödliche Gifte herzustellen. Die er in seinem kleinem
Labor zusammenbraute. [plb=darosshack] In klaren Nächten saß er stundenlang auf dem knarzenden Ast, durch sein Teleskop schauend, vor dem Fenster mit einer Sternkarte über den Knien - in der Hoffnung ein seltenes Himmelsereignis zu erleben. Einen Kelch warmen Kräuterbieres in der Hand, las er in verregneten oder kalten Tag stetig in seinen Alten Schriften an einem wärmenden, knisternden Kaminfeuer. Dessen Licht durch die kleinen Holzfenster bis tief in die Nacht leuchtete. Hin und wieder neigte er dazu Aufzeichnungen, durch seine eigenen Notizen zu ergänzen oder um Erkenntnisse festzuhalten. Er kannte Corven von Kindesbeinen an, als der Jäger sich heimlich in den Wald stahl, und vermittelte Ihm alles was er selbst entdeckt hatte. Sein spezielles Wissen war für manche aber einfach überwältigend, sodass er geduldig und sanftmütig auch wiederholende Fragen beantwortete. Früher war er für König Vigor tätig. Sein Alter allerdings, liess ihn nicht mehr wie in jungen Jahren die Welt erkunden. So genoss er friedlich seinen
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Lebensabend abseits des ruhelosen Getümmels von Schimmerstein, was einst seinen Wirkunsbereich einschloss.
Anmerkung
Man beachte, dass es ein Namen-Akronym für einen bösen Gegenspieler gibt.
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Ezekiel
Loyal, Pflichtbewusst, Rechtschaffend. Leibgardist des Königs
Anmerkungen:
ein biblisch Inspirierter Name mit der hebräischen Bedeutung: stark sein
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Elyanor Lumenaar
Der Wächter des Verborgenen - [plb=elyanorsflight] Hoch oben, wo die Winde ungestüm an den Zinnen eines längst vergessenen Turms rütteln, lebt Elyanor Lumenaar – der Bernsteingefiederte, Wächter im Glanzflug. Er wacht auf der Spitze des Turms von Aer’Thalas bei Kahlsturz in den Gipfelzinnen, einem verwitterten Bauwerk aus uralter Zeit, das sich wie ein gebrochener Finger in den Himmel des wilden Gebirges reckt. Man sagt, die Mauern des Turms bergen ein magisches Geheimnis – uralte Wahrheit, zu mächtig, um von Menschen leichtfertig entfesselt zu werden. Nur Elyanor kennt das wahre Wesen dessen, was dort verborgen liegt – und nur er besitzt die Weisheit und Stärke, es zu bewahren. Kaum jemand ahnte oder wusste etwas von seiner Existenz. Vorkommen: Unbekannt.
Anmerkung
Als Greifen Liebhaber sollte es ein besonders passender Name sein. Wegen seiner glänzenden Erscheinung habe ich "Lumen" für das Licht, und Aar für das altdeutsche Wort für "Adler" gewählt. Der Vorname wird aus dem Mittelalter (ital/fra) mit der Bedeutung für "der Mitfühlende" überliefert. Ich habe ihn minimal etwas klagvoller umgewandelt.
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Enyo Unar Nohrson
Namensbedeutung und Widmung an meinen echten Bruder
Enyo
Der Vorname vereint zwei unterschiedliche kulturelle Bedeutungen:
In der griechischen Mythologie ist Enyo die Göttin beziehungsweise Verkörperung des Krieges. Sie zieht an der Seite des Kriegsgottes Ares in die Schlacht und wird sinngemäß als „die Kriegerische“ gedeutet. Die genaue sprachliche Herkunft des antiken Namens gilt allerdings als nicht abschließend geklärt.
Im westafrikanischen Sprachraum, genauer in der Sprache der Ewe in Ghana und Togo, bedeutet Enyo hingegen „Es ist gut“ beziehungsweise im religiösen Zusammenhang „Er – Gott – ist gut“. Der Name steht dort für Güte, Dankbarkeit, Hoffnung und die Zuversicht, dass aus einer schweren Zeit etwas Gutes hervorgehen kann.
Für den valoryschen Stammeshäuptling entsteht daraus eine passende Doppelbedeutung: Enyo ist der Kriegerische, der seine Stärke jedoch nicht um der Gewalt willen einsetzt, sondern zum Schutz seines Stammes. Sein Name verbindet Kampfeskraft mit Güte, Härte mit Verantwortung und die Schrecken des Krieges mit der Hoffnung auf ein gutes Ende.
Unar
Der Name Unar wird mit „Licht“ und „Helligkeit“ verbunden. Er steht damit sinnbildlich für Hoffnung, Orientierung und eine Kraft, die selbst in den dunkelsten Zeiten fortbesteht.
In den nördlichen Stammesgebieten Valoryens besitzt der Name darüber hinaus eine eigene überlieferte Bedeutung. Dort wird Unar auch als „der Zweite“ oder „der zweitgeborene Sohn“ verstanden. Nach der Tradition Firnwachts ist der zweite Sohn nicht bloß ein nachrangiger Erbe. Er gilt als das zweite Licht einer
Familie: als jener, der bestehen bleibt, wenn das erste Licht erlischt, und der bereitsteht, Verantwortung und Führung zu übernehmen.
Bei Enyo verbindet Unar somit seine Stellung als Zweitgeborener mit dem Bild eines Lichtträgers. Er ist nicht der zuerst berufene Erbe, wird jedoch zu einer Quelle der Hoffnung und Orientierung für seinen Stamm.
Nohrson
Der Name trägt eine doppelte Bedeutung. Innerhalb Valoryens lässt er sich als „Sohn des Nordens“ verstehen und verweist auf Enyos tiefe Verbundenheit mit Firnwacht, den eisigen Ebenen und den alten Stämmen des Nordens.
Zugleich ist Nohr bewusst vom Namen Norbert abgeleitet. Dadurch wird Enyo Unar Nohrson zu einer persönlichen Widmung an meinen Bruder. Die Endung -son greift den Klang nordischer Abstammungsnamen auf und verbindet die reale Namensvorlage mit der Kultur Firnwachts.
Nohrson bezeichnet somit nicht nur einen Sohn des Nordens, sondern bewahrt verborgen im Namen die Erinnerung an den Menschen, dem diese Figur gewidmet ist.
Gesamtbedeutung
Enyo Unar Nohrson – der kriegerische Zweitgeborene und Sohn des Nordens, dessen Stärke dem Guten dient.
Sein Name beschreibt einen Mann, der nicht als erster Erbe geboren wurde, sich seinen Rang jedoch durch Mut, Opferbereitschaft und Führungsstärke verdiente. Er ist ein Krieger aus Pflicht, kein Eroberer aus Gier: hart gegenüber seinen Feinden, aber gerecht und fürsorglich gegenüber seinem Stamm.
Hinter der valoryschen Namensbedeutung steht zugleich eine persönliche Botschaft: eine Würdigung brüderlicher Stärke, Verbundenheit und Verlässlichkeit.
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Dryaden
Um sie ranken sich viele Legenden. Ihnen wohnt ihnen eine grosse übernatürliche Kraft inne. Sie sind ortsgebunden, und verstehen es, im Verborgenen zu leben. Daher hat kaum ein Menschenaug sie zu Gesicht bekommen. Ihre schlanke, bläuliche Gestalt ist druchzogen von hellne, blassen Linien, und dem silbrig, Weißem Haar zeugt von einem anderen Ursprung als die der Menschen. Viele sind sich sicher, dass sie Uralt sein mussten. Dryaden sind mit Heilender Kraft vertraut. Wenn Sie diese Kraft einsetzen opfern Sie Lebenszeit und Mobilität, was sie an Orte bindet. Vorkommen:
früher im Norden. Heilung von Krankheiten, Flüchen und sogar Wiederherstellung von natürlichen Gleichgewichten, wie zum Beispiel Pflanzen und Tiere.
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Waldheischer
erscheinen nie in ihrer Gänze – nur als Teil des Waldes: ein Baumstamm, oder ähnliches. Er lockt Wanderer mit betörenden Stimmen – oft ahmen sie vermisste Gefährten, Geliebte oder Kinderrufe nach. Manchmal beginnt der Wald selbst zu flüstern, süß und beruhigend, um Müdigkeit hervorzurufen. Wer folgt, wird in tiefergelegene Orte gelockt. Vorkommen:
Flüsterforst, eher in tieferen Waldzonen.
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Schattenbinder
Die auffälligsten Merkmale sind ihre langen, klauenartigen Finger – dünn wie Nadeln, doch messerscharf. Ihr Griff hinterlässt keine sichtbaren Schnitte, sondern Wunden, die von innen zu vereisen scheinen. Stück für Stück zerren sie an der Seele des Opfers durch den Schattengriff. Die betroffenen Stellen verfärben sich weiss-grün und beginnen, sich zu erweitern – mit der Zeit wächst die Übernahme, Albträume werden realer, bis Opfer völlig eingenommen sind. Vorkommen:
Überall, d. h. wo Welten vermischt sind.
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Zerrblick
Tief in der Bibliothek des Turms von Aer’Thalas lag einst eine Sternensphäre – ein uralter Kristallglobus, bekannt als die Spiegelkugel der Enthüllung. Gefertigt von einem vergessenen Volk aus obsidianem Glas, durchzogen von farbigen Fäden, ermöglichte sie den Blick über weite Entfernungen und Orte– doch nicht nur durch Raum, sondern auch durch Zeit und Möglichkeit. Einst wagte ein junger Gelehrter, tiefer in ihre Geheimnisse zu blicken als je zuvor. Er fand heraus, dass die Kugel unter dem Einfluss von Mondlicht seine Kraft entfaltete. Er versuchte, nicht nur Geschehnisse zu beobachten, sondern sein eigenes zukünftiges Selbst. Doch die Kugel zeigte ihm mehr als das – ein verzerrtes Spiegelbild, das sich bewegte, bevor er es tat. Es lächelte, als er sich fürchtete. Und es sprach, als er schwieg. In dem Moment, als er versuchte, die Verbindung zu trennen, zerbarst die Kugel nicht – sie öffnete sich. Es wird vermutet, dass noch weitere dieser Artefakte in Valoryen existieren. Etwas trat hindurch. Vorkommen:
Bei Benutzung von Sternensphären oder in Trance wenn Schattenbinder Wunden zugefügt haben.
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Wehleid
Sie sind die Ruhelosen - Seelen, die in der Modermarsch oder auf verfluchten Schlachtfeldern starben und nicht begraben wurden. Der ewige Nebel nahm sie auf, formte aus ihnen Wesen des Zwielichts. Man sagt, sie erinnern sich an ihr Leben – und wollen andere hineinziehen, um nicht allein zu sein. Vorkommen:
Überall, wo Ebenen vermischt sind.
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Dämmerschleicher
Sind grosse katzenartige Beutegreifer, die tief in Wäldern leben, die sie nach Beute streifend durchwandern. Auf ihrem schwarzen Fell ziehen sich feine Linien und Ihre Augen leuchten. Sie jagen alles, was sie überwältigen können. Vorkommen:
Flüsterforst, bei Nacht auch im Umkreis.
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Winselwölfe
sind Rudeltiere. sie hetzen ihre Beute bis zu Erschöpfung. [plb=wolf] Ihre natürliches Habitat sind weite offenen Landschaften, aber auch Sümpfe und Wälder und eine ernstzunehmende Gefahr. Sie fürchten Feuer. Vorkommen:
Überall, ausser Sturmeszorn-Inseln.
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Moosnatter
ist eine häufige vorkommend, giftige Schlagenart. Ihr Nervengift wirk innerhalb weniger Minuten und macht das Opfer benommen, sodass es schnell überwältigt werden kann. Ihr grünes Schuppenkleid tarnt sie hervorragend, bei der Lauer auf Beute. Da sie äusserst anpassungsfähig ist und auch schwimmen kann, findet man sie fast überall. Vorkommen:
Überall, ausser Frostweitenwüste
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Leibzehrer
sind, wie der Name schon vermuten lässt, Kreaturen, die sich von Aas ernähren. Obwohl schwerfällig in Ihren Bewegungen, sind sie doch äusserst reizbar und verbissen. Ein Biss oder Berührung löst in den meisten Fällen Krankheiten aus, deren Wirkungung nur mühselig unter Kontrolle gebracht werden kann. Vorkommen:
Überall. d. h. auch, wo vermischte Ebenen geschlossen sind.
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Eiswitwer
sollte man lieber nicht begegnen. Sie lähmen durch ihr Gift, was einen auflöst - nachdem sie Dich bewegungsunfähig eingesponnen haben. Sie lauern in Erdhöhlen und sind riesig. Vorkommen:
Frostweitenwüste
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Frostschweifen
treten vereinzelt in Gruppen auf, sind in der Lage Luftangriffe durchzuführen und können hässliche Wunden zufügen. Es sind fiese, verbitterte Wesen, die in der Frostweitenwüste die Gegend nach Nahrung durchstreifen. Sie nutzen die geringe Sichtweite von Schneestürmen aus und überraschen Ihre Opfer. Man könnte meinen, sie wären dämonischen Ursprungs, doch haben sie sich diese Hybriden evolutionär an das Eis angepasst. Vorkommen:
Frostweitenwüste, im Winter auch in Benachbarten Gebieten
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Weissmammut
sind große an eisige Gegenden angepassten Herdentiere. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Flechten und Moosen, die sie unter der Schneedecke freischaufeln. Sie leben in Familienverbänden, die durch eine Matriarchin angeführt werden, die gewöhnlich nur einen Bullen zulässt, der die Geschlechtsreife erreicht hat. Junggesellen streifen einzelgängerisch umher. Ihr Größe macht sie sehr gefährlich und sie sind äusserst wehrhaft, weshalb die Jagd auf diese Tiere einges abverlangt. Nicht nur ihr Fleisch liefert überlebenswichtige Nährstoffe. Ihr Fell ist sehr begehrt, da es als hervorragender Kälteschutz dient. Die Stosszähne und Knochen werden traditionell bei den Firnern verwendet. Vorkommen:
Frostweitenwüste, Region Firnwacht, im Winter auch in Benachbarten Gebieten
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Echsenskorpion
lebt in trockenen, heissen Gegenden, wie der Sandschlund. Nicht nur für den Schutz vor der sengenden Sonne, sondern auch für die Jagd, graben sie sich in den Sand ein. Nur der giftige Stachel und Ihre Augen könnten ihn verraten. So sind hervorragend getarnt. Ihre Mobilität hängt von der Wärme ab. Weil es nachts in der Wüste sehr kalt wird, sind sie dann inaktiv. Ihre Grösse ist in etwa mit der eines kleinen Winselwolf vergleichbar, aber sie sind stämmiger und gepanzert durch ihr dornigiges Schuppenkleid. Ihre Nahrung besteht aus Kakteen und deren Blüten. Damit decken sie auch ihren Wasserhaushalt. Ihr Gift im Stachel ist auch für den Menschen gefährlich, wenn er nicht schnell behandelt wird. Vorkommen:
Nur in der Sandschlundwüste.
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Großhorniger Hochlandwidder
suchen in Bergregionen die Hänge nach Kräutern ab und leben in kleinen Familienverbänden. Wenn sich Männchen unterschiedlicher Familien begegnen, kommt es oft zum Kräftemessen. Mit ihren wuchtigen Hörnern stossen sie in kurzer Distanz anneinander, und versuchen so, den anderen zu Fall zu bringen oder zu dominieren. Manchmal stürzen diese Schafartigen Tieren aus den Felsen. Die Männchen können dem Menschen gefährlich werden, die sie kräftig genug sind, Knochen zu bersten zu lassen. Vorkommen:
Hauptsächlich Gipfelzinnen bis 4000 Fuß, im Winter bis in tiefere Lagen.
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Nyoral
beweiden die Ebenen in Ajonaras Senke. Ihr Horn kann im Alter stattliche Längen erreichen und sind gefährlich spitz. Die in Herden lebenden Paarhufer, legen grosse Strecken auf der Suche nach Nahrung zurück. Ihre Feinde sind Winselwölfe, Dämmerschleicher und Menschen. Bei Gefahr, verlassen Sie sich auf ihr gutes Gehör, und bevorzugen die schnelle Flucht.Vorkommen:
Nur in Ajonaras Senke
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Senkenzwiesel
sind Nagetiere, die nur in Ajonaras Senke beheimatet sind und ernähren sich ausschliesslich von Gräsern. Sie leben in Familienverbänden in Erdhöhlen und bringen viele Jungen zur Welt. Sie legen Vorräte an. Vorkommen:
Mooshain, Klippenlauf, Ajonaras Senke, bzw. dort ohne Baumbewuchs
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Felsenfalken
sind schnelle Jäger, die hoch in Felsnischen brüten. [plb=felsenfalke] Sie legen keine Nester an. Im Winter legen sie grosse Strecken zurück und kehren im Frühjahr an ihre angestammten Nistplätze zurück. Daher nimmt man an, dass auf den Sturmeszorn Inseln spezialisierte Unterarten entstanden sind. Die 2-4 Jungen bilden innerhalb 42 Tagen ihr Gefieder aus und sind in 87 Tagen flügge. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Kleinvögeln. Einige Menschen nutzen die Tiere daher zur Jagd in der Falknerei. Dann wird ein einzelnes Ei aus dem Nest geplündert und von Hand aufgezogen. Vorkommen:
überall
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Smaragdfischer
ernähren sich ausschliesslich von Eis-Glaslingen und leben an Bachläufen. Sie sind empfindlich scheu und ihr schimmerndes grünes Gefieder reflektiert Sonnenlicht. Ihre Bruthöhle legen sie in Lehmwänden direkt am Wasser an. Ihre Beute fischen sie durch eintauchen direkt aus dem Wasser. Sie können 5-9 Eier mehrmals im Jahr ausbrüten, weil ihre Mortalitätsrate, in strengen Wintern sehr hoch ist. Vorkommen:
Mooshain, Kaltrausch
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Menschen
sind mit der Erde vertraut und handwerklich sehr begabt. Daher gelingt es Ihnen sehr gut Boden zu bewirtschaften und Tonarbeiten herzustellen. Ausserdem sind sie in der Schmiedekunst ... Vorkommen:
Heute ganz Valoryen, früher nur Westen.
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Nymphen
Chronisten verzeichneten in alten Schriften, Berichte von Frauen, deren Männer auf merkwürdige Weise verschwanden. Eine lag Zeugnis darüber ab, wie der Gatte in den Wald ging und nicht zurückkerte. Es war ungewöhnlich, da er sich vor dem Wald fürchtete. Bis heute gibt es kein Beweis für ihre Existenz. Ist es die Reaktion von Eifersüchtigen Frauen, die nach Gründen suchen, oder Rückschluss auf Vermutungen? Angeblich treiben Gesang und Lachen Männer in den Trieb, diese lieblichen Geschöpfe zu erblicken. Lieben Wasser und können hervorragend damit umgehen und es beherrschen. Vorkommen:
Früher im Osten.
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Sylphen
sind heute gänzlich unbekannt. Alten Aufzeichnungen, kann man entnehmen, dass Sie sich von den Nymphen abgespalten haben, kleiner waren und mit Wind umgehen konnten. Vorkommen:
?
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Amazonen
gab es vor vielen hundert Jahren im Süden Valoryens. Stolze Kriegerinnen, die Männer nicht duldeten und unterjochten. In der Kriegskunst besonders bewandert und haben grosse Entschlossenheit, Willen und Disziplin. In Matriarchalischen Hierarchien geordnet. Sie sind dem Feuer sehr zugetan. Vorkommen:
Früher im Süden.
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Herbarium
alle bekannten Pflanzen und Pilze sind im Codex Viridantes zusammengetragen. Die Texte werden ergänzt durch Eigenschaften, Wirksamkeit und Kombinationspotenzial. In der Alchemie machen sich Bewanderte die Wirkungen der Pflanzen zu nutze.
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kleinblättriges Mondtauveilchen
hat viele hellblaue Blüten und wächst vorwiegend auf schattigen Lichtungen in der nähe zwischen Bäumen. Grossflächige Anzahl von Exemplaren im Gras verstreut. Man sagt ihr eine beruhigende Wirkung nach, wenn die Blüten als Tee aufgebrüht werden. Die alchemistische Kraft des Suds entfaltet in Verbindung mit anderen Reagenzien ein verstärktes Potenzial. Vorkommen:
Vorkommen: Mooshain, Flüsterfichten, Klippenlauf
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Klauenakelei
ist eine Hochgebirgspflanze, die an Steilhängen gedeiht. Vorkommen:
Vorkommen: Gipfelzinnen
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Todesranke
ist eine karnivore Pflanzenart in Sümpfen. Sie kann Mannshoch werden und ihre dornigen Ranken halten alles gefangen, was in sie gerät. Dann werden die Teile langsam durch das Sekret ihrer Mundorgane aufgelöst. Dadurch erhält die Pflanze ihre Nährstoffe. Sie sind nicht tief verwurzelt. Einigen Wanderern kam es sogar so vor, als würden sie sich plötzlich an anderen Standorten befinden, als zuvor. Sie entwickelt keine Blütenstände, daher ist es auch noch ein Mysterium, wie sich die Pflanze vermehrt. Es wird vermutet, dass sie sich Teile selbst abbeisst und diese sich dann selbsständig entwickeln. In ihrer Nähe gedeihen keine anderen Pflanzen. Vorkommen:
Vorkommen: Modermarsch, evtl. Sturmenszorn Inseln
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Kriechender Krampfwolfswurz
ist zwar sehr selten, löst aber Krämpfe und Herzprobleme hervor, wobei schon eine Berührung gefährlich verheerende Folgen hat. Vorkommen:
Mooshain, Flüsterfichten, Klippenlauf, vereinzelnt auch Modermarsch und Ajonaras Senke
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Stinkende Amazonenfackel
Eine stark fauilig duftende Waldpflanze, die bei Berührungen Hautreizungen und Verbrennungen auslöst. In den Kelchartigen Blättern speichert sie Wasser wie in einem Gefäß. Vorkommen:
Flüsterfichten, Sturmeszorn
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Geographie
...
Kultur, Relikte, Güter und Traditionen
Silberschall Sylphischer Böenbogen Das Erz Indomit
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Silberschall
Diese Schwert war ein Geschenk Vigors an seinen treuesten Untergebenen, als Dank für dessen ungebrochene Loyalität. Monate dauerte die Fertigung dieses Meisterwerks, das geschaffen worden war, um selbst den König zu schützen. Der helle Knauf bestand aus poliertem, perfekt gedrechseltem Widderhorn, sodass die Waffe optimal in der Hand lag und sich leicht führen ließ. An dessen Unterseite war ein kunstvoll aus dem Horn geschnitzter Widderkopf zu sehen. Die Klinge selbst war aus gehärtetem Indomit geschmiedet – einem Erz, das bis dahin als gänzlich unformbar galt, bis man entdeckte, dass es durch den Wechsel von extremer Hitze und Kälte geschmeidig wurde. Silberne Verzierungen veredelten die gesamte Waffe und verliefen in eleganten Stromlinien über das Metall. Beim Schwingen hinterließ die Klinge einen ungewöhnlich hellen, lang nachhallenden Ton; wurde sie schnell geschwungen, zog sie zudem bei Hieben einen silbrigen Schleier hinter sich her, der nur langsam verblasste.
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Sylphischer Böenbogen
Amazonenkriegerinnen, die auf Greifen ritten, benutzten laut Aufzeichnungen, diese Fernkampfwaffe. Sie wurde aus Schulterknochen von Greifen hergestellt. Daher vermutet man heute auch, dass Greife Nachkommen gehabt haben müssen. Der helle Bogen, liegt trotz seiner Ausmaße, beinahe schwerelos und vollkommen ausbalanciert in der Hand. Dadurch kann er im Kampf besonders leicht und agil geführt werden. Filigrane Verzierungen schmücken den gesamten Bogenrücken, ohne dass das Werkstück dadurch an Stabilität verliert und zeigen kunstvolle, greifenartige Darstellungen. Der Griff ist mit einem geschmeidigen Leder ummantelt, welches optimalen Halt bietet. Die eingespannte Sehne besteht aus einem ungewöhnlich festen, nahezu unnachgiebigen Material, das beim Spannen eine ungeheure Kraft in den Wurfarmen aufbaut. Chronisten gehen heute davon aus, dass die Sehne aus einer Schwinge gewonnen wurde. Das kann jedoch aufgrund verschollener Waffen heute nicht mehr belegt werden. Wird ein Pfeil mit diesem Bogen abgeschossen, entwickelt die Waffe eine phänomenale Schnellkraft.
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Der alte Handelstross
ist noch ein Relikt aus alten Tagen. Voll bepackte Oschenkarren pendeln auf der Route zwischen Schimmerstein und Mooshain, um Waren der Regionen auszutauschen. Der Zug wird durch einige, von den Händlern angeheuerten, Söldnern vor wilden Tieren und Plünderern beschützt. Im Winter ist es mühsam die Strecke am Rand zur Modermarsch zu bewältigen, nicht nur durch die Kälte, sondern auch, weil die Karren im tief Schlamm stecken bleiben könnnen und ein Vorankommen verzögern. So gelangt das seltene, begehrte Bernstein und Fisch nach Schimmerstein im Gegenzug erhält Klippenlauf hauptsächlich Gemüse, Töpferwaren und Waffen im Austausch dafür.
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Klippenläufische Bernsteinschleifer
Da an der Bernsteinsee viele, der gleichnamigen fossilen Harze angespült werden, ist die Region für ihr Kunsthandwerk bekannt. Sehr filigrane und hochwertige Arbeiten enstehen dort bei den Bernsteinschleifern. Es war auch ein sehr anerkannter Beruf, der einigen Handwerkern ein genügsames Leben ermöglichte. Teilweise wird das begehrte und bearbeitete Bernstein zu grossen Preisen gehandelt. Die Schleifertradition wurde meistens innerhalb Familien vererbt. Kinder begannen oft, schon sehr früh in ihrem Leben, Bernstein an der Küste zu suchen.
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Wheyl
Das schicksalhafte Würfelspiel, das in Tavernen Valoryens gespielt wird. Es ist riskant zu hohe Wetteinsätze zu wählen. 2 Spieler, jeder bekommt 3 6-seitige Würfel. Jeder muss einen Wetteinsatz geben, mit dem beide einverstanden sind. Es wird 3 Runden gespielt. Die Augen werden zusammengezählt. Bei "Pasch" zählen die Augen doppelt. Nach jeder Runde darf ein Würfel mit in die nächste genommen werden. Wer nach 3 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt. Sollte die Punktzahl bei 3 Runden bei den Spielern gleich sein, wird um einen Runde erweitert. Als Wheyl wird ein Wurf mit 36 Punkten verstanden, bei dem keiner verliert und es wird mit neuen Runden von vorn begonnen.
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Aphorismen
Man besteht nicht, weil die Welt uns verschont. Man überlebt, weil man lernt, ohne Trost weiterzugehen. - Leitsatz eines Waldläufers der Grenzlande Man weicht nicht zurück, weil man schwach ist. Man weicht zurück, weil ein toter Mann keinen zweiten Entschluss mehr fasst. - Erkenntnisse eines Waldläufers Die meisten fürchten, was unvermittelt über sie hereinbricht. Der Weise fürchtet mehr, was sich lange am Horizont erhob und dennoch niemand ernst nahm. - Astronomische Erfahrung von Daros Drauwhyn Die tiefste Kraft eines Eides liegt nicht in den Worten, sondern in der Lauterkeit dessen, der sie zu tragen wagt. - Der Leibgardist Ezekiel Der sicherste Schlag ist der, den der andere noch für einen Zufall hält. — Urteil der Assasine CadrielRuhe sanft unter den Sternen. — allgemeiner Abendgruss
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Autor
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Valory
ist ein alter, vorwiegend weiblicher Name, dessen Ursprung im Begriff Valor liegt. Dieser steht für Mut, Tapferkeit, innere Stärke und die Bereitschaft, selbst in dunklen Zeiten standzuhalten.
Der Name wird daher oft als „die Mutige“, „die Tapfere“ oder „jene, die nicht weicht“ gedeutet. In Valoryen gilt Valory nicht nur als Name, sondern beinahe als stilles Versprechen: den eigenen Weg trotz Furcht, Zweifel und Schicksal weiterzugehen.
Manche Chronisten vermuten sogar, dass der Name Valory und die Bezeichnung Valoryen denselben sprachlichen Ursprung besitzen – als Erinnerung daran, dass diese Welt nicht durch Macht allein, sondern durch den Mut ihrer Bewohner geprägt wurde.
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Valoryen
Im Nebelmeer die Moore stehn,
wo Winde rau und bitter wehn.
Verblasst ist Licht, erstarrt die Spur,
die Erde schweigt zu altem Schwur.
Ein Greif mit Augen hart wie Stein,
wacht über Wissen, alt und rein.
Sein Flug zerreißt die Stille sacht,
er trägt das Erbe durch die Nacht.
Blut schwört man hier auf dunklem Pfad,
wo Treue selbst den Tod berät.
Wer aber tief die Nacht versteht,
der kennt das Flüstern alter Tat.
ENDE - Blutschwur auf dem Schattenpfad
Valoryen SAGA I
Die Moore Valoryens verschlingen jeden, der schwach ist. Corven, ein rauer Jäger, lebt vom Land und den Schatten seiner Vergangenheit. Als er gezwungen wird, einen uralten Schwur zu leisten, bindet er sein Schicksal an Shrikk – einen Kobold, der mehr weiß, als er zeigt, und dessen Loyalität ungebrochen ist.
Zusammen begeben sie sich auf einen gefährlichen Weg durch Nebel, Sümpfe und verlassene Ruinen. Sie müssen lernen, einander zu vertrauen, während dunkle Kräfte erwachen und der Eispalast Iscaleth am Horizont glänzt – ein Ort voller Geheimnisse und uralter Mächte, der Antworten verspricht, aber auch Verderben.
Ein düsteres High-Fantasy-Abenteuer über Blutschwüre, Loyalität wider alle Regeln und zwei Gefährten, die auf einem tödlichen Pfad ihr Schicksal erfüllen müssen.
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Das Abenteuer geht weiter!
Valoryen Saga 2: Bann des Mondes - knüpft direkt an die Ereignisse aus Band 1 an.
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